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„Unserem Stil und unserer Philosophie treu bleiben“

Am Sonntag (29.1., 13:30 Uhr) ist es soweit, unsere Kiezkicker starten beim 1. FC Nürnberg in die Rückrunde. Vor der Partie beim FCN beantwortete Cheftrainer Fabian Hürzeler die vielen Fragen der Medienvertreter*innen und sprach dabei u.a. über...

...Erkenntnisse aus dem Spiel gegen den FC Midtjylland: „Da haben wir viele positive Dinge gesehen, aber auch Dinge, die wir deutlich verbessern können, wie das Umschalten nach Ballgewinnen. Da waren wir nicht so konsequent wie in den vorherigen Spielen. Auch die Präzision im letzten Drittel haben wir thematisiert, weil wir doch einige Situation hätten besser ausspielen können.“

...die personelle Situation und die Besetzung des Kaders: „Es sind keine Verletzten dazugekommen und so können wir bis auf David Nemeth, Luca Zander und Etienne Amenyido aus dem Vollen schöpfen. Hinsichtlich des Kaders habe ich mich schon grob entschieden, ich bin aber ein Trainer, der die Trainingsleistung extrem berücksichtigt. Wir haben noch zwei Trainingseinheiten und die gilt es noch abzuwarten.“

...den Konkurrenzkampf und mögliche Abgänge: „Ein guter Konkurrenzkampf und eine hohe Intensität im Training sind mir sehr wichtig. Die Spieler, die vermeintlich von Anfang an spielen, müssen von den Jungs, die nicht von Beginn an spielen, maximal gefordert werden. Wenn sie das nicht tun, wird es schwer, im Kader zu stehen. Das wird ihnen in jedem Training bewusst und dementsprechend ziehen sie auch so mit, wie sie es tun. Ich hoffe, dass sie es beibehalten. Es ist wichtig, mit den Spielern im Austausch zu sein und mit die Spieler, die nicht spielen, immer wieder abzuholen, wo sie stehen - sowohl auf sportlicher als auch menschlicher Ebene. Die Führung und das Miteinander gehört als Trainer mit zu den wichtigsten Aufgaben. Ob wir noch Abgänge haben, darüber mache ich mir gar keine Gedanken, weil ich sehr froh mit dem Kader bin. Alle ziehen sehr gut mit.“

...sein Pflichtspieldebüt als Cheftrainer: „Ich verspüre mehr Vorfreude als Druck. Mein Anspruch ist es, die Mannschaft optimal vorzubereiten, damit sie für alle Situationen gewappnet ist. Wenn wir verlieren, habe ich die Mannschaft schlecht vorbereitet und wenn wir gewinnen, hat die Mannschaft alles richtig gemacht.“

Cheftrainer Fabian Hürzeler hat gute Laune.

...Gegner Nürnberg: „Wir haben ihre Testspiele gesehen. Sie haben einen effektiven und gefestigten Eindruck gemacht. Da haben sie in der letzten Linie sehr Mann-orientiert gespielt, sie haben gut nach vorne verteidigt, sind auf Ballgewinne gegangen und haben sehr gut umgeschaltet. Es wird wichtig sein, dass wir unser Spiel durchziehen. Wir müssen aber wissen, dass Nürnberg bei unseren Ballverlusten schnell umschalten wird. Sie wirken sehr fit und austrainiert, zudem haben sie eine individuelle Klasse. Im Mittelfeld mit Lino Tempelmann und Mats Møller Dæhli und vorne mit Christoph Daferner und Kwadwo Duah. Die beiden können den Ball gut festmachen und gehen gut in die Tiefe. Wir treffen auf einen sehr guten Gegner, gegen den wir Lösungen finden müssen.“

...die Neuzugänge und deren Chance auf einen Einsatz in Nürnberg: „Mit dem Kader, der schon vorhanden war, war ich sehr zufrieden. Die Jungs haben eine super Vorbereitung gespielt, genauso wie die Jungs, die neu gekommen sind. Wir haben einen Konkurrenzkampf, der das Training belebt. Die Intensität ist extrem hoch, wir haben viele Spieler auf dem Platz und ich bin glücklich, dass alle da sind. Es kann schon gegen Nürnberg so sein, dass die Neuen auf dem Platz stehen. Einer wird definitiv auf dem Platz stehen. Alles Weitere wird man sehen.“

...Oladapo Afolayan, der erst seit einer Woche dabei ist: „Die Mannschaft hat ihn sehr gut aufgenommen und er fühlt sich sehr wohl. Im Großen und Ganzen bin ich sehr happy mit ihm. Er kann im Kader stehen, wir müssen aber auch die medizinische Einschätzung abwarten und schauen, wie er sich macht. Er steht jeden Tag bei mir im Büro und fragt, was er besser machen kann. Das zeigt, wie er ist. Ich rede viel mit ihm. Bei unseren Challenges (And. d. Redaktion: Vor jedem Training finden Wettbewerbe statt und die Verlierer erhalten besondere Leibchen) ist er noch nicht richtig angekommen, er muss die Leibchen sehr oft tragen (schmunzelt). Nach der ersten Challenge musste er Shampoo für die ganze Mannschaft besorgen. Wir hoffen, dass er sich da steigert.“

...den Auswärtsfluch und Änderungen im Ablauf vor Auswärtsspielen: „Wir haben schon unter Timo gewisse Dinge im Ablauf verändert. Ich werde nichts groß verändern. Es kommt darauf an, wie wir auch auswärts auftreten. Wir hatten auswärts Statistiken, wo wir in den persönlichen Duellen nicht gut ausgesehen haben. Es ist ein Thema, das wir angehen wollen. Dass wir nicht passiv werden, sondern dass wir aktiv sind und versuchen, Überzahl sowohl gegen als auch mit dem Ball herzustellen. Wir wollen unsere Prinzipien und unser Spiel verfolgen und in allen Spielphasen möglichst aktiv sein. Da geht es dann nicht darum, ob wir auswärts oder zuhause spielen. Ich versuche der Mannschaft auch zu vermitteln, dass wir unserem Stil und unserer Philosophie treu bleiben müssen. Dann bin ich auch überzeugt, dass wir auch auswärts Spiele gewinnen werden.“

...das kurzfristig angesetzte Testspiel gegen den VfB Oldenburg: „Das Spiel ist für die Spieler, die in Nürnberg wenig oder gar nicht zum Einsatz kommen und die Spieler, die nicht im Kader stehen. Wir haben einen sehr großen Kader und da ist es uns wichtig, dass auch sie zu Spielen kommen und Spielpraxis bekommen. Deshalb finden wir solche Spiele sinnvoll. Die Rückrunde wird lang, es werden 17 intensive Spiele. Da werden wir jeden Spieler brauchen und dementsprechend werden wir sie darauf vorbereiten.“

 

(hb)

Fotos:Witters

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