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"Es zeichnet uns aus, dass wir gut als Team zusammenarbeiten"

Da waren es nur noch drei. Nur noch drei Spiele für unsere Kiezkicker im Kalenderjahr 2021. Am Sonnabend (4.12., 20:30 Uhr) empfangen sie im letzten Heimspiel des Jahres den FC Schalke 04. Vor der Topspiel gegen die Königsblauen sprach Co-Trainer Loïc Favé, der den weiterhin in häuslicher Quarantäne befindlichen Timo Schultz vertrat, mit Medienvertreter*innen u.a. über...

...die personelle Situation: "Philipp Ziereis hat gestern beim Aufwärmen etwas im Rücken gemerkt, wir gehen aber nicht davon aus, dass es schlimmer ist. Afeez Aremu musste das Training gestern ebenfalls abbrechen. Heute finden die Untersuchungen statt, sodass wir da noch abwarten müssen. Jakov Medić hat gestern ohne Maske das Mannschaftstraining aufgenommen, heute dann auch mit Maske, sodass er auch in die Zweikämpfe gehen und ganz normal am Mannschaftstraining teilnehmen kann. Hier müssen wir heute und morgen schauen, wie das mit der Maske für ihn funktioniert. Wir gehen aber davon aus, dass er fürs Wochenende eine Option ist. Bis auf die Langzeitverletzten haben wir ein große Breite und Auswahl fürs Wochenende, was ein sehr gutes Zeichen ist. Wir haben elf verschiedene Torschützen und sind die Mannschaft mit den meisten Joker-Toren. Das spricht dafür, dass wir eine gute Breite und viele gute Alternativen im Kader haben, die wir im Laufe der Saison alle auch brauchen werden."

...die Trainingswoche ohne Cheftrainer Timo Schultz: "Die war gar nicht so unterschiedlich wie sonst. Klar war Timo nicht vor Ort dabei, wir hatten aber einige Video-Calls mit ihm und einen Call mit dem gesamten Funktionsteam. Da haben wir geguckt, wie wir die Woche angehen wollen und wie wir uns aufteilen. Man merkt aber schon, dass eine Person weniger bei der Durchführung da ist. Wir hoffen natürlich, dass Timo schnell wieder zurück ist. Ihm geht es schon besser, zuhause ist ihm aber langweilig und so hatten wir gestern auch mehrere Calls. Wir schauen, dass wir bis seine Aufgaben bis dahin gut als Team auffangen. In der täglichen Arbeit nimmt er uns super mit, schenkt uns viel Vertrauen und lässt uns auch freie Hand. Ich kann allen drumherum nur ein Kompliment aussprechen. Alle Bereiche bei uns versuchen uns mehr zu unterstützen, als es sonst schon der Fall ist. Es zeichnet uns aus, dass wir gut als Team zusammenarbeiten. In so einer Phase ist das noch mal umso wichtiger."

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...die hohe Widerstandsfähigkeit der Mannschaft: "Das ist ein Punkt, an dem wir viel gearbeitet haben. Da haben wir als Mannschaft einen riesen Schritt gemacht. Im Vorjahr hat es uns mehr zurückgeworfen, wenn wir ein Spiel verloren haben oder einzelne Phasen in den Spielen nicht so gelaufen sind, wie wir uns das vorgestellt haben. Es werden noch Widerstände, vielleicht auch noch größere im Laufe der Saison kommen."

...die vielen frühen Tore in der laufenden Saison: "Trainieren kann man das nur schwer. Es ist aber schon ein Fokus von uns, dass wir schon beim Aufwärmen versuchen, die richtige Intensität und Fokussierung auf das Spiel zu erreichen und damit einen guten Start ins Spiel hinzulegen. Ein guter Start ist immer wichtig. Als Trainerteam versuchen wir immer, dass die Jungs mit einem guten Gefühl ins Spiel gehen können. Das hat bislang sehr gut funktioniert. Wir haben viele frühe Tore erzielt, dann spielt es sich auch etwas einfacher."

...das Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Rodrigo Zalazar: "Wir hatten ein tolles Jahr zusammen. Mit ihm kann man unglaublich viel Spaß haben, er ist aber auch sehr ehrgeizig und lernbereit. Wir verfolgen natürlich, was er jetzt bei Schalke macht. Unsere Jungs wissen genau, wie er drauf ist, was seine Stärken und Schwächen sind und wie man das auf dem Platz lösen muss. Wir wünschen ihm viel Erfolg, am Sonnabend kann er das Ganze aber gerne etwas ruhiger angehen (schmunzelt)."

...Gegner Schalke 04: "Sie hatten im Sommer einen großen Umbruch, da ist es auch normal, dass es dauert, bis die Automatismen greifen. Das haben wir bei uns im vergangenen Sommer auch gemerkt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Schalke zum Ende der Hinrunde und im Laufe der Rückrunde noch mal einen Schritt machen wird. Sie haben eine Mannschaft mit viel Wucht und viel Athletik. Sie sind gerade bei Standards sehr gefährlich und haben mit Thomas Ouwejan einer der besten Standarschützen. Sie definieren sich sehr über defensive Stabilität, so haben sie viele Spiele zu Null beendet. Übers Umschalten nach Ballgewinnen werden sie immer wieder gefährlich."

...den Ausfall von Schalkes Torjäger Simon Terodde: "Dass er ein super Stürmer ist, braucht man nicht diskutieren. Schalkes Kader hat aber eine gute Breite, mit anderen Stürmertypen kommen dann andere Herausforderungen auf uns zu. Das macht es vielleicht etwas unberechenbarer, wir werden uns aber darauf vorbereiten."

...die Fans und ein mögliches Heimspiel gegen Schalke vor leeren Rängen: "Das beschäftigt uns, man spricht drüber. Man muss klar sagen: Ein Heimspiel mit Fans am Millerntor, das hat man im bisherigen Saisonverlauf auch gemerkt, hat einfach einen Einfluss. Ich war zwar im Stadion, kannte aber nicht, wie es sich anfühlt, wenn man auf dem Platz steht. Den Einfluss habe ich unterschätzt, muss ich zugeben. Der Einfluss ist noch mehr da, als man denkt. Es hilft uns, wenn Fans im Stadion sind. Es ist aber eine Sache, die wir nicht beeinflussen können. Deswegen bringt es auch nichts, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, sondern sich stattdessen auf das zu fokussieren, was wir beeinflussen können."

 

(hb)

Fotos: Witters

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