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"Wach und hartnäckig bleiben"

Am Montag (29.10.) nahm sich Markus Kauczinski ausführlich Zeit, um vor den Hamburger Pressevertretern über die zurückliegende Partie zu sprechen. Darüber hinaus ging es auch um die gesamte Entwicklung der Kiezkicker.

 

Auch 24 Stunden nach der 0:1-Niederlage gegen die KSV Holstein hatte sich Cheftrainer Markus Kauczinski mit dem Resultat der Partie der Boys in Brown noch immer nicht angefreundet. "Wir hatten die Chancen für zumindest einen Punkt. Da tut das Ergebnis schon noch weh", gab der 48-Jährige Einblick in seine Gefühlswelt. Doch sei das nur die eine Seite der Medaille, denn das Spiel seiner Mannschaft habe ihm gut gefallen, führte er weiter aus. "Vor allem müssen wir aus unseren Möglichkeiten mehr machen. Mir wären die Punkte auf unserer Seite lieber, als das Lob, das wir nun für die gezeigte Leistung erhalten", erklärte der Coach.

Bei all den Schulterklopfern für den Auftritt seines Teams hatte Kauczinski mit Blick auf die Defensivarbeit etwas zu monieren. "Da müssen wir auch kritisch sein und die Dinge ansprechen. Wir haben ein paar Chancen der Kieler zugelassen", so Kauczinski, der aber im gleichen Atemzug betonte, dass man fußballerisch auf einem guten Weg sei und ihm das Auftreten seiner Mannschaft grundsätzlich gut gefalle.

Dass es am Ende nichts mit der Tabellenführung geworden ist, ärgert den Chefcoach nicht übermäßig. "Wir reden nicht über die Tabellenspitze. Klar ist aber, dass wir alles wollen, was erreichbar ist. Denn das, was man hat, gibt man nicht mehr her. So oder so haben wir alles für den Erfolg getan, er hat sich leider nur nicht eingestellt", stellte er klar. Viel wichtiger als eine kurzfristige Tabellenführung sei, dass die Spieler eine Entwicklung spüren. "Nun gilt es wach und hartnäckig zu bleiben. Die zweite Liga ist eng beieinander und der kommende Gegner Bielefeld ein gutes Team", schaute Kauczinski zum Abschluss der Runde auf den nächsten Spieltag auf der Alm.

 

(lf)

Foto: Witters

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