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„Reaktion zeigen“ in Sandhausen

Nach der bitteren 0:4-Niederlage im Derby gegen die "Rothosen" sind unsere Kiezkicker am Sonnabend (16.3.) beim SV Sandhausen gefordert. Beim abstiegsbedrohten SVS muss eine deutliche Leistungssteigerung her, wenn sich die Boys in Brown mit einem Erfolgserlebnis in die letzte Länderspielpause der Saison verabschieden wollen.

"Es ist sehr ärgerlich und enttäuschend, dass wir in so einem wichtigen Spiel nicht an unsere Leistungsgrenze kommen", stellte Sportchef Uwe Stöver nach der deutlichen 0:4-Derbyniederlage gegen die "Rothosen" klar. Als "Schlag ins Gesicht, der länger weh tut", bezeichnete Kapitän Johannes Flum die bittere Derby-Niederlage. An dieser hatten die Braun-Weißen länger zu knabbern. Aber: Unsere Boys in Brown mussten unter der Woche den Hebel für das Auswärtsspiel in Sandhausen umlegen. Denn am Hardtwald müssen und wollen unsere Kiezkicker wieder ihr "wahres Gesicht" zeigen, wie Mittelfeldspieler Marvin Knoll vor der Partie betonte.

"Wir sind noch immer der erste Verfolger des Spitzentrios. Wir wollen wieder punkten und oben dranbleiben. In Sandhausen ist es aber immer eklig zu spielen. Sie haben eine robuste Mannschaft, die sehr körperbetont spielt. Wir wollen dagegenhalten und eine Reaktion zeigen", stellte Knoll klar. In den vergangenen Tagen, so Flum, habe sich die Mannschaft sehr fokussiert auf die Partie beim abstiegsbedrohten SVS vorbereitet. Wie Knoll erwartet auch unser Kapitän eine schwere Aufgabe: "Wer glaubt, dass uns ein leichtes Spiel bevorsteht, weil Sandhausen in der Tabelle unten steht, ist fehl am Platz. Wir müssen und wollen den Hebel umdrehen und ein gutes Spiel abliefern. Ein Erfolgserlebnis vor der Länderspielpause würde uns guttun."

Apropos Erfolgserlebnis: Während unsere Kiezkicker das Derby am vergangenen Sonntag (10.3.) verloren, konnte der SV Sandhausen zeitgleich einen wichtigen Sieg bejubeln. Nach zuvor vier sieglosen Partien (ein Remis, drei Niederlagen) entschieden die Kurpfälzer das Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg mit 1:0 für sich. Der Sieg war deshalb ein wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf, weil Mitkonkurrent Magdeburg bei einer Niederlage auf acht Punkte davongezogen und der erste Nichtabstiegsplatz erst einmal in weite Ferne gerückt wäre. So aber verkürzte der SVS den Rückstand auf zwei Zähler und kann sich wieder Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen.

Die Elf von Cheftrainer Uwe Koschinat, der Anfang Oktober auf den nach der 1:3-Hinspielniederlage am Millerntor beurlaubten Kenan Kocak folgte, will den Schwung des erst vierten Saisonsieges in das Duell gegen unsere Kiezkicker mitnehmen. Mit Saisonsieg Nummer fünf winkt dem SVS sogar der Sprung auf Rang 15. Klar, dass die Elf von Cheftrainer Markus Kauczinski, der ohne Jan-Philipp Kalla (Einblutung in der Wade), dafür aber wieder mit Mats Møller Dæhli (zuletzt Magen-Darm-Infekt) und Ersin Zehir (zuletzt gesperrt) planen kann, das verhindern will. "Wie es im Leben nun mal ist: Man bekommt in die Fresse und muss dann wieder aufstehen. Wir müssen zeigen, dass wir ein gutes Team sind und wieder aufstehen können", so Knoll vor dem Spiel beim SVS.

 

(hb)

Fotos: Witters


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