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"Rostock hat uns unter Druck gesetzt und uns zu Fehlern gezwungen, die wir sonst nicht machen"

Durch die 0:1-Niederlage bei Hansa Rostock mussten unsere Kiezkicker am Sonnabend (2.4.) einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen. Nach dem Spiel waren sich die Braun-Weißen einig, dass es eine verdiente Niederlage war. Die Stimmen zum Spiel.

Cheftrainer Timo Schultz: "Glückwunsch an Rostock zum verdienten Sieg, das müssen wir anerkennen. In der ersten Halbzeit haben wir ein rasantes Spiel gesehen mit Chancen auf beiden Seiten. Rostock hat uns unter Druck gesetzt und uns zu Fehlern gezwungen, die wir sonst nicht machen. Mit der Umstellung in der Halbzeit haben wir versucht, ein bisschen mehr Tiefgang aufzunehmen. Nach vorne haben wir allerdings relativ wenig kreieren können, sodass der Druck zu groß wurde. Dann hat Rostock es geschafft, in Führung zu gehen. Das Tor haben sie ein Stück weit erzwungen. Danach hatten wir zwar mehr Spielkontrolle, aber wirklich durchspielen, wie wir das von unser Mannschaft gewohnt sind, konnten wir heute leider nicht. Dementsprechend hatten wir dann auch zu wenig Chancen und die Chancen, die wir hatten, haben wir nicht gut genutzt. Wenn du kein Tor schießt und eins reinbekommst, dann verlässt du den Platz als Verlierer."

Marcel Hartel: "Wir haben es heute einfach nicht gut gemacht. Wir haben versucht, die Bälle irgendwie lang zu schlagen, und haben nicht so gut herausgespielt wie in der Vergangenheit. So haben wir Rostock in der zweiten Halbzeit auch ins Spiel kommen lassen und dann machen sie zurecht auch das 1:0. Wir haben nicht so mutig gespielt und hatten mit den langen Bällen auf Simon die Hoffnung, dass wir so nach vorne kommen. So bestehst du hier aber nicht und deshalb verlierst du hier. Das schmeckt unseren Fans natürlich nicht, uns aber genauso wenig. Wir wollten hier drei Punkte mit nach Hause nehmen und haben es einfach nicht geschafft. Das Spiel müssen wir schnell analysieren und abhaken und dann den vollen Fokus auf das Spiel gegen Bremen legen."

Luca Zander: "Wir haben es uns heute auf jeden Fall anders vorgestellt. Wir hatten einen guten Matchplan, den wir leider nicht so durchziehen konnten, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir wollten mehr spielerische Klasse auf den Platz bringen, was uns zu selten gelungen ist. Von den direkten Duellen und zweiten Bällen haben wir zu wenig geholt. Das müssen wir uns heute ankreiden. Wir waren auf Rostocks Spielweise vorbereitet, hätten uns aber noch mehr reinhauen müssen. Alle waren vor dem Spiel komplett heiß, wir hatten die richtige Einstellung. Es hat auf dem Platz einfach oft nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Rostock hat gut verteidigt und die Räume extrem eng gemacht. So hatten wir wenig Raum, um hinter die Kette zu spielen. Auch vor der Kette waren sie mit ihren beiden Sechsern dicht gestaffelt, was es nicht leicht für uns gemacht hat. Die Niederlage tut weh. Das wird sie auch morgen noch, ab Montag muss es dann weitergehen. Wir haben nächste Woche ein richtig geiles Heimspiel gegen Bremen und da wollen wir gewinnen."

Jens Härtel (Cheftrainer Hansa Rostock): "Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht und vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Man kann darauf stolz sein, was die Mannschaft sowohl an Leidenschaft als auch an taktischer Disziplin an den Tag gelegt hat. Das war heute gegen eine richtig gute Mannschaft auch notwendig. Im Spiel hat man immer mal wieder gesehen, dass sie Momente kreieren können. Dafür galt es, hinten immer kompakt zu stehen. Das hat die Mannschaft gut gemacht, auch gegen Makienok, der nicht leicht zu verteidigen ist, als St. Pauli es mit langen Bällen probiert hat. Wir haben unsere Umschaltsituationen gut genutzt. Der Schachzug mit Svante Ingelsson vorne neben John Verhoek ist gerade in der ersten Halbzeit gut aufgegangen. Wir hatten da schon richtig gute Chancen, um in Führung zu gehen. Ich bin heute einfach stolz, dass wir auf das Hinspiel, wo wir nicht unser wahres Gesicht gezeigt haben, eine gute Reaktion gezeigt haben. An einem guten Tag wie heute kann man St. Pauli schlagen und das ist uns gelungen."

 

(hb)

Fotos: Witters

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