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„Wir sind immer in der Findungsphase“

Am Montag (26.2.) nach dem furiosen 3:2-Last-Minute-Erfolg gegen Holstein Kiel nahm sich Chefcoach Markus Kauczinski ausführlich Zeit, um mit etwas Abstand über das Spiel seiner Jungs, die Entwicklung der Mannschaft und ein paar Personalien zu sprechen.

Es war keine leichte Aufgabe, als die Kiezkicker mit einem 1:2-Rückstand am Sonntag (25.2.) zur zweiten Hälfte aus der Kabine kamen. Doch mit viel Willen und einer Menge Einsatz gelang es den Boys in Brown, das Ding noch zu drehen. Angesichts dessen, war Markus Kauczinski voll des Lobes für seine Elf. „Die Mannschaft hat eine starke Reaktion gezeigt. Wir haben uns Stück für Stück herangekämpft, obwohl Holstein Kiel vielleicht sogar ein wenig besser war als wir“, lobte er die Einstellung seiner Jungs. Angesprochen auf die 89. Minute, in der Christopher Avevor den Siegtreffer markiert hatte, gab er mit einem Grinsen zu: „Der letzte Moment im Stadion war schon ganz gut. Vor allem hatte ich nicht das Gefühl, dass Kiel noch einmal zurückkommt.“

Doch bei aller Freude über den spät erkämpften Dreier blickte der 48-Jährige auf das große Ganze. „Aktuell stehen wir in der Tabelle da, wo wir hingehören. Uns fehlt noch die Konstanz. Wir sind gerade dabei, uns zu finden“, erklärte der Chefcoach und führte dabei aus, dass sich das Muster des Teams gerade noch entwickele. „Das Puzzle setzt sich gerade noch zusammen.“ Dabei warnte er davor, sich irgendwann mit einem Ist-Zustand zufrieden zu geben. „Es gibt immer Ungereimtheiten. Mal hat ein Spieler ein Leistungstief, ein anderer Spieler verletzt sich. Deswegen sind wir immer in der Findungsphase.“

Der gebürtige Gelsenkirchener machte hierbei deutlich, dass der Kader allerlei Möglichkeiten biete. „Wir haben mit Yiyoung Park einen zweiten starken Rechtsverteidiger. Nächste Woche fällt Bernd Nehrig aufgrund seiner fünften Gelben Karte aus. Dafür kommt Johannes Flum in die Startelf und Christopher Buchtmann und Mats Møller Dæhli können und konnten sich in Ruhe auf ihre Genesung konzentrieren, weil Spieler wie Richard Neudecker als Alternative heranwachsen“, erfreute sich der Coach abschließend an der Leistungsdichte, die seine Mannschaft bietet.

 

(lf)

Foto: Witters


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