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Kauczinski: "Entscheidend ist, dass wir dafür leben"

Zwei Tage vor dem Heimspiel der Kiezkicker gegen den 1. FC Heidenheim stellte sich Cheftrainer Markus Kauczinski am Donnerstag (8.11.) den Fragen der Journalisten. Dabei sprach er über die Gäste, die personelle Situation der Kiezkicker und welche Rolle der zweite Tabellenplatz für ihn spielt.

Nach der schweren Aufgabe in Bielefeld wartet mit dem 1. FC Heidenheim die nächste Hürde auf die Mannschaft von Markus Kauczinski. „Heidenheim ist die Mannschaft der Stunde. Sie haben sich angepirscht und wollen mit drei Punkten an uns vorbeiziehen“, warnte der Übungsleiter. Es käme nicht von ungefähr, dass die Elf von Trainer Frank Schmidt bereits 19 Punkte auf dem Konto hat. „Uns erwartet ein spielerisch guter Gegner, der mit Marc Schnatterer einen Spieler in den eigenen Reihen hat, der Partien entscheiden kann“, zollte der 48-Jährige dem kommenden Gegner Respekt.

Ob sich Johannes Flum den Gästen entgegenstellen kann, ist fraglich. „Flumi hatte leichte Grippeanzeichen über die vergangenen Tage und entsprechend heute nur Teile des Mannschaftstraining absolviert“, erklärte der Chefcoach. Hier bleibe abzuwarten, wie sich sein Zustand bis Sonnabend entwickelt, führte Kauczinski weiter aus. Anders ist die Situation bei Christopher Buchtmann. „Er hat heute mitttrainiert und ist eine Option für das Spiel gegen Heidenheim.“ Ebenfalls mit am Start sei Philip Ziereis, der nach seinem grippalen Infekt am Donnerstag voll trainiert habe. Fehlen werden mit Sicherheit Yiyoung Park und Waldemar Sobota, die sich nach längerer Ausfallzeit noch im Aufbautraining befinden.

Die Tatsache, dass fast alle Kiezicker gesund sind, ist auf der einen Seite natürlich eine wünschenswerte Situation, auf der anderen Seite nicht einfach für den hauptverantwortlichen Übungsleiter. „Es ist nicht schön, weil die Jungs sich alle reinhauen, um in der Startelf oder im Kader zu sein. Bei den Spielern, bei denen es eng ist, fällt es in der Tat schwer. Doch ich habe in der Vergangenheit bereits aufgezeigt, dass in diesem Kader keiner weg vom Fenster ist. Das tue ich, indem ich offen und ehrlich kommuniziere und den Jungs klar mache, dass es nächste Woche auch wieder anders sein kann“, verdeutlichte Kauczinski, dass kein Kiezkicker chancenlos ist, wenn es um Einsatzzeiten geht.

Als Tabellenzweiter gehen die Kiezkicker in den 13. Spieltag. Doch für den Übungsleiter hat das keine Bedeutung. „Der Tabellenplatz ist gar kein Thema. Der Fokus liegt auf der Frage, wie wir gegen Heidenheim gewinnen können. Für den zweiten Tabellenplatz bekommt man keinen Pokal. Das interessiert keinen. Was ist die Stärke von Heidenheim? Welche Räume müssen wir bespielen? Das sind die Fragen, die uns interessieren“, machte der Coach klar. Im gleichen Atemzug versicherte er aber, dass man natürlich eine breite Brust habe. „Wir haben einige Partien gewonnen, gute Momente gehabt und Spiele gedreht. Da ist der Tabellenplatz aber irrelevant. Wir feiern uns für diesen Platz nicht. Entscheidend ist, dass wir dafür leben und alles dafür tun, erfolgreich Fußball zu spielen“, so Kauczinski abschließend.

(lf)

Foto: Witters

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