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"Die Jungs wissen, was sie auf den Platz bringen müssen, um das Spiel zu gewinnen"

Im Heimspiel gegen Hansa Rostock geht's für unsere Kiezkicker am Sonntag (24.10., 13:30 Uhr) um die nächsten Zähler in Liga zwei. Vor der Partie gegen den Aufsteiger nahm sich Cheftrainer Timo Schultz für die Fragen der Medienvertreter*innen wie gewohnt viel Zeit und sprach dabei u.a. über...

...die personelle Situation: "Die entspannt sich ein wenig, zuletzt sind einige Spieler zurückgekommen, die langfristig gefehlt haben. Jannes Wieckhoff hat sich am Außenmeniskus verletzt und musste operiert werden. Er wird länger fehlen. Leart Paqarada musste das Training am Mittwoch leider abbrechen. Er hatte Schmerzen im Knie, wir konnten zum Glück aber nichts Schwerwiegendes feststellen. Wir werden heute und morgen im Training gucken, ob es geht oder nicht. Wir werden da nichts groß riskieren. Ich hoffe aber, dass es klappt, weil er ein wichtiger Spieler für uns ist. Sollte Paqa ausfallen, wird Lars Ritzka, der das bei uns im Training immer besser macht und gute Spiele bei der U23 abgeliefert hat, erster Vertreter sein."

...mögliche Änderungen in der Startelf: "Jede Woche macht man sich Gedanken taktischer Natur, man guckt aber auch, wie frisch die Jungs sind. Jetzt steht auch eine Englische Woche vor der Tür, da hat man auch schon den einen oder anderen Gedanken im Kopf, wie man die Belastung steuern und verteilen kann. Ich habe noch nicht den konkreten Plan für die drei Spiele. Für uns zählt erst einmal Rostock und da wollen wir die bestmögliche Mannschaft aufstellen, von der wir glauben, dass sie am besten in Form ist und am besten zu Rostock passt."

...die starke Bilanz bei gegnerischen Standards: "Gerade was das individuelle Verhalten und die Aufgabe bei den Standards defensiv angeht, sind wir sehr gut dabei. Da kann uns wenig überraschen. Es gibt innerhalb einer Saison aber auch Phasen, wo man in einem Spiele welche kassiert und über einen gewissen Zeitraum nicht ganz so gut aussieht. Ich habe momentan das Gefühl, dass wir sowohl bei Ecken als auch bei Freistößen sehr stabil stehen. Ich gehe auch davon aus, dass es so bleibt, weil die Jungs die Wichtigkeit der Situationen erkannt haben und sich selbst immer auch pushen."

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...seine Erfahrungen mit Hansa Rostock: "Wir haben mal 0:2 gegen Rostock zur Pause hintengelegen und dann hat der Trainer gut gewechselt und mich rausgenommen (lacht). Stani war damals Trainer. Wir haben das Ding noch 3:2 gewonnen. Das ist meine Erfahrung mit Rostock, am Ende stand aber der Sieg. Ich würde mich freuen, wenn wir die Bilanz, die in den letzten Spielen gut war, ausbauen können."

...die Rivalität zwischen beiden Vereinen: "Für beide Vereine ist es ein besonderes Spiel. Das waren sie immer, auch in der Zeit, als ich noch aktiv war. Es ging immer heiß her - egal ob bei uns oder in Rostock. Ich gehe davon aus, dass es auch am Sonntag der Fall sein wird. Ich finde es gut, dass beide Vereine gestern einen gemeinsamen Aufruf für ein gewaltfreies Spiel gestartet haben. Die sportliche Rivalität soll und muss im Vordergrund stehen. Ich denke, dass es ein heißes Spiel werden wird. Wir hoffen natürlich, dass es im und rund ums Stadion ruhig bleiben wird. Unsere Jungs sind fokussiert und wissen, wie sie sich verhalten sollen. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir Gefahr gehen, zu überdrehen oder die Nerven zu verlieren. Sie wissen, was sie können und was sie nicht können. Die Jungs wissen, was sie auf den Platz bringen müssen, um das Spiel zu gewinnen."

Timo Schultz geht über den Rasen des Millerntor-Stadions.

...Gegner Hansa Rostock: "Rostock ist mit der Punktzahl vernünftig in die Saison gestartet, vor allem auswärts haben sie mit den Siegen in Hannover und Kiel zwei dicke Ausrufezeichen gesetzt. In der Offensive haben sie mit John Verhoek, Ridge Mundy, Streli Mamba und auch Nik Omladić Spieler, die immer wieder für Gefahr sorgen können. Darüberhinaus zeichnet sie eine Kompaktheit aus. Es wird sicherlich ein sehr intensives Spiel werden."

...Ex-Kiezkicker John Verhoek: "Er ist ein sehr wuchtiger Stürmer, der seine Stärken im Strafraum hat und einen sehr guten direkten Abschluss hat. Ihn zeichnet das Näschen aus. Bei uns hatte er keine einfache Zeit, wir hatten damals viele Trainerwechsel und er war nicht immer Stammspieler. Es tut einem Stürmer immer gut, wenn er das Vertrauen des Trainers genießt. Er hat seine Qualitäten damals angedeutet und jetzt läuft es besser für ihn."

...die Favoritenrolle und die damit verbundene Erwartungshaltung: "Entscheidend wird sein, dass wir ein gutes Spiel machen. Wir stellen uns heute und morgen optimal auf den Gegner ein. Wir wissen, dass wir gerade zuhause in den letzten fünf Spielen sehr gute Leistungen gezeigt haben. Wir wissen auch, dass wir in der Lage sind, eine Mannschaft unter Druck zu setzen und uns Chancen herauszuspielen. Wenn wir das schaffen und unsere eigene Leistung auf den Platz bringen, bin ich guter Dinge, dass wir auch gewinnen werden. Unabhängig davon, auf welchem Platz wir stehen und wie der Druck und die Erwartungshaltung ist."

 

(hb)

Fotos: Witters

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