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Klarstellung um die Situation des Behindertenfanbeauftragten

Das Präsidium des FC St. Pauli und die Geschäftsleitung des FC St. Pauli möchten Folgendes in Bezug auf die Diskussionen zum Rücktritt des bisherigen Behindertenfanbeauftragten Jörn Weidlich mitteilen:

Jörn Weidlich hat sein Amt als Behindertenfanbeauftragter am 6. September 2019 mit Wirkung zum 30. September 2019 auf eigenen Wunsch niedergelegt. Der Verein und der Fanladen St. Pauli akzeptieren diesen Schritt, obwohl beide davon ausgegangen waren, dass Jörn Weidlich ab Oktober als Behindertenfanbeauftragter im Fanladen St. Pauli weiterarbeitet, wo die Stelle durch die Professionalisierung der Inklusion zukünftig angesiedelt ist. Erst durch die Kündigung seitens Jörn Weidlich wurde die anschließende Stellenausschreibung nötig. Aufgrund der letzten Wochen und nach erneuten Gesprächen zwischen allen Beteiligten nach dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen, kann sich der FC St. Pauli eine Zusammenarbeit mit Jörn Weidlich in Zukunft nicht mehr vorstellen.

Das Präsidium und die Geschäftsleiter des FC St. Pauli fühlen weder für die von allen Gremien beschlossene Professionalisierung der Inklusionsarbeit eine Akzeptanz beim bisherigen Behindertenfanbeauftragten, noch bei der Herstellung von Transparenz bei der Ticketvergabe für Menschen im Bereich der Fans mit Behinderung. Darüber hinaus verwahrt sich der Verein gegen die Verbreitung von Unwahrheiten, die Menschen aus informellen Treffen in sozialen Netzwerken verbreiten. Dies gilt erst recht für Aufrufe zur Gewalt gegenüber Angestellten des Vereins.

Der Wunsch von Mitgliedern und Fans im Ehrenamt für eine Sache zu stehen, sich einzubringen und Meinung zu vertreten hat im FC St. Pauli lange Tradition und wird vom Verein ausdrücklich begrüßt. Wünschenswert ist die Nutzung der seit vielen Jahren erprobten Wege über den Fanladen, die Fanbeauftragten mit dem/der Behindertenfanbeauftragten, sowie den Ständigen Fanausschuss und über den Fanclubsprecherrat.

Wir bitten alle Beteiligten, die Kommunikation und das Miteinander sachlich und respektvoll weiterzuführen. Dies gilt insbesondere im Umgang mit der/den neuen Behindertenfanbeauftragten und für die Aufnahme der inhaltlichen Arbeit. Zum Schutze der Beteiligten wird der FC St. Pauli keine weiteren Informationen und Stellungnahmen zum Sachverhalt mehr veröffentlichen.

 

Präsidium des FC St. Pauli, Geschäftsleiter des FC St. Pauli

 

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