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Pokal-Achtelfinale in Homburg: Duell der Tabellenführer

Die Pokalreise führt unseren FC St. Pauli zum Regionalligisten FC 08 Homburg. Die Zielsetzung für die Achtelfinalbegegnung am Dienstagabend (5.12., 20:45 Uhr) ist auf Seiten der Kiezkicker klar: der Einzug in die nächste Runde.

"Der Pokal hat...", Ihr kennt doch den Spruch. Und tatsächlich hat die Pokalsaison 2023/24 schier ihr ganz eigenes Gesetz, wenn man sich im Vorfeld das Teilnehmerfeld des Achtelfinales anschaut. Denn hier stehen die Zweitligisten mit acht Teams definitiv vor den Erstligisten (sechs). Der 1. FC Saarbrücken aus der 3. Liga und der FC 08 Homburg aus der Regionalliga Südwest komplettieren das Achtelfinale und avanchierten im Wettbewerb in teils beeindruckender Manier zu Favoritenschrecken. Das Saarland rockt den DFB-Pokal. Bei unserem Gegner am Dienstagabend (5.12., 20:45 Uhr) war für Bundesliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98 und Zweitligist SpVgg Greuther Fürth Endstation.

Wie eine Pokal-, bzw. "Bokal-Serie" geht, daran können wir uns noch gut erinnern, als der FCSP, ebenfalls als Regionalligist, in der Saison 2005/06 gar bis ins Halbfinale des Wettbewerbs vorpreschte und namenhafte Erstligisten wie Hertha BSC oder Werder Bremen rauskegelte. Auch unser Chefcoach Fabian Hürzeler weiß wie es ist, als Amateurverein ein Topteam zu schlagen. Und zwar als Trainer des FC Pipinsried: „Ich selbst durfte einen Regionalligisten trainieren. Und auch ich durfte Erfolge gegen größere Teams sammeln. Da sieht man, was möglich ist und zeigt auch, dass die Spieler in der Regionalliga durchaus individuelle Qualität besitzen. Das sieht man jetzt auch bei Homburg, dass dort Spieler sind, die schon mal in höheren Ligen gespielt haben“, erläutert der 30-Jährige.

Eben jene angesprochene Spieler sind zum Beispiel Patrick Weihrauch, Max Dombrowka oder auch Maximilian Jansen, die die Saarländer mit Drittliga- und Zweitligaerfahrung in ihren Reihen haben. Weihrauch und Dombrowka kennt unser Cheftrainer sogar noch aus gemeinsamen Zeiten bei Bayern München. „Mit Max war ich zusammen in einer Klasse. Mit Patrick habe ich sehr lange bei Bayern München gespielt. Wir haben eine tolle Zeit zusammen gehabt“, betont Hürzeler. Homburgs Coach Danny Schwarz wiederum möchte sich mit seinem Team vor unseren seit 17 Pflichtspielen ungeschlagenen Kiezkickern keinesfalls verstecken, weiß aber auch um die Stärke der Braun-Weißen. „Sie haben einen unglaublichen Lauf und ein großes Selbstvertrauen. Aber wie in den letzten beiden Pokalspielen glaube ich, dass wir unsere Chancen bekommen werden“, so Schwarz im Vorfeld der Partie, der ebenfalls wie der FCSP, als Tabellenführer in das Pokalduell reingehen wird.

Die eigenen Chancen nutzen und der Partie den braun-weißen Stempel aufdrücken, darum wird es gehen, um den Einzug ins Viertelfinale möglich zu machen. Das letzte Mal, als die Kiezkicker so weit in diesem Wettbewerb gekommen sind, war 2021/22. Zeit, das zu wiederholen? Definitiv, sagt Hürzeler, der vor zwei Spielzeiten als Co-Trainer mit dabei war. „Das weiß die Mannschaft und das spürt die Mannschaft auch, dass sie etwas erreichen kann. Deshalb ist die Vorfreude groß und auch die emotionale Vorbereitung gegeben.“

Der FC 08 Homburg ist für die Braun-Weißen historisch betrachtet kein unbekannter Verein, trafen wir sowohl in der 2. Bundesliga als auch im Fußball Oberhaus und im DFB-Pokal gegen die Saarländer aufeinander. Nennenswert ist dabei natürlich der 34. Spieltag der Zweitligasaison 1994/95, als unsere Kiezkicker mit einem satten 5:0 gegen Homburg den Aufstieg in die erste Liga perfekt machte. Dass das Spiel am Millerntor stattfand, blenden wir mal aus, dafür ist am Dienstagabend Zeit, in Homburg etwas neues Historisches zu erreichen.

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FC St. Pauli TV - die Stimmen
vor dem Spiel

Vor dem Pokal bei Regionalligist Homburg haben wir mit Sascha Burchert und Karol Mets gesprochen.

(ch/hv)

Fotos: Witters

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