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"Kämpfen, beißen und eklig sein" – Kiezkicker zu Gast beim FCI

Zum Auftakt des 6. Spieltages treten unsere Kiezkicker am Freitagabend (21.9., 18:30 Uhr) beim FC Ingolstadt an. Dabei kommt es zum Duell zweier Teams, die ihre jüngsten Auftritte unbedingt vergessen machen und wieder dreifach punkten wollen.

"Ich kann mit der Kritik umgehen und kann sie auch verstehen", betonte Johannes Flum, nachdem sich Cheftrainer Markus Kauczinski zum Wochenbeginn öffentlich kritisch zur Leistung seiner Elf beim 1:3 in Aue geäußert hatte. "Ich nehme das an und versuche, es besser zu machen", stellte Flum klar. Besser machen heißt die Devise für das kommende Spiel beim FC Ingolstadt, um aus dem "Strudel", wie Christopher Buchtmann die aktuelle Negativserie bezeichnete, herauszukommen.

Erstmals in der laufenden Saison, so Kauczinski, hätten seine Schützlinge in Aue die FCSP-Tugenden vermissen lassen. Diese gilt es, am Freitagabend im Duell bei den Schanzern auf den Rasen zu bringen. Eine Reaktion und damit eine deutliche Leistungssteigerung muss her, um das seit Mitte August bei sechs Zählern stehengebliebene Punktekonto aufzustocken.

"Kämpfen, beißen und eklig sein", gab Buchtmann im Gespräch mit der Hamburger Morgenpost bereits Anfang der Woche die Marschroute für das Duell gegen den FCI aus. Die Schanzer wiederum werden nach dem jüngsten Auftritt - das 0:6 in Bochum war die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte – aber sicherlich keinen Grashalm herschenken und selbst bis zur letzten Minute dafür kämpfen, wieder in die Spur zu finden.

Die Elf von Cheftrainer Stefan Leitl, die nach zuvor drei sieglosen Ligaspielen und dem Aus im DFB-Pokal vor der Länderspielpause gegen Aue (3:2) den ersten Saisonsieg eingefahren hatte, werden unsere Jungs mit Blick auf deren jüngsten Auftritt in Bochum keinesfalls unterschätzen. "Es wäre ein Trugschluss zu denken, es wäre einfacher für uns, weil sie 0:6 verloren haben", warnte Flum.

Vor allem als Team müssten die Braun-Weißen die Wende herbeiführen, wie Sportchef Uwe Stöver klarstellte: "Wir müssen uns straffen, das funktioniert nur in der Gruppe." #Allezusammen also – das kennen wir beim FC St. Pauli bereits und hat in der jüngeren Vergangenheit auch geklappt. Also, Jungs: Kämpft, beißt und seid eklig - als Team!

 

(hb)

Fotos: Witters

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