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Danke für alles! YNWA, Flumi und Waldi!

Der FC St. Pauli verabschiedet sich von Waldemar Sobota und Johannes Flum, deren Verträge nach der vergangenen Spielzeit ausgelaufen waren.

Es war ein zumindest aus sportlicher Sicht unangenehmer Winter als Waldemar Sobota 2015 zum FC St. Pauli wechselte. Der polnische Nationalspieler wurde damals vom Club Brügge auf Leihbasis verpflichtet, als der FCSP auf Platz 17 der Tabelle stand. Ein schneller Spieler mit Zug zum Tor für die Außenbahn. Ein gewisser Ewald Lienen hatte gerade die Verantwortung am Seitenrand übernommen. Trotz kurzer Eingewöhnungszeit und zuvor wenig Spielpraxis erarbeitete sich "Waldi" einen Stammplatz. Auf dem Rasen aber auch in der Gunst der Fans. Die Saison endete mit einem Happy End in Darmstadt. Die Klasse war gesichert. Die Sobota-Leihe wurde um ein Jahr verlängert, ehe St. Pauli den Polen fest verpflichtete.

Der heute 33-Jährige erlebte Höhen und Tiefen am Millerntor, wobei er häufig zu den elf Protagonisten auf dem Rasen gehörte. Waldi zählte zum Stamminventar im braun-weißen Dress und stellte in der gerade abgelaufenen Saison den Rekord des Slowaken Jan Kocian (133) ein, indem er mit 148 Pflichtspielen die meisten Einsätze eines ausländischen Spielers für St. Pauli bestritt. Auch wenn die gemeinsame Reise nicht weitergeht, wird Waldi nicht nur deswegen immer einen Platz in unserer Vereinsgeschichte haben.

Lieber Waldi, wir haben in den letzten fünfeinhalb Jahren viel mit Dir erlebt. Wir haben Dich als Sportler, aber auch als Menschen kennen- und schätzen lernen dürfen. Wir wünschen Dir auf Deinem weiteren Weg und für Deine Zukunft alles Gute! Du bleibst ein gern gesehener Gast am Millerntor, YNWA!

Johannes Flum kam in der Winterpause der Saison 2016/17 zum FC St. Pauli. Nach einer mehr als unbefriedigenden Hinrunde stand es nicht gut um die Kiezkicker. Als Tabellenletzter der 2. Liga hatte man eine mehr als schwere Aufgabe vor der Brust. Unter anderem mit dem damaligen Neuzugang aus Frankfurt entwickelte sich jedoch ein neuer Geist im Team, sodass die Mannschaft diese Mission mit Bravour meisterte und am Ende in Kaiserslautern auf dem Betzenberg den vorzeitigen Klassenerhalt feiern konnte.

Fortan war Johannes Flum eine wichtige Säule der Boys in Brown. Ob als Taktgeber auf dem Platz oder als Sprachrohr neben dem Feld. Mit seiner emotionalen, aber dennoch strategischen Art Fußball zu spielen, war Flumi eine Stütze in den vergangenen Jahren. Zu keiner Zeit konnte sich Flumi beim FC St. Pauli in puncto Einsatz und Identifikation etwas vorwerfen lassen. Auch wenn er nicht jedes Spiel von Beginn an machte, so war er immer präsent und für die Mannschaft da. Und das Millerntor hat er auch das ein oder andere Mal zum Kochen gebracht. Hier sei besonders an seinen wichtigen Treffer gegen Greuther Fürth am 32. Spieltag in der Saison 2017/18 erinnert.

Flumi, wir danken Dir für Deinen Einsatz und Deine Hingabe auf und neben dem Platz und wünschen Dir für die Zukunft alles erdenklich Gute!

 

(ms/lf)

Fotos: Witters

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