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"Wir müssen damit leben und werden damit leben"

Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel unserer Kiezkicker gegen den SV Werder Bremen hat nach 90 Minuten keinen Sieger gefunden, mit der Punkteteilung konnten unsere Kiezkicker angesichts der Spielverlaufs leben, umstritten sahen sie allerdings die Entscheidungen beim nicht gegeben Elfmeter und beim Handspiel vor dem Gegentor.

Cheftrainer Timo Schultz: "Es ist selten, dass nach einem Spiel zwei unzufriedene Trainer auf dem Podium sitzen. Wir gehen mit 1:0 in Führung und haben auch die eine oder andere Chance mehr gehabt, um das Ergebnis für uns noch positiver zu gestalten. Die Bremer haben in den 90 Minuten bewiesen, dass sie eine klasse Mannschaft haben. Sie sind immer wieder gefährlich geworden - in der ersten Hälfte durch unsere Ballverluste, in der zweiten Halbzeit dann auch durch eine sehr gute Strukur im eigenen Ballbesitz. Wir haben alles dagegen reingehauen und hatten unsere Umschaltmomente, die wir aber schlecht ausgespielt haben. Alles in allem muss man sagen, dass in dem Spiel so viel passiert ist, dass am Ende beide Teams unzufrieden sind und beide gerne drei Punkte geholt hätten. Trotzdem haben beide Mannschaften jetzt einen Punkt mehr auf dem Konto und das ist auch nicht unwichtig. Man sitzt fast jede zweite Spiel da und soll irgendwelche Schiedrichterentscheidungen erklären. Wenn er es so gesehen und für sich entschieden hat, dann müssen wir das alle akzeptieren. Wir müssen damit leben und werden damit leben. Vom Gesamtablauf dieses Konstrukts VAR ist es wieder Wasser auf die Mühlen derer, die ihn wieder abgeschafft haben wollen."

Nikola Vasilj: "Ich denke, dass der Punkt verdient ist. Wir haben das ganze Spiel gekämpft und uns gegenseitig gepusht. In der ersten Halbzeit waren wir etwas besser drin, weil wir dort mehr gespielt haben. In der zweiten Halbzeit war es mehr Kampf."

Philipp Ziereis: "Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, beiden Teams hatten ihre Chancen und Phasen im Spiel, wo sie dominanter waren. Insgesamt war es schon eine verdiente Punkteteilung. Es gab ein, zwei unglückliche Entscheidungen gegen uns, aber die müssen wir akzeptieren. Beim Elfmeter lässt der Bremer das Bein stehen, das ist ein 50-50-Ding. So einer wurde aber auch schon mal gepfiffen. Die Situation mit dem Handspiel vor dem Gegentor habe ich selbst nicht mitbekommen, habe aber gehört, dass er den Ball klar mit der Hand mitgenommen hat. Aber am Ende entscheidet der Schiri. Es ist natürlich spielentscheidend, den Elfmeter nicht und das Gegentor zu bekommen. So ist der Fußball, damit müssen wir leben. Alles in allem etwas unglücklich für uns, es bringt aber nichts, sich jetzt darüber aufzuregen. Wir werden in den nächsten Wochen auch wieder Glück haben und nehmen den Punkt heute mit."

Ole Werner (Cheftrainer Werder Bremen): "Ich glaube, wir haben heute ein sehr hochklassiges Zweitliga-Spiel gesehen, wo es rauf und runter ging. Wir haben zwölf Minuten gebraucht, um im Spiel anzukommen. Dann haben wir es für meine Begriffe sehr gut gemacht und hatten die klareren Chancen, die wir ungenutzt gelassen haben. Das war auch das Makel in unserem Spiel, das wir nicht in Führung gegangen sind und das Spiel nicht in unsere Richtung gelenkt haben. Dann fällt das 0:1. In der Halbzeit haben wir uns dann gesammelt und eine sehr gute Reaktion auf das Ergebnis gezeigt. Den Punkt nehmen wir gerne mit, trotzdem sind wir nicht ganz zufrieden, weil von den Chancen her mehr drin gewesen wäre."

 

(hb)

Fotos: Witters

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