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Kein Platz für Rassismus

Der FC St. Pauli und sein Partner congstar möchten zum Start der internationalen Woche gegen Rassismus ein Zeichen setzen. Gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung und für Vielfalt. Und weil man diese wichtige Botschaft nicht nur einmal setzen kann und muss, soll das Heimspiel der Kiezkicker gegen den SC Paderborn am Montag (15.3.) nur der Auftakt zu einer Reihe von Aktionen in den kommenden Wochen und Monaten sein.

Wenn die Partie der Boys in Brown gegen den SC Paderborn 07 angepfiffen wird, wird die Elf von Timo Schultz mit ganz besonderen Trikots um drei Punkte kämpfen. So hat unser Hauptsponsor congstar für den Auftakt der Aktion "Kein Platz für Rassismus" die Werbefläche auf der Brust freigemacht, um gemeinsam mit dem FCSP ein klares Zeichen zu setzen: Wir dulden in unserer Gesellschaft keine Form der Diskriminierung und Ausgrenzung. Aus diesem Grund werden der FC St. Pauli und congstar in den kommenden Wochen und Monaten Menschen und Institutionen supporten, die sich gegen Rassismus in unserer Gesellschaft einsetzen, den Mund aufmachen, dagegenhalten und Haltung zeigen. Gleichzeitig möchten der FC St. Pauli und congstar von Rassismus Betroffenen eine Stimme geben.

Wie läuft das ab? Wir machen im Rahmen unsere kommenden Heimspiele unsere medialen Kanäle frei. Stiftungen, Aktivistin*innen und Journalist*innen werden über unsere Kanäle kommunizieren, ihre Erfahrungen und Einschätzungen äußern und hoffentlich sehr viele Menschen erreichen. Denn das ist das Ziel. Wir möchten engagierte Menschen und Institutionen im Kampf gegen Rassismus supporten und denjenigen, die Rassismus erleiden müssen und mussten, die Möglichkeit geben, von ihren Erfahrungen zu berichten.

Den Anfang macht die Amadeu-Antonio-Stiftung am Mittwoch (17.3.). So wird die Stiftung einen thematischen Überblick zum Thema Rassismus geben und gleichzeitig Einblicke in die Stiftungsarbeit liefern. Weiter werden in den kommenden Wochen viele Personen an dem Projekt teilhaben und sich zu verschiedenen Schwerpunkten rund um das Thema Rassismus äußern.

Das war es aber noch nicht. So wird unser Partner congstar seine Werbeflächen an der Außenfassade des Millerntor-Stadions für ein künstlerisches Zeichen gegen Rassismus freigeben. Hier sind Künstler*innen aufgerufen, sich kreativ zu beteiligen und gemeinsam mit VIVA con Agua ARTS die Werbeflächen neu zu gestalten. Alle Infos gibt es auf der Homepage unserer Freund*innen von Viva con Agua ARTS.

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Die Amadeu-Antonio-Stiftung wurde nach Amadeu Antonio benannt, der 1990 aufgrund seiner Hautfarbe von Rechtsextremen verprügelt wurde, ins Koma fiel und kurz darauf an den Folgen seiner Verletzungen starb. Die Stiftung engagiert sich seit 1998 gegen Rassismus und unterstützt Initiativen und Projekte, die sich dem Thema widmen.

 

Fotos: FC St. Pauli

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