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Der FC St. Pauli erhält die Sepp-Herberger-Urkunde

Als Kooperationspartner der Jugendanstalt Schleswig führt der FC St. Pauli im Rahmen des Projekts "Anstoß für ein neues Leben" nun bereits seit mehreren Jahren regelmäßig Trainingseinheiten für Gefangene durch. Am Montagabend (28.3.) wurde der Verein für dieses wichtige gesellschaftliche Engagement geehrt. Im Rahmen einer Feierstunde nahm Ewald Lienen die Sepp-Herberger-Urkunde für den 1. Platz in der Kategorie Resozialisierung entgegen.

 

Bereits im Jahr 2014 hat der FC St. Pauli die Patenschaft für die Fußballmannschaft in der Jugendanstalt Schleswig übernommen. Mit dem Ziel, junge Strafgefangene systematisch bei der sozialen und beruflichen Wiedereingliederung zu unterstützen, wurde das Projekt gestartet und läuft nun mittlerweile seit acht Jahren erfolgreich. Neben den regelmäßigen Trainingseinheiten in der Jugendanstalt nimmt das Team auch an Turnieren, teilweise betreut durch Ewald Lienen, teil. Dabei wirkt der Fußball nicht nur als Motivator, sondern hilft auch, Werte wie Teamfähigkeit, Respekt und Toleranz zu fördern.

"Wir als FC St. Pauli möchten unserer gesellschaftlichen Verantwortung auch im Bereich der Resozialisierung gerecht werden und helfen, die Jugendlichen auf einen echten Neustart nach ihrer Entlassung vorzubereiten. Neben den Trainings und Besuchen in der Jugendanstalt planen wir auch weitere Elemente wie die Bereitstellung von Praktikumsstellen", sagt Natascha Clasen (Koordinatorin CSR / Stadtteil und soziale Projekte) mit Blick auf das Projekt, das sie gemeinsam mit Ewald Lienen betreut.

Die 12.500 Euro, die mit der Auszeichnung der Sepp-Herberger-Stiftung verbunden sind, fließen in das Projekt und die sportliche Ausstattung in der Jugendanstalt.

 

Fotos:Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger

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