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FC St. Pauli wird Mitglied bei Fair Wear

Fairplay endet nicht am Spielfeldrand: Im Fanshop achten wir auf faire und nachhaltige Produktion unserer Fanartikel. Jetzt setzen wir noch einen drauf: Ab sofort ist der FC St. Pauli Mitglied bei Fair Wear, der Initiative mit den höchsten Standards in Sachen faire Produktion von Kleidung. Als erster und einziger Profi-Fußballclub weltweit.

Der FC St. Pauli ist ein Fußballverein, der sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist und entsprechend so agieren möchte. Viele unser Anhänger*innen tragen unser Merchandising, oft auch mit politischer Botschaft. Aber wir wissen auch um die Verantwortung, die uns daraus erwächst. Wir bringen die Produkte in die Welt, also müssen wir auch dafür sorgen, dass weder Umwelt noch Menschen darunter leiden und dass alle einen fairen Anteil am Erlös erhalten – von den Baumwollproduzent*innen über die Näher*innen und Färber*innen bis zu unseren Mitarbeitenden im Lager und in den Shops.

Und obwohl Nachhaltigkeit fest in unseren Grundsätzen verankert ist, gibt es im Merchandising viele Möglichkeiten, Nachhaltigkeit noch konsequenter umzusetzen. Schritt für Schritt. Können wir noch etwas besser machen, für die beteiligten Menschen, für die Umwelt, für den Verein, dann machen wir das. Einer dieser Schritte ist die Mitgliedschaft bei Fair Wear.

"Der FC St. Pauli weiß um seine Verantwortung, die er als Produzent von Klamotten für die Arbeiter*innen in den Fabriken mitträgt und möchte dieser gerecht werden. Deswegen ist es wichtig, dass wir als FCSP unabhängig und transparent durch die Fair Wear geprüft werden. Gleichzeitig glauben wir, dass der Multi-Stake-Ansatz der Fair Wear, Markenanbieter und Auftraggeber mit in die Verantwortung zu nehmen, der einzig richtige Weg ist, um die Verhältnisse nachhaltig zu verbessern", sagt Bernd von Geldern (Geschäftsleiter Vertrieb).

Fair Wear ist eine gemeinnützige Organisation, die zusammen mit ihren Mitgliedern (Unternehmen und Marken der Bekleidungsbranche) und weiteren Partner*innen wie europäischen und lokalen Gewerkschaften, anderen NGOs, Unternehmensverbänden und Regierungen daran arbeitet, die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie nachhaltig zu verbessern. Sie organisiert Trainings, Bildungsprogramme und Audits vor Ort und unterhält ein neutrales und sicheres Beschwerdesystem für die Arbeitnehmer*innen.

Außerdem fördert Fair Wear die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder bei Kampagnen oder Projekten und Anliegen vor Ort. So riefen beispielsweise dieses Jahr die Mitglieder und Fair Wear in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion dazu auf, den Konsumtag "Black Friday" in einen "Fair Friday" zu wandeln. Und auch bei plötzlichen politischen Umbrüchen wie derzeit in Myanmar berät sich das Netzwerk gegenseitig und versucht durch gemeinsamen Druck, die Situation für die lokale Bevölkerung zu verbessern. Dass bei Fair Wear viele unterschiedliche Player entlang der Lieferkette und dem Endverbrauch zusammenkommen, ist dabei für den Erfolg solcher Aktionen eine hervorragende Voraussetzung und erhöht die Möglichkeiten aller Beteiligten die Arbeitsbedingungen in allen Teilen der Welt wirklich umfassend und strukturell zu verbessern.

Und auch in Sachen Transparenz bringt uns die Mitgliedschaft einen Schritt nach vorn. Einmal im Jahr führt Fair Wear einen sogenannten Brand Performance Check durch, der kontrolliert, ob wir unsere Verpflichtung zu einem fairen Herstellungsprozess auch einhalten. Die Ergebnisse dieser unabhängigen Prüfung werden wir zum Nachlesen für alle veröffentlichen.

Wir finden: eine Menge gute Gründe, um als erster und bislang einziger Profifußball-Club weltweit Mitglied zu werden.

 

Foto: Witters

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