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"Jeder ist für den anderen gelaufen"

Nach dem 1:1-Unentschieden unserer Kiezkicker gegen den VfB Stuttgart waren wir für Euch in der Mixed-Zone auf Stimmenfang. Die Boys in Brown zeigten sich mit dem Ergebnis zwar zufrieden, haderten aber mit der Art und Weise des Ausgleichs. 

Sportchef Andreas Bornemann: "Es kommt wie so oft auf die Betrachtungsweise an. Vor dem Spiel ist ein Punkt gegen so eine Mannschaft gut. Wenn du aber den Spielverlauf siehst, dann ärgert man sich tendenziell sehr über zwei verlorene Punkte. Die Leistung und die Möglichkeiten, die wir hatten, hätten aus meiner Sicht definitiv auch einen Sieg verdient gehabt. Was die Mannschaft heute läuferisch und kämpferisch gezeigt hat, lässt keine Zweifel aufkommen, dass es eine intakte Truppe ist."

Robin Himmelmann: "Ich glaube, wenn wir gegen Stuttgart mit 1:0 führen, dann sollten wir in der 81. Minute kein Konter-Gegentor bekommen. Das war ein bisschen naiv. Deswegen habe ich mich so aufgeregt, weil wir es sonst über weite Strecken sehr gut verteidigt haben. Sonst können wir viel Positives aus dem Spiel ziehen."

Waldemar Sobota: "Wir haben uns heute auf jeden Fall gesteigert. Wir wollten ein anderes Bild zeigen als am Dienstag. Das ist uns größtenteils gelungen. Es ist schon ärgerlich, dass wir zehn Minuten vor Schluss zu Hause ein Konter-Gegentor bekommen. Heute nehmen wir gegen einen starken Gegner den einen Punkt mit und schauen nach vorne auf das Spiel in Kiel."

Rico Benatelli: "Wir haben heute eine kämpferische Leistung geboten, jeder ist für den anderen gelaufen. Das ist sicherlich nicht leicht gegen die individuelle Qualität von Stuttgart. Dann ist es natürlich bitter, kurz vor Schluss den Ausgleich zu bekommen. Wir wollten mutig spielen und haben gute Spielzüge gehabt. Für mich persönlich war es nach so einer langen Zeit ein tolles Gefühl, im St. Pauli Trikot zu Hells Bells aufzulaufen. Darauf habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut, jetzt war es soweit."

Johannes Flum: "Wir wollten heute gewinnen und es sah auch lange danach aus. Wir haben leidenschaftlich verteidigt und sind natürlich enttäuscht. Gegen Fürth war es nicht das, was wir uns vorgestellt haben, wir haben heute aber eine Reaktion gezeigt."

Ryo Miyaichi: "Ich wusste, wo Henk läuft, er hat dann ein super Tor geschossen. Das war ein richtig guter Moment. Ich hätte selbst in der ersten Halbzeit ein Tor machen müssen. Da habe ich zu viel nachgedacht. Ein Punkt gegen Stuttgart ist okay, jetzt müssen wir den Fokus auf das nächste Spiel legen."

Henk Veerman: "Wir wissen, dass Stuttgart eine sehr gute Mannschaft hat. Wir haben das sehr gut verteidigt und nur zwei, drei Chancen zu gelassen. Daraus machen sie ein Tor. Das ist dann auch die Qualität von Gomez. Für mich war es heute sehr schwer, weil sie mit drei Leuten verteidigt haben."

Sven Mislintat (Sportdirektor, VfB Stuttgart): "Wir nehmen diesen Punkt gerne mit. Wenn wir den Zwei-Punkte-Schnitt halten, sind wir auf einem guten Weg."

Mario Gomez (VfB Stuttgart): "Wir haben das Herz in die Hand genommen und Moral gezeigt. Das Gute ist definitiv, dass wir zurückgekommen sind. In der Hinrunde hätten wir so ein Spiel verloren, heute haben wir zumindest einen Punkt. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen. Wir befinden uns aber in einem Prozess und das war heute ein großer Schritt nach vorne."

Gregor Kobel (VfB Stuttgart): "Wir haben jetzt zwei Spiele gehabt und sind unter unserem neuen Trainer noch ungeschlagen. So kann es weitergehen. Wir haben eine Riesenqualität in der Mannschaft. Es ist so, dass jeder gebraucht wird. Wir sind jetzt vor Englischen Wochen, da ist es normal, dass viel durchrotiert wird."

 

(ms/ek/jh/jk)

Fotos: Witters

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