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"Wenn wir was holen wollen, müssen wir alles reinlegen"

Für unsere Kiezkicker geht’s am Montagabend (22.10., 20:30 Uhr) zum MSV Duisburg. Nach zuletzt zehn von zwölf möglichen Punkten will die Elf von Trainer Markus Kauczinski beim MSV wieder punkten. Unser Cheftrainer erwartet ein "hartes Stück Arbeit", seine Mannschaft muss alles reinlegen, will sie ihre Serie fortsetzen.

Bevor unsere Kiezkicker am Mittag ihre letzte Einheit vor dem Spiel in Duisburg absolvieren und am frühen Nachmittag die Reise mit dem Mannschaftsbus antreten, stand Cheftrainer Markus Kauczinski den Hamburger Pressevertretern Rede und Antwort. Wie gewohnt blickte der 48-Jährige zunächst auf die Personalsituation. "Waldemar Sobota, Marc Hornschuh, Yiyoung Park und Finn Ole Becker fallen aus, zudem ist es für Jan-Philipp Kalla und Luca Zander noch zu früh für den Kader und mögliche Einsatzzeiten. Sie hatten infolge der Trainingsbelastung leichte Schmerzen", erklärte unser Coach, der gegen den MSV im Vergleich zum zurückliegenden 3:1-Heimsieg gegen Sandhausen keine Änderungen im 18-Mann-Aufgebot vornimmt.

Die zurückliegende Länderspielpause haben unsere Kiezkicker sehr gut genutzt, wie Kauczinski zufrieden festellte: "Das freie Wochenende hat den Jungs gutgetan. Sie haben gut trainiert und konzentriert gearbeitet. Das mussten wir auch, denn gegen den MSV erwartet uns ein hartes Stück Arbeit."

Eine mögliche Änderung könnte es vielleicht in der Startelf geben – sowohl personell als auch taktisch. Eine Doppelspitze sei laut Kauczinski möglich: "Ich mache mir darüber Gedanken, wir haben das auch trainiert. Henk Veerman und Sami Allagui harmonieren gut. Allerdings spielt auch die defensive Abstimmung eine Rolle und die ist bei zwei Stürmern eine andere."

Stark verbessert hat sich vor der Länderspielpause der MSV Duisburg präsentiert. Nach zuvor acht sieglosen Spielen konnten die "Zebras" unter ihrem neuen Trainer Torsten Lieberknecht mit 2:1 beim 1. FC Köln gewinnen und den ersten Saisonsieg bejubeln. "Man konnte schon Unterschiede sehen, aber keine gravierenden. Es sind Kleinigkeiten wie das Anlaufen oder das Verteidigen", so Kauczinski auf die Frage, wie sich die Spielidee des MSV unter Lieberknecht geändert habe.

Generell erwartet Kauczinski eine Duisburger Mannschaft, die in der Vorsaison bewiesen habe, dass sie ein gutes Team ist. "Sie sind körperlich sehr stark, haben viele gute Fußballer in ihren Reihen. Beim ersten Heimauftritt mit dem neuen Trainer werden die Funken sprühen. Da werden wir voll gefordert werden. Wenn wir was holen wollen, müssen wir alles reinlegen. Ich freue mich auf ein kampfbetontes Spiel. Wir wollen unsere positive Serie ausbauen und uns festbeißen", so Kauczinski abschließend.

 

(hb)

Foto: Witters

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