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Gegen spielstarke Magdeburger: Viel Intensität erwartet und mehr Effektivität gefordert

Vier Wochen nach dem 3:2-Auftaktsieg gegen den 1. FC Nürnberg erwartet der FC St. Pauli am Sonntag (14.8., 13:30 Uhr) den 1. FC Magdeburg am Millerntor. Im zweiten Heimspiel der Saison wollen die zuletzt dreimal in Folge in der Fremde geforderten Kiezkicker den zweiten Heimsieg einfahren. Die Schultz-Elf steht vor einem intensiven Spiel gegen den nächsten Aufsteiger, vor allem in puncto Effektivität müssen die Kiezkicker eine Schippe drauflegen, um den zweiten Heimsieg einzufahren.

Die in den zurückliegenden Wochen, mit 150 Kilometern hin und auch wieder zurück, kürzeste Auswärtstour nach Hannover wurde mit einem späten Punkt beendet, im DFB-Pokal sicherten sich die Kiezkicker im gut 400 Kilometer entfernten Duisburg gegen den SV Straelen ebenfalls in letzter Minute das Weiterkommen. Auch im knapp 600 Kilometer entfernten Kaiserslautern gelang ein später Treffer, die erste Saisonniederlage konnte dieser aber nicht mehr verhindern. Schlecht gespielt hatten unsere Jungs auf dem Betzenberg nicht, allerdings ließen sie vor dem gegnerischen Tor die notwendige Entschlossenheit und Effektivität vermissen. Obwohl der FCK gut verteidigt hatte, waren die Chancen da, aber nur Jakov Medić, gegen Straelen bereits Doppeltorschütze, konnte den Ball über die Linie befördern. Allerdings sorgte sein Treffer leider nur noch für Ergebniskosmetik.

Nach einer gefühlten Sommerpause – das erste Heimspiel der Saison gegen Nürnberg liegt immerhin schon vier Wochen zurück – geht’s am Sonntag (14.8.) also endlich auch wieder am Millerntor um drei Punkte. Die Partie ist bereits ausverkauft, zudem treffen zwei spielfreudige Teams aufeinander. "Die Fans können sich auf ein tolles Spiel freuen", frohlockte FCSP-Coach Timo Schultz vor der Partie. Auch angesichts der äußeren Bedingungen mit viel Sonnenschein und über 30 Grad steht ein intensives Spiel bevor. Gegen den spielstarken Aufsteiger geht es für unser Team, das im Sondertrikot mit Gendersternchen auflaufen wird, auch wieder darum, die eigenen Stärken auf den Platz zu bekommen. "Davon haben wir eine Menge. Wenn wir unsere Leistung abrufen und wir es schaffen, sie zu stressen und zu Fehlern zu zwingen, dann werden wir unsere Chancen bekommen und das Spiel auch gewinnen."

Gewinnen wollen auch die Gäste, die nicht mit drei Auswärtsspielen und einem Heimspiel, sondern mit drei Heimspielen und nur einer Partie in der Fremde in die neue Saison gestartet sind. Daheim lief es für den Zweitliga-Rückkehrer überhaupt nicht wie gewünscht, musste der FCM doch drei Pleiten einstecken. In der Liga zum Auftakt gegen Fortuna Düsseldorf und zuletzt gegen Holstein Kiel (jeweils 1:2) sowie im DFB-Pokal gegen Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt (0:4). Damit kassierte der FCM bereits eine Heimniederlage mehr als in der kompletten Vorsaison, als der souveräne Drittliga-Meister in der Liga nur gegen den späteren Absteiger Würzburger Kickers (1:2) verloren hatte und im DFB-Pokal gegen unseren FCSP (2:3 n.V.) ausgeschieden war.

Im bislang einzigen Auswärtsspiel setzten sich die spielstarken Magdeburger in Karlsruhe aber mit 3:2 durch. Nach ganz starker erster Halbzeit und 3:0-Pausenführung meldete sich der KSC per Doppelschlag binnen 120 Sekunden zurück. Der FCM, in der Saison 2018/19 erst- und auch letztmals in Liga zwei dabei, verteidigte den Vorsprung aber gekonnt und bejubelte so die ersten Punkte in dieser Saison. Auch dank Baris Atik, der beim KSC einen Treffer beisteuerte. Der offensive Mittelfeldspieler, der im Vorjahr mit 19 Toren und 22 Vorlagen einen neuen Scorer-Rekord in der 3. Liga aufgestellt und so maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatte, wird allerdings nicht am Millerntor dabei sein. Atik hatte in den vergangenen Wochen trotz schwerer Bänderzerrung im linken Fuß auf die Zähne gebissen, muss nun aber erst einmal eine Pause einlegen.

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FC St. Pauli TV - die Stimmen vor dem Spiel

Vor dem Spiel gegen den FCM haben wir uns mit Mittelfeldspieler Marcel Hartel unterhalten.

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VIVA St. Pauli - die Stadionzeitung zum Spiel

Kein Heimspiel ohne unsere Stadionzeitung VIVA St. Pauli, die darf zum Heimspiel gegen Magdeburg natürlich nicht fehlen! Alle Fans, die am Sonntag (14.8.) am Millerntor live dabei sein werden, können sich auch wie schon gegen Nürnberg auch wieder über eine gedruckte VIVA freuen. Also wieder mit so richtig mit in der Hand halten und so. Wer sich nicht gedulden kann oder keine Karte ergattern konnte, kann sich die digitale VIVA durchblättern. Viel Spaß beim Lesen!

Hier könnt Ihr die VIVA downloaden!

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Becherspenden für Viva con Agua und Kiezhelden

Wir sammeln auch in der Saison 2022/23 weiter Pfandbecher! Zum Spiel gegen Magdeburg werden auch wieder Becher im Millerntor-Stadion gesammelt. Wenn Ihr also am Millerntor dabei seid, dann spendet gerne Eure Pfandbecher. Wichtig: Die digitalen Becherspenden laufen aber weiter und da freuen wir uns über jeden digitalen Becher!

Hier geht's zur digitalen Sammeltonne!

Nur mit Euch zusammen können wir unser soziales Engagement nach vorne bringen. Bitte supportet weiterhin die Trinkwasserprojekte von Viva con Agua und über Kiezhelden die sozialen Initiativen rund um Verein und Viertel.

 

(hb/hv)

Fotos: Witters

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