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"Sie werden uns das Leben schwer machen"

Nach dem erfolgreichen Saisonstart wartet auf die Kiezkicker die erste Auswärtsaufgabe der neuen Spielzeit. Das Team von Cheftrainer Timo Schultz ist beim FC Erzgebirge Aue (So., 1.8., 13:30 Uhr) gefordert und trifft auf einen Gegner, der unseren Boys in Brown das Leben schwer machen wird, wie Timo Schultz bei der Pressekonferenz am Freitagvormittag (29.7.) betonte. Außerdem sprach unser Coach auch über...

... die personelle Situation: "Uns steht der identische Kader wie gegen Kiel zur Verfügung. Luca Zander und Christopher Buchtmann waren leicht gesundheitlich angeschlagen. Ich gehe aber davon aus, dass sie heute wieder ins Training einseigen können, ansonsten werden wir da auch eine andere Lösung finden. Bei Eric Smith ist alles gut, er hat nur einen Schlag an den Rücken bekommen und konnte nicht mehr voll sprinten. Am Tag nach dem Kiel-Spiel war er aber schon wieder hergestellt. Bei Sebastian Ohlsson und Jannes Wieckhoff können wir hoffen, dass sie Teile mit der Mannschaft wieder mitmachen können. Auch bei Jackson Irvine sind wir auf einem guten Weg. Anders sieht es da bei Etiennne Amenyido und Igor Matanović aus, da wollen wir kein Risiko eingehen, werden das mit Bedacht machen. Die medizinische Abteilung arbeitet unter Hochdruck und vielleicht haben wir den einen oder anderen in der nächsten Woche dabei."

 

 

... die Rückkehr der Fans ans Millerntor: "Ich habe die Jungs vor dem Spiel gesehen gesehen, die nur auf ihre Ohren gezeigt haben und mit dem Kopf geschüttelt haben. Das war echt super. Auch ich war heiser nach dem Spiel, das nehme ich aber gern in Kauf. Diese Wechselwirkung von Fans auf das Spiel zeigt, welche paar Prozente das ausmachen kann. Das hat in der letzten Saison gefehlt."

... die stabile Defensive im Heimspiel gegen Kiel: "Die Tendenz war nach dem Winter schon zu erkennen. Mit Jakov Medić haben wir noch jemanden dazubekommen, der über seine Zweikampfstärke kommt. Das gilt aber für das gesamte Team, der Spirit der ganzen Mannschaft, von vorne rein gegen den Ball zu arbeiten. Es muss immer unser Ziel sein, das auf den Platz zu bringen. Das ist ein Schritt, den wir in der Vorbereitung nach vorne gemacht haben."

... die Rolle von Simon Makienok: "Wenn man mit einer Spitze spielen würde, könnte er in der Rolle als 'Wandspieler' ganz vorne agieren. Simon kann aber gut kicken und spielt die Position in der Doppelspitze mit seiner ganz eigenen Art und Weise. Er hat sich das mit der Vorbereitung total verdient und ist ein wesentlicher Bestandteil dafür gewesen, dass wir gegen Kiel so gut gespielt haben."

... weitere Optionen in der Offensive: "Egal ob Simon Makienok, Maximilian Dittgen oder auch Lukas Daschner, jeder verkörpert einen eigenen Stürmertypen. Das kann dann auch sein, dass wir da mal tauschen, je nachdem, gegen welchen Gegner wir auch spielen. Ich bin froh, dass wir da so viele Optionen haben und so gut aufgestellt sind."

... die Weiterentwicklung der Spieler: "Man kann sich in allen Bereichen noch verbessern. Generell haben wir uns im Verlauf der letzten Saison gut weiterentwickelt. Bei den Umschaltphasen nach Ballgewinn können wir uns noch steigern. Man muss immer in die Analyse reingehen und realistisch sein, das geht alles nicht nach ein paar Trainingseinheiten."

 

(ch)

Fotos: Witters

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