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"Wir werden dranbleiben"

Nach der 0:1-Niederlage am Sonnabend (5.11.) bei Fortuna Düsseldorf zeigten sich Cheftrainer Timo Schultz und die Spieler des FCSP enttäuscht von dem ausbleibenden Ertrag für den erbrachten Aufwand.

Cheftrainer Timo Schultz: „Glückwunsch an Fortuna zum Sieg. Sie haben es geschafft ein Tor zu schießen. Das haben wir nicht geschafft und entsprechend haben sie verdient gewonnen. Ich kann es nicht mehr hören, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben, kann aber meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Gerade in der Zeit rund um das Tor haben sie uns auf den Außenbahnen ab und zu geknackt, wir konnten die Flanken aber verteidigen. Der erste Ruck ging nach dem Gegentor durch die Mannschaft. Danach hatten wir die erste gute Phase. Der zweite Ruck kam dann nach der Roten Karte. Wir sind immer wieder ins letzte Drittel gekommen und hatten Lösungen, konnten uns aber nicht belohnen. Wir werden dranbleiben. Es gibt noch sechs Punkte in diesem Jahr zu vergeben. Ich sehe bei uns kein Mentalitätsproblem. Wir haben ein bis zwei Themen auf dem Platz, die wir besser lösen müssen. Ich kann mich als Trainer überhaupt nicht beschweren was Trainingseifer und Aufwand angeht.“

Lukas Daschner: „Wir spielen uns genug Chancen heraus, um hier Tore zu erzielen. Wir haben auch nach dem Gegentor weitergespielt, waren da und aktiv. Das ist einfach enttäuschend, dass wir es nicht geschafft haben.“

David Otto: „Es ärgert mich. Wir können hier jetzt wieder stehen und sagen, dass wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht haben. Bezüglich unserer Leistung kann ich uns keinen Vorwurf machen. Wir machen halt kein Tor. Da nehme ich mich auch mit rein. Ich habe kurz vor Schluss eine Chance. Die Dinger müssen auf’s Tor. In Unterzahl waren wir am Drücker. Klar ist es schwieriger Chancen herauszuspielen mit einem Mann weniger. Wir kämpfen, hauen uns rein, müssen dann aber die Möglichkeiten nutzen. Wir haben nun die Möglichkeit es schnell wieder gut zu machen. Dennoch müssen wir die Partie heute aufarbeiten.“

Leart Paqarada: „Es wiederholt sich. Wir machen ein vernünftiges und in Unterzahl ein gutes Spiel. Wenn du kein Tor schießt, kannst du einfach nicht gewinnen. Wie ich die letzten Wochen bereits gesagt habe. Hinten geht einer rein und wir müssen vorne sehr viel investieren, damit wir einen Treffer erzielen. Da gehören wir alle zu. Entsprechend kann man die Spiele nicht gewinnen. Wenn ich eine Erklärung hätte, würden wir was anderes machen. Wir probieren schon einiges aus. Haben die Formation geändert, stehen eigentlich stabil und bekommen unsere Möglichkeiten. Ich komme mir auch blöd dabei vor, aber wir müssen uns endlich mal belohnen.“

Jackson Irvine: „Es ist hart den Finger mal wieder in die Wunde zu legen. Wir sind, wie so oft, zum Großteil des Spiels das bessere Team. Fortuna bekommt zwei richtige Chancen, daraus entsteht dann ein Tor. Ich finde, wir haben auch zu 10. richtig gut gespielt und waren bis zum Ende das bessere Team aber lassen einen viel zu einfachen Ball rein.“

Daniel Thioune (Cheftrainer Düsseldorf): „Ich könnte jetzt sagen, dass ich mit dem ein oder andere Moment nicht zufrieden war, dass wäre aber kompletter Blödsinn gewesen. Die Jungs machen seit einigen Wochen einen überragenden Job. Sie leisten viel, arbeiten brutal gegen Ball und lassen sich darauf ein, was wir für Ideen haben. Am Ende nehme ich das auf, was der Kollege gesagt hat. Fußballspiele werden im Ergebnis entschieden. Ich bin glücklich damit und habe nichts mehr zu sagen.“

Rouwen Hennings (Fortuna Düsseldorf): „Ich weiß auch nicht, warum es gegen St. Pauli so gut läuft. Ich glaube, dass der FCSP besser ist, als der Tabellenplatz es anzeigt. Die Liga ist aber so ausgeglichen. Es kommt immer auf die Tagesform an und Kleinigkeiten entscheiden. Wir haben aktuell ein gutes Gefühl. Das sieht man daran, wie wir spielen. Wir erspielen uns viele Chancen, müssen dafür aber auch ordentlich arbeiten.“

 

(lf)

Fotos: Witters

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