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Kiezkicker unterliegen Hannover 96

 

Am Sonnabend (11.9.) musste sich die Elf von Timo Schultz Hannover 96 vor 16.100 Zuschauer*innen in der HDI Arena mit 0:1 geschlagen geben. Das Tor des Tages für die Gastgeber erzielte Sebastian Kerk in der 39. Minute.

Gegen Hannover 96 kam eine alte Weisheit zum Tragen. „Never change a winning team.“ Und so liefen die elf Kiezkicker auf, die bereits gegen den SSV Jahn Regensburg ein klasse Spiel abgeliefert und die Partie mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Nur auf der Bank gab es ein neues Gesicht. Marcel Beifus stand erstmals im Kader der Boys in Brown.

Es dauerte bis zur 10. Minute, ehe die Partie seine ersten turbulenten Momente erlebte. Nach einer Flanke von der linken Seite kam Lukas Hinterseer relativ unbedrängt zum Kopfball. Mit einem überragenden Reflex entschärfte Nikola Vasilj den Versuch. Nach kurzem Durcheinander im Strafraum konnte Guido Burgstaller den Ball behaupten und wollte den Konter einleiten. Richtig weit kam er aber nicht, da Jannik Dehm ihn sehr resolut von den Beinen holte. Nach Gelben Karten für beide Spieler beruhigte sich die Szene aber schnell (10.) und es ging weiter.

In der Folge übernahmen die Gastgeber die Kontrolle über die Partie und die Schultz-Elf verteidigte vorrangig. Der früh für Maik Frantz eingewechselte Sebastian Kerk hatt in der 23. Minute die nächste Möglichkeit, als er aus der zweiten Reihe trocken abzog. Der Schuss ging aber vorbei. Auch in der Folge war es Hannover, die den Ton angaben, aber wenig Möglichkeiten herausspielten. Das änderte sich aber in der 39. Minute. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld landete die Flanke von der linken Seite bei Hinterseer, der aus kurzer Distanz an Vasilj scheiterte. Doch Kerk zeigte sich gedankenschnell und konnte den Abpraller über die Linie drücken. Das war die Führung für die Roten.

Auf der anderen Seite dann fast die Antwort. Nach tollem Pass von Finn Ole Becker in den Lauf von Jannes Wieckhoff, legte dieser auf Marcel Hartel ab. Aus kurzer Distanz scheiterte unsere Nummer 30 aber an Ron Robert Zieler, der mit einer starken Parade den Ausgleich verhinderte (40.). Ebenso verhinderte FCSP-Keeper Vasilj kurz die 2:0-Führung für Hannover, nachdem Niklas Hult frei vor ihm zum Abschluss kam (43.). Kurz danach war Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm Timo Schultz eine Änderung vor. Für Simon Makienok kam Rico Benatelli in die Partie. Guido Burgstaller fungierte von da an als einzig klare Spitze. Die Überzahl im Mittelfeld macht sich in den ersten Minuten der 2. Hälfte bezahlt und brachte mehr Ballbesitz für die Schultz-Elf gleichzeitig konzertierte sich Hannover vermehrt auf das Verteidigen der knappen Führung. Zwar fehlten die klaren Möglichkeiten für die Kiezkicker, dennoch zeigten sie sich im Vergleich zum ersten Durchgang verbessert (60.).

In der 63. Minute wechselte Schultz doppelt und bracht Jackson Irvine und Christopher Buchtmann für Becker und Afeez Aremu in die Partie. Fast hätte sich der Wechsel sofort ausgezahlt. Mit seiner ersten Aktion und einem klasse Schuss zwang Buchti Keeper Zieler zu einer starken Parade (64.). Doch auf der anderen Seite blieb Hannover gefährlich. So war es Beier, der eine scharfe Hereingabe von Kerk nur knapp verpasst und das 2:0 für Hannover auf dem Fuß hatte. (69.) Mindestens genauso gefährlich wurde es in der 79. Minute. Maina kam nach einem robust geführten Zweikampf zum Abschluss. Doch wieder war es Vasilj, der mit einer Glanzparade die Kiezkicker im Spiel hielt.

In der 84. Minute dann fast der Ausgleich. Der eingewechselte Jackson Irvine legte nach einer Ecke von Hartel den Ball zurück in die Gefahrenzone. Jakov Medic reagierte gedankenschnell, doch leider ging sein Versuch an den Querbalken. In der Folge passierte nichts mehr und so unterlagen die Kiezkicker Hannover 96.

Hannover 96

Zieler – Dehm, Franke, Börner, Hult – Ondouna, Frantz (8. Kerk) – Maina, Ernst, Beier 73. Stolze) - Hinterseer

Cheftrainer: Jan Zimmermann

 

FC St. Pauli

Vasilj - Wieckhoff, Medić, Lawrence, Paqarada (78. Dittgen) – Aremu (63. Buchtmann), Becker (63. Irvine), Hartel, Kyereh – Burgstaller, Makienok (46. Benatelli)

Cheftrainer: Timo Schultz

 

Tore: 1:0 Kerk (39.)

Gelbe Karten: Dehm, Ondua, Ernst / Burgstaller, Aremu, Kyereh

Schiedsrichter: Florian Lechner

Fans: 16.100

 

(lf)

Fotos: Witters

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