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"Wir können für jeden Gegner extrem unangenehm sein, wenn..."

Mit dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC geht's für unsere Boys in Brown am Sonnabend (25.9., 13:30 Uhr) in Liga zwei weiter. Vor der Partie beim KSC nahm sich Cheftrainer Timo Schultz viel Zeit für die Fragen von Medienvertreter*innen und sprach dabei u.a. über...

...die personelle Situation: "Ich gehe davon aus, dass Finn Ole Becker genauso wenig zur Verfügung stehen wird wie Eric Smith. Marvin Knoll hat sich in dieser Woche an der Wade verletzt. Bei Jannes Wieckhoff gehe ich davon aus, dass er heute oder morgen ins Training einsteigen kann. Ob er auch ein Kandidat für das Spiel in Karlsruhe ist, müssen wir abwarten. Sebastian Ohlsson ist peu à peu wieder auf dem Weg auf den Platz, für das Wochenende aber noch kein Thema."

...mögliche Veränderungen in der Startformation: "Es wird sicherlich nicht vier, fünf Wechsel geben, aber bei ein oder zwei Positionen denkt man schon drüber nach. Wir haben noch zwei Trainingseinheiten und gucken dann mal. Das Spiel gegen Ingolstadt hat gezeigt, dass wir genug Alternativen haben und Jungs, die auf den Platz wollen und eigentlich auch auf den Platz gehören. Das vergangene Spiel ist immer ein Parameter für die Aufstellung, aber auch die Trainingsleistung und das, was der Gegner einem anbietet. "

...die Frage, ob seine Mannschaft schon ein Spitzenteam ist: "Wer die Tabelle sieht, erkennt auch, dass der Abstand zum zwölften Platz auch nicht besonders groß ist. Wir haben uns die 13 Punkte aber auch zu Recht erspielt. Wir nehmen die Phase, in der wir gerade sind, gerne mit und wollen sie auch weiter ausbauen. Wir wollen auch auswärts mal wieder erfolgreich sein und Punkte holen. Dann geht alles auch in die richtige Richtung. Ob wir schon eine Spitzenmannschaft sind? Damit befassen wir uns wenig, weil wir sehen, dass wir jeden Tag auf dem Platz arbeiten und am Wochenende unsere Leistung bringen müssen, um erfolgreich zu sein."

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...die Schnelllebigkeit des Trainerjobs: "Man liest die Nachrichten und kann das eine oder andere mehr oder weniger nachvollziehen. Das ist aber auch nicht meine Aufgabe. Es gibt nur noch drei Trainer, in Heidenheim, Karlsruhe und Regensburg, die länger dabei sind als ich. Und ich bin erst ein gutes Jahr hier Trainer. Das zeigt dann schon die Schnelllebigkeit des Geschäfts. Ob das dann immer so gut ist, wenn man auf der einen Seite immer davon spricht, etwas aufbauen zu wollen, und auf der anderen Seite den wichtigsten sportlichen Funktionsträger austauscht, sei mal dahingestellt."

...drei Gründe für das mögliche Ende der negativen Auswärtsserie: "Weil wir defensiv auf jeden Fall sehr kompakt stehen werden. Weil wir in den Umschaltsituationen immer wieder gefährlich sein werden. Und weil wir es gegen eine sehr, sehr gute Standard-Mannschaft auch in dieser Disziplin dieses Mal hoffentlich positiv gestalten können."

Nach vier Siegen in Folge am Millerntor soll es auch auswärts mal wieder mit drei Punkten klappen. Zuletzt holte die Elf von Trainer Timo Schultz im April beim 3:1 in Aue drei Zähler.

Nach vier Siegen in Folge am Millerntor soll es auch auswärts mal wieder mit drei Punkten klappen. Zuletzt holte die Elf von Trainer Timo Schultz im April beim 3:1 in Aue drei Zähler.

...Gegner Karlsruhe: "Im letzten Jahr haben wir in beiden Spielen nicht so gut ausgesehen. Wir hoffen, dass wir es diese Saison anders gestalten können. Der KSC verfügt ähnlich wie wir über eine sehr homogene und eingespielte Mannschaft. Sie haben ein paar Eckpfeiler im Team drin und mit Philipp Hofmann, Marvin Wanitzek und Kyoung-rok Choi in der Offensive sehr viel Qualität. Wir müssen unser Hauptaugenmerk darauf legen, sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Sie leben von ihrem Kollektiv und haben eine sehr gute Kompaktheit. Mein Kollege hat seit seiner Amtsübernahme eine Mannschaft geformt, die auf jeden Fall im vorderen Bereich der zweiten Liga mitspielen kann."

...die Entwicklung von Ex-Kiezkicker Kyoung-rok Choi: "Erst einmal muss man sagen, dass sich Kyoung beim FC St. Pauli in der U19 und U23 unter Joachim Philipkowski und auch danach immer top verhalten hat und ein richtig guter Junge ist. Da hat man das Potenzial mit seinem linken Fuß, seinem Tempo und seiner Spielintelligenz früh erkannt. Zum damaligen Zeitpunkt hat es körperlich noch nicht gereicht und auch als er nach Karlsruhe gewechselt ist, hat er eine gewisse Zeit gebraucht, um sich zu akklimatisieren. Er ist jetzt so weit, dass er absolut wettbewerbsfähig ist und zu den top Spielern in der zweiten Liga gehört. Die Karlsruher können froh sein, dass sie ihn haben. Ich freue mich immer, wenn ich ihn wiedersehe und wünsche ihm immer alles Gute - aber nicht an diesem Wochenende (lacht)."

...das Duell der beiden punktbesten Teams im Kalenderjahr 2021: "Ob es die besten Teams der letzten Monate sind, sollen andere entscheiden. Ich glaube aber, dass bei beiden Teams in diesem Kalenderjahr vieles gut gelaufen ist, beide viele erfolgreiche Spiele bestritten und eine gewisse Kontinuität in die Art und Weise, wie man spielt und vom Personal, reinbekommen haben. Das ist zum Saisonstart, wo sich andere Teams mit neuen Trainern und vielen Neuzugängen erst noch finden müssen, von Vorteil. Wir wissen, dass wir uns nicht verstecken brauchen. Wir können für jeden Gegner extrem unangenehm sein, wenn wir unsere PS auf den Platz bekommen. Wenn wir aggressiv gegen den Ball verteidigen, nach vorne spielen und es schaffen zu zocken, können wir in der Liga jeden schlagen."

 

(hb)

Fotos: Witters

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