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„Die Mannschaft spürt, dass sie etwas erreichen kann“

Für unsere Boys in Brown geht es Schlag auf Schlag. Nach dem 2:2 im Derby steht am Dienstagabend (5.12., 20:45 Uhr) auch schon das DFB-Pokalspiel beim FC 08 Homburg an. Vor der Partie beantwortete Cheftrainer Fabian Hürzeler die Fragen der Medienvertreter*innen und sprach dabei u.a. über...

...den Gegner FC 08 Homburg: „Wir erwarten einen Gegner, der extrem gut drauf ist. Sie haben elf Spiele in Folg nicht verloren. Im Pokal haben sie Darmstadt und Fürth geschlagen. Sie sind eine Mannschaft die kompakt verteidigt und extrem gut umschalten kann. Das ist mit ihre größte Stärke. Sie sind ein eingeschworener Haufen. Sie unterstützen sich gegenseitig und machen die Räume auch extrem eng. Dementsprechend wird es sehr gefährlich werden, wenn sie Ballgewinne haben. Darauf müssen wir vorbereitet sein und trotzdem ist es das Ziel, dass wir eine Runde weiterkommen und darauf bereiten wir uns vor.“

...eine mögliche personelle Rotation: „Selbst wenn wir einige Wechsel vornehmen würden, dann wäre das für uns kein Qualitätsverlust, da wir in der Breite auch wirklich gut besetzt sind. Die Spieler, die im Moment nicht so viel, bzw. nicht von Anfang an gespielt haben, sind im Training sehr präsent und daher hätte es jeder verdient, auch zu spielen. Wie das am Ende aussehen wird, weiß ich noch nicht. Jeder hat aber mein vollstes Vertrauen, wenn ich ihn aufstelle. Die Chance ist gegeben, dass Sascha Burchert spielen könnte. Alle sind heile aus dem Derby zurückgekommen. Wir können nahezu aus dem vollen Schöpfen, einzig Simon Zoller, der nach seinem Trauerfall wieder zurückgekehrt ist, hat leichte muskuläre Probleme.“

...die Aufarbeitung des Stadtderbys: „Wir haben auch wie sonst eine Re-Analyse absolviert und haben aufgearbeitet, was gut und nicht gut war. Wir haben in der Partie kurz den Faden verloren, positiv war aber, dass wir das Spiel sehr dominant gestalten konnten. Deshalb gab es viele positive Punkte, aber da waren auch kritische Punkte dabei. Wir haben den Jungs aufgezeigt, dass wir selbst daran Schuld waren, wie sich der Spielverlauf entwickelt hat. Sie dürfen Fehler machen, das habe ich ihnen auch nochmal mitgegeben. Wichtig ist aber das Signal, daraus zu lernen und das gehört zum Prozess dazu.“

...die Chancen auf das Viertelfinale: „Es ist nicht nur eine große Chance für den Verein, sondern auch für Spieler, etwas Großes zu erreichen. Es ist Achtelfinale und es geht um das Viertelfinale im DFB-Pokal. Mit St. Pauli war ich bisher einmal im Viertelfinale gegen Union Berlin und weiß daher, dass der Wettbewerb etwas Besonderes ist. Das weiß die Mannschaft und das spürt die Mannschaft auch, dass sie etwas erreichen kann. Deshalb ist die Vorfreude groß und auch die emotionale Vorbereitung gegeben.“

...Unterschiede zwischen Regionalliga- und Zweitliga-Teams: „Ich selbst durfte einen Regionalligisten trainieren. Und auch ich durfte Erfolge gegen größere Teams sammeln. Da sieht man, was möglich ist und zeigt auch, dass die Spieler in der Regionalliga durchaus individuelle Qualität besitzen. Das sieht man jetzt auch bei Homburg, dass dort Spieler sind, die schon mal in höheren Ligen gespielt haben. Natürlich kommt dann auch noch dazu, dass diese "David gegen Goliath"-Mentalität erzeugt wird, also der Kleine gegen den Großen. Homburg ist eine eingeschworene Einheit und du schaffst es dann, Kräfte freizusetzen, die du sonst in der Liga nicht freisetzen kannst. Und diese Kombination, aus einer individuellen Qualität, plus dieses eingeschworen sein, etwas besonderes zu erreichen, was Homburg auch bisher geschafft hat, macht es schwer als Favorit. Jetzt bin ich der Trainer des Favoriten und ich denke, dass ich mich gut in die Köpfe des anderen Teams hineinversetzen kann.“

...die Platzverhältnisse beim Regionalligisten: „Ich habe selbst mal in Homburg gespielt. Aus Erfahrung weiß ich, dass der Platz meist sehr gut ist. Das bestätigen auch die Bilder aus dem letzten Heimspiel, das wir uns angesehen haben. Da sah das sehr ordentlich aus. Wir müssen uns den Gegebenheiten anpassen und die Situationen annehmen. Es wird keine Ausreden geben und wir bereiten uns gut darauf vor und versuchen unser Spiel auf den Platz zu bringen.“

 

(ch)

Foto: Witters

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