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U19 entführt einen Zähler aus Wolfsburg - U15 zurück an der Spitze

+++ U19 bis kurz vor Schluss in Wolfsburg auf der Siegerstraße +++ U15 zieht mit Sieg über Lübeck zurück an die Tabellenspitze +++

VfL Wolfsburg – FCSP U19 2:2 (1:1)

A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost

 

Wenn es in der U19 gegen den VfL Wolfsburg geht, waren die Verhältnisse meist klar verteilt. Die Wolfsburger gewannen 19 ihrer 24 Duelle gegen die Kiezkicker, an diesem Sonnabend waren es aber die Boys in Brown, die bis kurz vor Schluss an ihrem dritten Auswärtssieg beim VfL überhaupt schnupperten. Zunächst fanden sich die Braun-Weißen überhaupt nicht zurecht, weswegen die Hausherren folgerichtig in Führung gingen. Lucien Littbarski, Kapitän und Sohn von Weltmeister Pierre Littbarski, bekam über weite Strecken des Spielfeldes lediglich Geleitschutz und schloss von der Strafraumkante erfolgreich ab (12.).

Anschließend fanden die Kiezkicker besser ins Geschehen und kamen häufiger zu ihren Ballgewinnen aus Pressingsituationen. So war es auch Luis Steiger Borrero, der das Leder gewann und VfL-Keper Flynn Schönmottel im kurzen Eck überraschte, der auf einen Querpass zum mitgelaufenen Max Düwel spekuliert hatte (39.). Die St. Paulianer waren auf einem guten Weg, das Spiel in dieser Phase zu drehen. Noch vor der Pause traf Düwel mit einem Distanzschuss den Querbalken (43.).

Im zweiten Abschnitt machte die Mannschaft von Cheftrainer Malte Schlichtkrull dort weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufhörte. Für den Führungstreffer bedienten sich die Gäste dann einer Standardsituation. Steiger Borrero trat einen Freistoß überlegt in die Torwartecke und Lasse Homann fälschte die Kugel unhaltbar ab (54.). Für die Schlussphase hatten sich die Niedersachsen noch ein paar mehr Körner aufgespart. Die Wölfe tankten sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch, ehe Philipp Heller freistehend am Elfmeterpunkt vollstreckte (85.).

Im Nachgang verteidigten sich die Braun-Weißen auf ihre Defensivarbeit, hätten aber durchaus durch Umschaltsituationen selbst gefährlich werden können. Letztlich nehmen die St. Paulianer denen einen Zähler gerne mit auf die Heimfahrt nach Hamburg. Am nächsten Sonnabend (30.10., 13 Uhr) erwartet die U19 am Königskinderweg mit dem SV Werder Bremen der nächste Top-Gegner.

Cheftrainer Malte Schlichtkrull: "In der Summe ist das Ergebnis meiner Meinung nach leistungsgerecht, in den ersten 25, 30 Minuten hatten wir nur wenig Zugriff auf das Spiel. Dadurch hat uns dann auch die Selbstverständlichkeit im Spiel mit dem Ball gefehlt. Das ist dann im Laufe des Spiels Stück für Stück klarer geworden. Bis zur 75. Minute hatten wir das Spiel gut im Griff, dann ist uns ein wenig die Luft ausgegangen. Am Ende können wir aus dieser gerechten Punkteteilung viele gut Aspekte mitnehmen, weil wir wieder mit einem guten Füreinander gegen einen Top-Gegner bestanden haben."

 

FCSP U19

Boz – E. Aktürk, Mohr, Buhr, Düwel (74. Ademi), Kukanda, Winter (46. Posselt (85. Blechschmidt), Steiger Borrero, Hansow, Merke, Kauschke (60. A. Aktürk)

Cheftrainer: Malte Schlichtkrull

 

Tore: 1:0 Littbarski (12.), 1:1 Steiger Borrero (39.), 1:2 Steiger Borrero (54.), 2:2 Heller (85.)

SR: Cedric Philipp

Fans: 100

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FCSP U15 – VfB Lübeck 3:0 (0:0)

C-Junioren Regionalliga Nord - Staffel Nord

 

Nach dem 2:2-Unenntschieden im Spitzenspiel gegen Werder Bremen ist es der U15 gelungen, auch gegen einen vermeintlich kleineren Gegner wieder seine Leistung abzurufen. Die Kiezkicker übernahmen von Beginn an die Initiative und so entwickelte sich eine Partie, die vor allem in eine Richtung ging. Der Bann brach schließlich nach dem Seitenwechsel, als Nico Rybka eine Flanke von Marcel Kloster vor die Füße fiel und der Angreifer zielsicher vollstreckte (54.).

Anschließend fiel die Entscheidung in weniger als 120 Sekunden. Zunächst landete nach einer Spielverlagerung die Kugel beim vorherigen Vorlagengeber Kloster, der dieses mal zum Vollstrecker avancierte (58.). Letztlich war es eine Einzelaktion von Marces Amaniampong, die die rechtzeitige Entscheidung bescherte (59.). Die St. Paulianer sind damit zurück an der Tabellenspitze und verdienen sich ein freies Wochenende, bevor das letzte Spiel der Hinrunde bei Schlusslicht Weiche Flensburg (7.11.) auf dem Plan steht.

Cheftrainer Thorben Sahs: "Im Grunde genommen lief das Spiel ausschließlich in eine Richtung, wir hatten mehr Ballbesitz und die Ambition in Richtung des gegnerischen Tors zu spielen. Wir sind häufig zur Grundlinie durchgekommen und haben dann verdient die Tore gemacht, das 1:0 war dann der berühmte Dosenöffner. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Jungs im zweiten Durchgang, wir haben keinen Torschuss zugelassen und zielstrebig auf das Tor gespielt."

 

Tore: 1:0 Rybka (54.), 2:0 Kloster (58.), 3:0 Amaniampong (59.)

SR: Jann Dammaß

Fans: 75

 

(ms)

Foto: FC St. Pauli

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