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2:2 gegen Odense BK - intensiver Test endet ohne Sieger

Die Kiezkicker haben sich in ihrem dritten Testspiel in der Saisonvorbereitung mit 2:2 (1:0) von Odense BK getrennt. Kurz vor der Pause erzielte Simon Makienok in Norderstedt vor 600 Fans die längst überfällige Führung (41.), nach dem Seitenwechsel drehte Odense die Partie dank der Treffer von Aron Elis Thrandarson (49.) und Bashmin Kadrii (59.). Die Boys in Brown kamen aber noch mal zurück, Lukas Daschner traf zum 2:2-Endstand (69.)

Bei angenehmen 20 Grad und einem Sonne-Wolken-Mix starteten unsere Kiezkicker ins Testspiel gegen Odense BK, dabei wurden unsere Kiezkicker lautstark von den 600 Fans empfangen. "Hier gewinnt nur einer, St. Pauli und sonst keiner", schallte es von der Tribüne. Ob es auch so kommen sollte? Auf jeden Fall erwischten unsere Kiezkicker den besseren Start und erspielten sich die ersten Chancen. Binnen 30 Sekunden hatte Simon Makienok zwei Mal die Führung auf dem Fuß. Erst scheiterte der Angreifer nach einem Stockfehler von Alexander Juul Andersen aus 14 Metern an Odense-Keeper Oliver Christensen, wenig später traf er nach Ablage von Daniel-Kofi Kyereh aus halblinker Position nur das Außennetz (8.). Odense blieb in der Folge stets gefährlich und verpasste selbst nur hauchdünn das 1:0. Nach Flanke von Mads Frøkjær-Jensen klatschte ein Kopfball von Max Johannes Fenger an den Innenpfosten (12.). 

Das Tempo blieb anschließend hoch, die nächsten Chancen erspielten sich unsere Kiezkicker. Nach schöner Direktablage von Finn Ole Becker verzog Kyereh aus zehn Metern nur knapp (16.). Nach einem Einwurf dann eine tolle Kombination unserer Boys in Brown. Der Ball kam über mehrere Stationen zu Rico Benatelli, dessen Kopfball landete aber nicht im, sondern auf dem Tornetz (26.). Dann zündete Maximilian Dittgen über links den Turbo, drang in den Strafraum ein und bediente Kyereh. Dessen Schuss aus 13 Metern hätte wohl im Netz gezappelt, doch Andersen warf sich gerade noch in den Schuss (29.). Augenblicke später setzte Kyereh nach Doppelpass mit Makienok einen Lupfer von der Strafraumkante klar drüber (31.). Auch Dittgen verzog aus 14 Metern deutlich (34.). 

Knapper wurde es dann wieder bei Kyereh, der aus 28 Metern abgezogen, das Odense-Gehäuse aber um einen guten Meter verfehlt hatte (39.). Im Gegenzug packte Nikola Vasilj bei einem Distanzschuss von Aron Elis Thrandarson sicher zu (40). Wieder rüber auf die andere Seite, wo Dittgen die Führung hätte erzielen müssen. Nach Vorlage von Becker traf er aus zwölf Metern den Ball nicht richtig und deswegen Teamkollege Makienok (41.). Ein richtig guter Angriff sorgte dann aber endlich für die Führung. Luca Zander trieb das Leder über rechts nach vorne, bediente Becker und der legte in den Strafraum zu Dittgen. Der legte das Leder im Strafraum quer an den langen Pfosten und da grätschte Makienok den Ball über die Linie – endlich das längst überfällige 1:0 (41.). Mit der verdienten Führung ging’s dann auch in die Kabine.

Coach Timo Schultz nahm für die zweite Halbzeit sechs Wechsel vor, die Boys in Brown legten direkt wieder den Vorwärtsgang ein. Dittgen zog energisch aus 20 Metern ab, doch Christensen lenkte das Leder über die Latte (47.). Im Anschluss an eine Ecke kam Odense dann aber zum Ausgleich. Ryan Johnsson Laursen brachte den Ball nach vorheriger Kopfballabwehr von Philipp Ziereis ein zweites Mal von der linken Seite in die Mitte und Thrandarson war per Kopf aus sieben Metern zur Stelle – 1:1 (49.). Für die Boys in Brown hatte Guido Burgstaller dann die nächste Chance, aus spitzem Winkel zielte er aber zwei Meter zu hoch (55.).

Richtig viel Zielwasser hatte Odenses Bashmin Kadrii getrunken. Der Linksfuß zog aus gut 25 Metern ab und jagte das Leder in den rechten oberen Winkel. Ein sehenswerter Treffer, bei dem sich Nikola Vasilj vergeblich streckte – 1:2 (59.). Odense hatte die Partie gedreht und konnte diese ausgeglichen gestalten, die Kiezkicker kamen aber zurück! Lukas Daschner bekam gut 25 Meter vor dem Tor den Ball, legte ihn sich noch mal zurecht und traf per Flachschuss ins rechte untere Eck – 2:2 (69.).  

Auch aufgrund vieler Wechsel – Odense-Coach Andreas Alm tauschte im Laufe der zweiten Halbzeit nahezu komplett durch – hatte die Partie an Tempo verloren, nicht aber an Intensität. Beide Teams schenkten keinen Ball her, die Zweikämpfe wurden mitunter etwas härter geführt. Hochkarätige Chancen blieben anschließend lange aus, die wenigen Halbchancen wurden auf beiden Seiten vergeben. So setzte Burgstaller das Leder im Fallem links neben den Kasten (83.). "Ein Tor. Ein Tor. St. Pauli schießt ein Tor", skandierten die Fans in den Schlussminuten dann noch mal, ihre Rufe wurden aber nicht erhört. Ein Treffer gelang den Braun-Weißen nicht mehr und so blieb es nach 90 intensiven Minuten beim 2:2.

"Alles in allem war es ein guter Test. In der ersten Halbzeit haben wir sehr dominant gespielt und haben uns gegen einen tief stehenden Gegner wirklich viele Chancen herausgespielt. Das sah richtig gut aus. In der zweiten Halbzeit fehlte ein bisschen die Ruhe am Ball, da wollten wir zu schnell in die Spitze spielen und dadurch hatten wir auch einige Ballverluste. Dann hat Odense zwei schöne Tore geschossen, sonst haben wir aber nicht viel zugelassen. Wir hatten aber nicht mehr die Anzahl an Chancen", so Cheftrainer timo Schultz nach der Partie.

FC St. Pauli

Vasilj - Zander (46. Ziereis), Dźwigała, Medić (72. Teixeira), Paqarada (46. Ritzka) - Aremu (46. Smith), Becker, Benatelli (46. Buchtmann), Kyereh (46. Daschner) - Dittgen (72. Brandt), Makienok (46. Burgstaller)

Cheftrainer: Timo Schultz

 

Odense BK

Christensen - Andersen (75. Okosun), Laursen (63. Østrøm), Larsen (75. Stistrup), Lieder (63. Sabbi), Kadrii (87. Breum), Thomasen (63. Kløve), Fenger (75. Opondo), Skjelvik, Thrandarson (66. Ibrahimagic), Frøkjær-Jensen

Cheftrainer: Andreas Alm

 

Tore: 1:0 Makienok (41.), 1:1 Thrandarson (49.), 1:2 Kadrii (59.), 2:2 Daschner (69.)

Gelbe Karten: Ziereis, Smith / Lieder

Schiedsrichter: Simon Rott (Bremen)

Fans: 600

 

(hb)

Fotos: Witters

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