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"Mir hat total gefallen, wie wir bis zur letzten Sekunde dagegengehalten haben"

Auch nach dem 0:0-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim waren wir für Euch auf Stimmenfang und haben die wesentlichen Aussagen der beiden Cheftrainer und der Spieler für Euch zusammengefasst. 

Cheftrainer Jos Luhukay: "Insgesamt glaube ich, dass wir mit dem Unentschieden leben können und auch müssen. In der Anfangsphase haben wir Probleme gehabt, die Zweikämpfe für uns zu entscheiden. Nach dem verschossenen Elfmeter waren wir besser im Spiel. Wir haben in der zweiten Halbzeit viel mehr Kontrolle gehabt, uns mehr in die Zweikämpfe bewegt und auch das Heft häufig in der Hand gehabt. In der Schlussphase können wir das Spiel mit einem Quäntchen Glück durch den Kopfball von James Lawrence noch gewinnen, doch der Ball ging am Pfosten vorbei. Mit dem Unentschieden müssen wir Leben, wenn wir den Spielverlauf sehen."

FCH-Cheftrainer Frank Schmidt: "Ein bisschen enttäuscht bin ich schon, weil wir das Spiel ingesamt klar dominiert haben. Wir haben uns viele Chancen schön herausgespielt. Die größte Möglichkeit war der Elfmeter. Schon in dieser Phase hat St. Pauli einen gefährlichen Konter gehabt, wo wir auf der Hut sein mussten. Nach dem verschossenen Elfmeter ging es hin und her, gab viele Pressingsituationen. In diesem Spiel ohne Zuschauer waren sehr viele Emotionen drin, das hatten wir vorher so auch noch nicht. Wenn wir am Ende selbst kein Tor machen, dann bin ich froh, dass hinten die Null steht und wir den einen Punkt mitnehmen."

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Die PK nach dem Spiel bei FC St. Pauli TV:

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Robin Himmelmann: "Wir haben gegen einen sehr guten und aggressiven Gegner am Anfang ein bisschen Probleme gehabt. Nach dem Elfmeter haben wir aber besser ins Spiel gefunden und Heidenheim weniger Räume gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht, wo auf jeder Seite ein Tor hätte fallen können. Beide Mannschaften haben gekämpft, da war Leben drin. Wir können mit dem Punkt zufrieden sein, auch wenn wir natürlich gerne gewonnen hätten."

Waldemar Sobota: "Wir wollten nach dem letzten Auswärtsspiel in Darmstadt eine Reaktion zeigen – das ist uns, denke ich, gelungen. In den ersten 15 Minuten haben wir Probleme gehabt, dann aber vieles unter Kontrolle gehabt. Bei dem Elfmeter haben wir ein bisschen Glück gehabt, dass er ihn nicht reinmacht. Wir hatten aber auch ein paar Chancen und mit ein bisschen Glück machen wir die eine Bude. So müssen wir mit dem einen Punkt leben."

Johannes Flum: "Ich finde, dass wir eine klare Leistungssteigerung zum Darmstadt-Spiel gezeigt haben. Wir wussten, dass ein Gegner von oben kommt, der sehr griffig war. Mir hat total gefallen, wie wir bis zur letzten Sekunde dagegengehalten haben. Das war die Basis und hat total Spaß gemacht. Die Elfmeterszene muss ich mir nochmal entspannt anschauen. Aus dem Spiel heraus war es vom Gefühl her kein Elfmeter. Insgesamt war das für uns aber heute ein gewonnener Punkt."

James Lawrence: "Wir haben in den ersten 25 Minuten etwas gebraucht, um Lösungen für die Heidenheimer Spielweise zu finden. Sie haben uns vor allem mit tiefen Bällen und Kontern vor Probleme gestellt. Aber wir haben zunehmend die Kontrolle über das Spiel bekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir die Sache noch besser gemacht als in der ersten. Jeder hat für jeden gekämpft und um jeden Ball und Meter. Wir haben als Team sehr gut funktioniert. Das finde ich sehr positiv, auch weil wir nach dem Rückschlag in Darmstadt zurückgekommen sind. Als ich den Ball kurz vor Schluss Richtung Tor geköpft habe, dachte ich, dass er reingeht. Am Ende haben ein paar Zentimeter gefehlt. So ist Fußball eben. Heidenheim hatte ja kurz vorher auch noch eine Riesenchance. Dementsprechend geht das Unentschieden für mich in Ordnung."

Luca Zander: „Es war ein sehr intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Mit ein wenig Glück können wir heute auch gewinnen. Am Ende hat jeder vor dem Fernseher gesehen, dass wir gekämpft haben. Heidenheim ist hier mit Ambitionen ans Millerntor gekommen und für uns war klar, dass wir uns dem entgegenstellen müssen. Wir wussten aber auch, dass wir die Qualität dafür haben.“

Tim Kleindienst (1. FC Heidenheim): "Wir haben insbesondere in der Anfangsphase ein echt gutes Spiel gemacht. Uns hat heute das Quäntchen Glück gefehlt, was sehr ärgerlich ist, weil wir die bessere Mannschaft waren. Wir sind angelaufen, haben gemacht und getan, den Ball aber nicht über die Linie bekommen. Wir nehmen aber jeden Punkt gerne mit, den wir holen."

 

(ms/lf/jk)

Fotos: Witters

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