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Erinnern für die Zukunft

Weltweit wurde am Freitag (27.1.) der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Auch der FC St. Pauli erinnerte mit seinen Gremienvertretern, der Mannschaft sowie über 150 St. Pauli-Sympathisanten an Zeitgeschehnisse, die sich NIE wiederholen dürfen.

Die Gedenkveranstaltung anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktag, die vom Fanladen St. Pauli jedes Jahr organisiert und veranstaltet wird, begann mit einem Grußwort des Fanbeauftragten Justus Peltzer: „In politisch unruhigen Zeiten wie diesen ist so eine Veranstaltung wichtiger denn je. Umso mehr freue ich mich, dass Ihr so zahlreich erschienen seid“, sagte Peltzer zu den rund 200 Anwesenden.

Nachdem Laura-Sophie von der U18 Ragazzi des Fanladens und Kiezkicker Jan-Philipp Kalla – stellvertretend für die Mannschaft des FC St. Pauli – einen Kranz an der Gedenktafel des Vereins niedergelegt hatte, folgte eine Schweigeminute für die Opfer des Nationalsozialismus.

Anschließend referierte Jörn Kreuzer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für die Geschichte der deutschen Juden, über die Deportationen der jüdischen Bürger Hamburgs in den Jahren 1941-1945. Auf bedrückende Art und Weise machte der Referent klar, dass in der Hansestadt mehr Leute an den Abtransporten beteiligt waren, als man lange Zeit wahrhaben wollte. Jede oder jeder, die/der etwas darüber wissen wollte, hätte etwas wissen können.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Präsentation von Michael Pahl. Der Vorsitzende von „1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V.“ skizzierte die kommenden Projekte des Museumsvereins. Unter anderem sei eine Ausstellung zum FC St. Pauli während des Dritten Reiches geplant, bei der sich der 1910 e.V. noch einmal intensiv mit der Zeit zwischen 1933 und 1945 auseinandersetzen wolle, so Pahl abschließend.

 

Foto: FC St. Pauli

 

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