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Keine Tore am Millerntor: Kiezkicker teilen sich die Punkte mit Braunschweig

Am 26. Spieltag der 2. Bundesliga musste sich der FC St. Pauli mit einer Punkteteilung gegen Eintracht Braunschweig begnügen. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion waren die Kiezkicker die optisch überlegene Mannschaft. Bei Torchancen auf beiden Seiten testete Eintrachts Suleiman Abdullahi zweimal das Aluminium (54., 82.). Für die Boys in Brown scheiterten Aziz Bouhaddouz und Sami Allagui bei einer Doppelchance in aussichtsreicher Position (74.).

Eine schwere Aufgabe stand unseren Kiezkickern bevor, die nach der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf auf mehreren Positionen rotierten. Neben den verletzt ausfallenden Waldemar Sobota (Riss der Plantarfaszie) und Lasse Sobiech (Innenbandzerrung) verzichte das Trainerteam um Markus Kauczinski zunächst auch auf Jeremy Dudziak und Jan-Marc Schneider. Dafür rückte ein Quartett um Philipp Ziereis, Bernd Nehrig, Sami Allagui und Cenk Sahin zurück in die Startelf.

Zu Beginn der anstehenden 90 Minuten standen aber zwei braun-weiße Dauerbrenner im Fokus. Für die Braunschweiger setzte sich Christoffer Nyman am Rande der Legalität gegen Christopher Avevor durch, doch blieb beim folgenden Duell mit Schlussmann Robin Himmelmann erfolglos (3.). Der frühe Weckruf der Niedersachsen an die Boys in Brown zeigte seine Wirkung und die Kauczinski-Elf legte beherzt den Vorwärtsgang ein. Ein Schuss von Johannes Flum (11.), ein Kopfball (12.) und ein Abschluss von Allagui (20.) stellten ein Chancenplus zu Gunsten der St. Paulianer her.

Anschließend bemühte sich auch die Elf von Torsten Lieberknecht Offensivaktion zu setzen, doch blieb auch nach einer tückischen Bogenlampe von Jan Hochscheidt nur im Ansatz gefährlich (31.). Danach hätten sich die Braunschweiger nicht beschweren können, wenn der Ergebnisstand auf der Stadiontafel geupdatet worden wäre. Nach einer aussichtsreichen Kontergelegenheit scheiterte Sahin in Bedrängnis und aus spitzem Winkel an BTSV-Keeper Jasmin Fejzic (35.). Den Kiezkickern gelang vor der Pause noch ein weiterer ansehnlicher Spielzug, bei dem Aziz Bouhaddouz das Leder im letzten Moment vom Fuß geklaut bekam und Richard Neudeckers Nachschuss von Fejzic entschärft wurde (41.).  

Die beste Gelegenheit im ersten Durchgang: Cenk Sahin scheitert an Jasmin Fejzic.

Die beste Gelegenheit im ersten Durchgang: Cenk Sahin scheitert an Jasmin Fejzic.

Nach dem Seitenwechsel war es zunächst die Eintracht, die ein wenig zielstrebiger aus der Kabine zurück auf den Rasen kam. Suleiman Abdullahi kam kurz vor der Strafraumkante zum Abschluss und traf den Pfosten, verpasste dabei jedoch den lukrativeren Querpass auf Onur Bulut (54.). Daraufhin schöpften unsere Braun-Weißen wieder mehr Mut. Allagui brachte das Spielgerät auch im Gehäuse unter, doch sein Treffer fand aufgrund einer knappen Abseitsposition leider keine Anerkennung (63.).

Spätestens nach einer Doppelchance für die Kauczinski-Elf wäre das Führungstor zu Gunsten unserer Jungs verdient gewesen. Erst platzierte Bouhaddouz einen Abschluss aus aussichtsreicher Position nicht genau genug (73.). Dann war Allagui nach einer Neudecker-Ecke zu überrascht und köpfte aus einem Meter die Kugel unglücklich vorbei, nachdem Fejzic am Ball vorbeirauschte (74.). Auf der anderen Seite waren jedoch auch die Kiezkicker im Glück: Abdullahi testet erneut das Aluminium mit einem wuchtigen Abschluss (82.). In einer munteren Schlussphase wollten beide Teams den Dreier, doch scheiterten an der letzten Konsequenz in der Gefahrenzone. Keine Tore, ein Punkt bleibt am Millerntor.

FC St. Pauli

Himmelmann – Park, Ziereis, Avevor, Buballa – Nehrig (89. Dudziak), Flum – Sahin, Allagui (75. Schneider), Neudecker (83. Møller Dæhli) – Bouhaddouz

Cheftrainer: Markus Kauczinski

 

Eintracht Braunschweig

Fejzic – Sauer, Tingager, Valsvik, Kijewski – Bulut, Hochscheidt, Boland, Abdullahi (89. Kumbela) – Nyman (80. Schönfeld), Hofmann (67. Samson)

Cheftrainer: Torsten Lieberknecht

 

Tore: Keine

Gelbe Karten: Nehrig, Neudecker / Abdullahi, Boland

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

Zuschauer: 29.546 (ausverkauft)

 

(ms)

Fotos: Witters

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