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Aufsichtsrat schlägt Oke Göttlich für das Amt des Präsidenten vor

Der Aufsichtsrat des FC St. Pauli wird Oke Göttlich auf der ordentlichen Mitgliederversammlung zur Wiederwahl vorschlagen. Gemäß seiner satzungsgemäßen Aufgabe hat der Aufsichtsrat die Arbeit des Präsidiums eingehend analysiert und bewertet. In diesem strukturierten Prozess haben sich die Aufsichtsratsmitglieder in den vergangenen Monaten mit geeigneten Kandidat*innen auseinandergesetzt und einen Abgleich mit ihren Vorstellungen für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins vorgenommen.

"Oke Göttlich und sein Team haben in den vergangenen sieben Jahren wertvolle Arbeit geleistet, den FC St. Pauli kontinuierlich weiterentwickelt und gleichzeitig auf eine finanziell solide und zukunftsfähige Basis gestellt. So ist der Verein auch in Zeiten der Pandemie unabhängig geblieben und konnte den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzende Sandra Schwedler die Entscheidung und ergänzt: „Wir freuen uns, dass Oke dem Aufsichtsrat bereits mitgeteilt hat, dass er die Arbeit als Präsident fortführen möchte. Die von Oke benannten Kandidat*innen für die Ämter der Vizepräsident*innen wurden von uns ebenfalls bestätigt."

Zur Wiederwahl als Vize-Präsident*innen des FC St. Pauli stellen sich demnach Christiane Hollander, Carsten Höltkemeyer und Jochen Winand. Komplettiert wird das Präsidium durch Esin Rager, welche ab dem 1. Juli ihr Amt als Vize-Präsidentin zunächst kommissarisch führen wird, um sich dann bei der Mitgliederversammlung ebenfalls zur Wahl zu stellen.

Präsident Oke Göttlich zur Entscheidung des Aufsichtsrats: "Esin, Christiane, Jochen, Carsten und ich freuen uns über das erneut in uns gesetzte Vertrauen und die Möglichkeit, unsere ehrenamtliche Arbeit für den FC St. Pauli fortzuführen. Als Team diverser Menschen im unterschiedlichen Alter, mit unterschiedlichen Netzwerken, unterschiedlichem Temperament aber klaren Fachgebieten, Geduld und der notwendigen Empathie und Rationalität stehen wir dem Verein gerade in schwierigen Zeiten gerne zur Verfügung. Wir konnten in den letzten Jahren viele Themen anstoßen, wissen aber auch, dass wir noch einen langen und harten Weg vor uns haben, um vertrauensvoll mit den Mitgliedern, den hauptamtlichen Mitarbeiter*innen und den Fans unseres Vereins den FC St. Pauli für die Zukunft noch besser aufzustellen. Die Aufarbeitung der pandemischen Situation, organisatorische und infrastrukturelle Weichenstellungen sowie der Erhalt von 50+1 und der mitgliedergeführten Vereine im deutschen Profifußball sind dabei nur ein Teil der Aufgaben, denen wir uns widmen möchten und werden. Ein anderer Fußball ist möglich. Forza!"

 

Foto: Witters

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