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„Nach dem Trainingslager ist vor dem Trainingslager“ – das Hüttendorf erwartet unseren FCSP

Für die Boys in Brown geht es in der anstehenden Sommervorbereitung wieder nach Österreich ins Hüttendorf Maria Alm. Zum bereits dritten Mal reisen die Kiezkicker ins Salzburger Land, um sich optimal auf die Saison 2018/19 vorzubereiten. Wir sprachen mit Josch Seyfert vom Hüttendorf, der uns erklärte, warum sich der FC St. Pauli und das Hüttendorf gesucht und gefunden haben, wie die Vorbereitungen auf das kommende Trainingslager laufen und was die Mannschaft von Markus Kauczinski erwartet.

Moin Josch, das Hüttendorf Maria Alm und der FC St. Pauli. Warum passt es so gut?
Der „etwas andere Fußballverein“ und das „etwas andere Hotel“. Beides wird familiär und mit viel Herz geführt. Dazu kommt dann wie in jeder guten Partnerschaft, dass man miteinander menschlich gut kann. Egal ob Fans, Aufsichtsrat, Mannschaft, Sponsoren oder Präsidium, alle leben und lieben diesen Verein und wir haben in dieser Familie unseren festen Platz gefunden. Zugegeben, ein bisschen (Fußball) verrückt muss man natürlich auch sein, sonst würden wir auch nicht seit drei Jahren für jedes Heimspiel 800 km ans Millerntor reisen (lacht).

Seit der Saison 2016/17 seid Ihr Partner unseres FC St. Pauli. Wie siehst Du die Entwicklung unserer Zusammenarbeit?
Ich denke, dass in jeder guten Partnerschaft ständig neue Impulse beide Seiten positiv beeinflussen. Hier darf es ruhig mal kontrovers zugehen, solange man sich gegenseitig respektiert und letztendlich den passenden Kompromiss findet. Wie es in einer guten Ehe halt auch sein sollte. Der FC St. Pauli ist von der ganzen Philosophie unsere Fußball-Wunschpartnerschaft. Wirtschaftlich reizvollere Angebote und Aufgaben fänden daher gerade beim Thema Fußball bei unserem gesamten Team sicherlich keine Zustimmung.

Ab dem 10. Juli sind die Kiezkicker bereits zum dritten Mal im Hüttendorf. Habt Ihr das gleiche Kribbeln wie vor ihrem ersten Besuch?
Wir leben zwar das ganze Jahr von Firmentagungen, Urlaubern und vielen reizvollen Veranstaltungen, aber wenn die Boys in Brown kommen, ist das für uns immer ein Jahres-Höhepunkt. Kribbeln inklusive.

Wie laufen die Vorbereitungen auf das Trainingslager?
Viele der Vorbereitungsarbeiten sind Tagesgeschäft für uns, da sich die Anforderungen nur unwesentlich von Firmenevents oder Hochzeiten unterscheiden. Unsere zwanzigköpfige Mannschaft steht und wir sehen dem Trainingslager mit entspannter Vorfreude entgegen.

Wie lange Vorlaufzeit hat das Trainingslager für Euch?
Wie sagt man so schön: Nach dem Trainingslager ist vor dem Trainingslager. Das Thema Fußball ist für unsere Hüttendorf-Familie - und insbesondere für mich - ein ganzjähriges Hobby geworden. Ich stehe ja nicht nur bei jedem Heimspiel im Stadion, sondern begleite das Team mit meinem Betriebsleiter zu jedem Wintertrainingslager, um den Hotelkollegen über die Schulter zu schauen.

Wie hat sich das Hüttendorf und das Drumherum seit dem ersten Besuch der Boys in Brown verändert?
Es gibt natürlich einige Anforderungen von Profisportlern, die auch für den „normalen“ Gast eine Aufwertung bedeuten. Wie z.B. Kältebecken, Fuhrpark, Fitness,- und Seminarraum usw. Diese Investitionen machen dann natürlich doppelt Spaß, da wir sie ganzjährig für alle Gäste nutzen können. Aber auch hier wollen wir alles immer noch ein bisschen besser machen.

Auf welche sportliche Bedingungen können sich unsere Boys in Brown freuen?
Alle Rahmenbedingungen in Sachen Fußballplatz und Funktionsräume direkt am Rasen haben sich nochmals verbessert. Mit dem FC Pinzgau haben wir nun bereits im zweiten Jahr den passenden Partner gefunden der nun seit diesem Jahr über ein nagelneues Stadion verfügt, das wir uneingeschränkt nutzen können. Zudem reihen sich die Verantwortlichen des FC Pinzgau nahtlos in die St.-Pauli-Familie ein. Spieler und Funktionäre hatte ich in dieser Saison bereits ans Millerntor entführt, damit sie das Herz von St. Pauli mal live erleben konnten, inklusive Nachspielzeit (schmunzelt).

Mit was für einem Gefühl sollen die Spieler nach den zehn Tagen zurück nach Hamburg fliegen?
Fußball ist nicht nur ein Spiel, das in den Beinen stattfindet, sondern es ist auch ganz viel Kopfsache. Team-Building ist hier ein wichtiges Stichwort. Viele große und kleine Unternehmen nutzen das Hüttendorf, um genau in diesem Bereich voranzukommen. Wir hoffen den passenden Rahmen zu liefern, dass jeder Spieler und Verantwortliche ans Team glaubt und die Überzeugung entwickelt, in der kommenden Saison in einer starken Liga erfolgreich zu sein.

Vielen Dank für das Gespräch, Josch!

 

(lf)

Fotos: Hüttendorf

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