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2:1 gegen Rehden: U23 feiert sechsten Saisonsieg

Unsere U23 hat am 15. Spieltag der Regionalliga Nord ihren sechsten Saisonsieg eingefahren. Die Kiezkicker verdienten sich dank einer starken ersten Halbzeit einen 2:1-Erfolg über den BSV Schwarz-Weiß Rehden, bei dem Ersin Zehir (14.) und Dario Kovacic (39.) die Boys in Brown auf die Siegerstraße führten. Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Niedersachsen durch Kevin Njie (51.), doch die St. Paulianer verteidigten ihren Vorsprung über die Zeit.

Das Duell gegen den BSV Schwarz-Weiß Rehden bot der U23 eine großartige Möglichkeit, um den Vorsprung auf einen möglichen Abstiegsplatz zu vergrößern. Die Niedersachsen belegten vor der Partie den 15. Tabellenplatz sodass die Begegnung bei dem ausgegebenen Saisonziel Klassenerhalt unserer Boys in Brown als Sechs-Punkte-Spiel deklariert werden durfte. Im Vergleich zum 1:1-Unentschieden 14 Tage zuvor gegen den Lüneburger SK standen lediglich Marcell Sobotta, Ersin Zehir, Brian Koglin und Seungwon Lee in der Startformation.

In der Anfangsphase tasteten sich die beiden Duellanten zunächst noch ab, doch die Kiezkicker fanden ein deutlich höheres Tempo in ihrem Kombinationsspiel. Deswegen begeisterten die Braun-Weißen auch mit einem schnellen Spielzug, den Zehir nach einer Hereingabe von Yiyoung Park aus zwölf Metern clever ins Eck schob (14.). Die Gäste aus Rehden agierten ebenfalls aus einer Dreierkette und lauerten immer wieder auf die schnellen Umschaltsituationen, die die Philipkowski-Elf rechtzeitig unterband.

Auf der anderen Seite wurde es deutlich zwingender, wenn den St. Paulianern zu viele Räume erstattet wurden. Wieder war es Park, der das Leder scharf vor den Kasten beförderte, wo Jan-Philipp Kalla mit der Hacke knapp verfehlte (20.). Danach schlüpfte Kalla in die Rolle des Vorbereiters und bediente mit einem hervorragenden Pass den mitgelaufenen Dario Kovacic. Der Angreifer bleib freistehend vor Milos Mandic cool und guckte den BSV-Schlussmann zur 2:0-Pausenführung aus (39.).

Nach dem Seitenwechsel wollte es die Niedersachsen aber nochmal wissen und kamen stark verbessert zurück auf das Feld. BSV-Coach Benedetto Muzzicato tauschte in der Halbzeit zweimal durch und stellte auf eine Viererkette um. Nach einer Standardsituation scheiterte zunächst Francky Sembolo am Pfosten, ehe Kevin Njie den Abpraller über die Linie drückte (51.). Für die Schwarz-Weißen kam der Treffer natürlich zum richtigen Zeitpunkt, die nun deutlich zwingender auftraten als noch im ersten Durchgang.

Allerdings bedeutete das natürlich auch viel Raum zum Kontern für die St. Paulianer. Die beste Gelegenheit den alten Vorsprung wiederherzustellen hatte Kalla, dessen Versuch aus neun Metern am Kasten vorbeizog (69.). In der Schlussphase liefen die Gäste zwar weiterhin an und waren bemüht den Ausgleich zu erzielen. Die Braun-Weißen versäumten dabei über Umschaltaktionen die Begegnung vorzeitig zu entscheiden, doch verwalteten die Führung auch so über die Zeit.

 

Cheftrainer Joachim Philipkowski: "In der ersten Halbzeit haben wir guten Fußball gespielt und uns auch die beiden Tore sehr gut herausgespielt. Wir bekommen kurz nach dem Seitenwechsel ein Standardtor und dann wurde es nochmal eng. Allerdings haben wir gut verteidigt, doch es versäumt das dritte Tor zu erzielen. Ein Kompliment an beide Mannschaften, die auf diesen Platzverhältnisse gut gearbeitet haben. Ich bin einfach nur glücklich über den Kampfsieg und die wichtigen drei Punkte, die wir verdient mitnehmen."  

 

FC St. Pauli U23

Brodersen – Koglin, Schoppenhauer, Keller – Kalla, Zehir, Lee (88. Carstens), Park – Choi (74. Keßner), Kovacic (65. Pfeiffer) – Sobotta

Cheftrainer: Joachim Philipkowski

 

BSV Schwarz-Weiß Rehden

Mandic – Njie, Kelkit (46. Artmann), Wessel – Evers – Pekrul (77. Stojanovic), Madroch, Behrens, Stähr – Magouhi (46. Papachristodoulou), Sembolo

Cheftrainer: Benedetto Muzzicato

 

Tore: 1:0 Zehir (14.), 2:0 Kovacic (39.), 2:1 Njie (51.)

Gelbe Karten: Keller / Sembolo, Behrens, Stojanovic, Carstens

Schiedsrichter: Patrick Schwengers

Zuschauer: 86

 

(ms)

Foto: Gabriel Gabrielides 

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