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Lienen: "Spiele gegen direkte Konkurrenten sind immer etwas Besonderes"

Am Freitagabend (31.3., 18:30 Uhr) gastiert die Elf von Cheftrainer Ewald Lienen beim FC Erzgebirge Aue. Zwei Tage vor dem Duell gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt betonte der 63-jährige Lienen, dass die spiel- und kampfstarken Auer seiner Mannschaft alles abverlangen werden.

Wie gewohnt äußerte sich Lienen zunächst einmal ausführlich zur personellen Situation. Während Lasse Sobiech seine Gelbsperre abgesessen hat und in Aue wieder mit von der Partie sein wird, muss der 63-Jährige auf den gelbgesperrten Aziz Bouhaddouz verzichten. Neben dem zehnfachen Torschützen, Christopher Avevor (Mittelohrentzündung), Johannes Flum (Reha nach Adduktorenzerrung) und Joel Keller (zuletzt krank) wird auch Cenk Sahin fehlen. „Er hatte krank gefehlt und musste Sonntag noch Antibiotika nehmen. Es hat sich als hartnäckiger dargestellt, als wie uns das erhofft haben. Wir wollten ihn mit nach Aue nehmen, Cenk konnte aber nur im regenerativen Bereich arbeiten und steht nicht zur Verfügung“, erklärte der FCSP-Coach, der aber auf einen Einsatz des offensiven Flügelspielers im Heimspiel gegen den SV Sandhausen am Dienstag (4.4., 17:30 Uhr) hofft.

Während das angesprochene Quintett im Erzgebirge nicht zur Verfügung stehen wird, kann der 63-Jährige im Abwehrzentrum nach Sobiechs Rückkehr und Marc Hornschuhs Genesung nach leichter Oberschenkelzerrung aus dem Vollen schöpfen. Neben Sobiech und Hornschuh stehen auch Sören Gonther und Philipp Ziereis bereit. „Das ist eine sehr positive Situation für uns“, stellte Lienen klar und blickte schon mal auf die anstehende Englische Woche mit drei Spielen binnen sieben Tagen voraus. Wenngleich Wechsel im hinteren Bereich aufgrund der etwas geringeren läuferischen Belastung der Abwehrspieler eher seltener vollzogen werden, seien Veränderungen in der Defensive angesichts der zu erwartenden Belastung nicht ausgeschlossen.

Erst einmal steht das Spiel beim FC Erzgebirge Aue auf dem Programm. „Spiele gegen direkte Konkurrenten sind immer etwas Besonderes“, merkte Lienen angesichts des wichtigen Duells gegen den Tabellen-17. an. Über die Sachsen fand der 63-Jährige lobende Worte: „Aue ist in den letzten Wochen auf einem guten Weg. Sie haben in der Rückrunde zwar nur zwei Spiele gewonnen, aber auch nur zwei Spiele verloren. Es zeigt: Sie sind schwer zu besiegen.“ Unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco, der ein neues System eingeführt hat, trete die Mannschaft „stabiler“ auf, wusste Lienen zu berichten und verwies dabei auf die in der Rückrunde deutlich geringen Wert an Gegentoren. Waren es in der Hinserie noch 32 Gegentreffer in 17 Partien, kassierten die Sachsen seit dem Jahreswechsel nur elf Gegentore in acht Spielen.

Nicht nur die verbesserte Defensivarbeit der Sachsen hob Lienen hervor, sondern auch die Offensive mit den drei Stürmern Cebio Soukou, Pascal Köpke und Dimitrij Nazarov. „Sie spielen vorne sehr variabel und wechseln immer wieder die Positionen“, wusste Lienen zu berichten. „Nazarov ist spielstark und torgefährlich und in einer richtig guten Verfassung. Fünf der acht Tore in der Rückrunde gehen auf sein Konto, die letzten vier hat er erzielt – kurioserweise alle per Elfmeter“, so Lienen über den Nationalspieler Aserbaidschans. Aue habe laut Lienen aber insgesamt eine gute Mannschaft, die sehr spielstark, kampfstark und mit schnellen Leuten besetzt ist. „Sie werden uns alles abverlangen“, betonte der 63-Jährige abschließend.

 

(hb)

Foto: Witters

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