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"Alles was war, ist jetzt egal" - Kauczinski und Himmelmann vor dem Derby

Vor dem Derby gegen HSV hat der FC St. Pauli zur Pressekonferenz im Millerntor-Stadion geladen. Neben Cheftrainer Markus Kauczinski nahm darüber hinaus auch Torhüter Robin Himmelmann teil. Beide sprachen natürlich über das Spiel und ihre Derby-Erfahrungen. Zudem gab unser Cheftrainer Auskunft über die personelle Situation bei den Braun-Weißen.

Cheftrainer Markus Kauczinski richtete auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim Hamburger SV den Blick klar nach vorne. "Alles was war, ist jetzt egal. Ja, es kribbelt bereits. Wir sind voller Vorfreude und brauchen das auch nicht herunterzuspielen", erklärte er und unterstrich damit den Stellenwert des Spiels am Sonntag im Volksparkstadion. Dabei habe der 48-Jährige sogar im Archiv gewühlt und sich das Tor von Gerald Asamoah zum 1:0 im Derby vor sieben Jahren angeschaut.

Personell haben die Kiezkicker die Partie gegen den SC Paderborn am Mittwoch (26.9.) gut verkraftet. "Wir haben keine weiteren Verletzungen zu beklagen. Marc Hornschuh, Jan-Philipp Kalla und Luca Zander werden jedoch weiterhin nicht zur Verfügung stehen", gab der Übungsleiter preis. Bei Bernd Nehrig und Sami Allagui gestalte sich die Sachlage etwas anders. "Beide haben mittrainiert und wären spielbereit", ließ sich Kauczinski bei der endgültigen Kaderzusammenstellung noch nicht in die Karten gucken.

Angesprochen auf seine persönliche Derby-Vergangenheit blickt Kauczinski auf seine Zeit in Karlsruhe zurück. "Ich kann mich erinnern, dass die Partien mit dem KSC gegen Eintracht Frankfurt, den VfB Stuttgart und insbesondere Waldhof Mannheim heiße Spiele waren", zeigte sich der Trainer der Boys in Brown erfahren in Sachen Derby, wobei er sich nicht zu sehr auf den Gegner konzentrieren wollte. "Wir schauen auf uns und beschäftigen uns mit den Dingen, die wir besser machen wollen", stellte Kauczinski abschließend klar.

Anders als sonst stellte sich nicht nur unser Cheftrainer den Fragen der Hamburger Pressevertreter, sondern auch Robin Himmelmann. Die Vorfreude auf das Derby, so der Keeper, fing bereits weit vor dem Saisonstart an. "Als der Spielplan bekanntgegeben wurde, haben wir alle geschaut, wann das Derby stattfindet. Aufgrund der engen Terminierung ist jetzt nicht viel Zeit, wir sind aber froh, dass wir mit sechs Punkten in das Derby gehen", erklärte der Torwart, der in seiner Karriere Derby-Erfahrungen "in kleinerem Rahmen" mit der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 II gegen Rot-Weiß Essen und den BVB II gesammelt hat.

"Die Vorfreude ist riesengroß und wird von Minute zu Minute größer. Wir sind fokussiert und heiß auf Sonntag", betonte Himmelmann, der jedoch davor warnt, aufgrund der Emotionen und der Stimmung am Sonntag zu überpacen: "Wir müssen einen klaren Kopf haben und dürfen nicht wild rumrennen, sondern unseren Plan verfolgen. Den haben wir heute schon angerissen, morgen werden wir auch noch mal drüber reden."

Viel geschrieben und geredet wurde in den vergangenen Tagen und Jahren über das letzte Aufeinandertreffen beider Vereine. Im Februar 2011 – Himmelmann hütete damals das Tor beim FC Schalke 04 II – siegten die Braun-Weißen im Volkspark mit 1:0. "Seitdem ich hier bin, das sind jetzt ja schon ein paar Jahre, habe ich mir die Szenen vom letzten Derby einige Male angeschaut, erst neulich wieder", berichtete der Keeper, der mit Blick auf das anstehende Duell ergänzte: "Wir werden alles daransetzen, uns den Derbysieger-Nimbus nicht abluchsen zu lassen. Es darf gerne so laufen wie damals."

 

(hb/lf)

Fotos: Witters

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