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"Haben an uns geglaubt und sind zurückgekommen"

Nach dem 2:2-Unentschieden bei der SpVgg Greuther Fürth waren die Gefühle bei den Kiezkickern und bei Cheftrainer Timo Schultz gemischt.

Cheftrainer Timo Schultz: „Wir alle haben ein interessantes Spiel gesehen. In der ersten Hälfte hatten wir die Spielkontrolle und verdient 1:0 geführt. In der zweiten Hälfte sind wir nicht gut reingekommen. Entsprechend haben wir Eckbälle unnötig zugelassen und die Fürther haben mit dem ersten Treffer Selbstvertrauen gewonnen. Die schlechten 10-15 Minuten haben uns in Rückstand gebracht. Ich möchte meiner Mannschaft aber ein Kompliment aussprechen. Wir haben an uns geglaubt und sind zurückgekommen und haben am Ende einen Treffer erzielt. So können und müssen wir mit dem Punkt leben. Dennoch würde ich mir wünschen, dass wir eine 1:0-Führung länger halten, sodass man einen entscheidenden Konter setzen kann, um so ein Spiel zu gewinnen.“ 

Marcel Hartel: „Wir müssen am Ende zufrieden sein, dass wir den Punkt mitnehmen. In den ersten 30 Minuten hatten wir die komplette Spielkontrolle. Fürth hatte keine richtige Torchance und wir machen auch das Tor. Nach den 30 Minuten haben wir etwas nachgelassen, die Bälle leichter verloren und Fürth besser ins Spiel kommen lassen. Es ist schon öfter Thema gewesen. So kommen wir aus der Halbzeit und geben das Spiel wieder aus der Hand. Aber auch da haben wir Charakter gezeigt. Wir haben kurz gebraucht, um uns zu fangen und haben dann wieder unser Spiel durchgezogen. Der Ausgleich war dann verdient und so nehmen wir einen verdienten Punkt mit.“

Luca Zander: „Wenn du mit einer 1:0-Führung aus der Halbzeit kommst, willst du das Spiel gewinnen. Fürth hat uns nach dem Seitenwechsel gut unter Druck gesetzt. Da hätten wir unsere Lösungen besser durchspielen, griffiger und klarer sein müssen in Phasen, in denen es mehr Druck gibt. Mit laufender Spielzeit wurde es wieder besser, wir haben ruhiger gespielt und das hat und auch gutgetan. Dass man zwei Wochen in Folge zurückkommt, schaffen nicht viele. Das können wir mitnehmen und sollte uns positiv stimmen.“

Nikola Vasilj: „Ich bin froh zurück zu sein und fühle mich gut. Leider waren die Tore für mich schwierig zu verteidigen. Wir sind nicht gut in die zweite Halbzeit gekommen, besonders die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit. Fürth hat stark gepresst und wir waren zu zögerlich und so bekommen wir zwei schnelle Tore.“

Marc Schneider (Cheftrainer SpVgg Greuther Fürth): "Es waren sicherlich zwei unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv. Ein großes Kompliment an mein Team, wie sie dann aus der Pause rausgekommen sind, da hatten wir diese Energie, sicherlich auch mit der Unterstützung der Zuschauer. Man hat gesehen, dass nicht viel fehlt und dann ist der Glaube zurück und haben dann die Tore geschossen. Die Elfmeter-Szene hat St. Pauli dann wieder zurückgebracht, wir haben es verpasst das dritte Tor zu schießen. Deshalb schmerzt es um so sehr, dass wir die drei Punkte nicht geholt haben. Wir müssen weiter an uns glauben und die Jungs glauben auch daran und das stimmt uns erstmal positiv."

 

(lf/lg/ch)

Fotos: Witters

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