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Co-Trainer Janßen vor dem Bielefeld-Spiel: "Es kommt nur auf unsere Einstellung an, nicht auf den Gegner"

Unsere Kiezkicker haben ihre Aufholjagd gestartet: Fünf Spiele, zehn Punkte und seit dem zurückliegenden Heimerfolg über Dynamo Dresden nicht mehr Tabellenletzter. Nun geht es am Sonntag (19.2., 13:30 Uhr) auf die Alm nach Ostwestfalen, zur punktgleichen Arminia aus Bielefeld. Zwei Tage vor der Partie äußerte sich Co-Trainer Olaf Janßen, der den kranken Ewald Lienen bei der Pressekonferenz vertreten hat, zur Partie gegen den Tabellennachbarn.

Duelle gegen direkte oder unmittelbare Konkurrenten gelten im Kampf um den Klassenerhalt bekanntlich als Sechs-Punkte-Spiele. „Natürlich könnte man bei der DFL einen Antrag auf jeweils sechs Punkte für die kommenden drei Spiele stellen, aber jedes der kommenden 14 Spiele ist wichtig, um unser Ziel zu erreichen“, erklärte Olaf Janßen, der den Cheftrainer Ewald Lienen am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel krankheitsbedingt vertrat.

Die Kadersituation sei grundsätzlich gut, berichtete Janßen und erklärte: „Es gibt nur ein paar Spieler, die angeschlagen sind.“ Neben Kyoungrok Choi, der aufgrund seiner Oberschenkelverletzung aus dem Dresden-Spiel die Woche nur individuell trainieren konnte, wird am Sonntag wohl auch Mats Møller Dæhli fehlen. „Davon ist auszugehen“, kommentierte der Co-Trainer. Der Norweger steigerte zwar sein Laufpensum über die Woche, mit der Mannschaft habe er bis dato aber nicht trainiert, merkte Janßen an. Weiterhin individuell im Einsatz war über die Trainingswoche auch Joël Keller. Der Schweizer wird wohl noch sieben bis zehn Tage benötigen, um wieder am Mannschaftstraining teilzunehmen. „Alle anderen sind fit, wir können also soweit aus den Vollen schöpfen“, gab sich Janßen vor dem Auswärtsspiel in Bielefeld zuversichtlich.

Mit Blick auf das Duell mit der Arminia sprach der Co-Trainer von einer schwierigen Aufgabe, die anders werde, als die davor: „Wir müssen ehrlich zum Spiel sein, dann ist das Spiel auch ehrlich zu uns. Arminia wird uns läuferisch und kämpferisch alles abverlangen.“ Dieser Herausforderung müssen sich die Kiezkicker auf der Bielefelder Alm stellen, gerade vor heimischen Publikum haben die Ostwestfalen in der laufenden Saison regelmäßig gepunktet. „Von insgesamt 17 Punkten haben sie 15 zuhause geholt. Natürlich gehen wir mit Respekt an die Sache“, stellte Janßen klar. Aber die zuletzt gezeigten Leistungen der eigenen Mannschaft stimmen den 50-Jährigen für die Partie auf der Alm optimistisch: „Bei uns ist eine Entwicklung zu sehen. Die Jungs merken, dass der richtige Weg eingeschlagen ist. Das gibt Selbstvertrauen.“ Wichtig sei dabei in erster Linie, dass die letzten Spiele im Nachgang entsprechend verarbeitet werden. „Daraus nehmen wir immer das Positive mit“, betonte der Co-Trainer und gab für Sonntag vor: „Es kommt nur auf unsere Einstellung an, nicht auf den Gegner. Dies ist der entscheidende Faktor."

Auf Seiten der Bielefelder Mannschaft bezeichnete Olaf Janßen DSC-Kapitän Fabian Klos als einen der besten Torjäger der Liga. Dieser brauche nicht viele Chancen und sei vor dem gegnerischen Tor eiskalt, so Janßen. Doch nicht nur Neun-Tore-Mann Klos, sondern die ganze Mannschaft habe bei den letzten Heimspielen mit einer unfassbaren Wucht und mit viel Druck gegen den Ball gespielt. „Sie haben es ihrem Gegner schwergemacht und das Schicksal in die eigene Hand genommen“, erklärte Janßen und fügte hinzu: „Es wird darauf ankommen, diesem Druck und dieser Leidenschaft die Stirn zu bieten. Denn wenn wir das nicht tun, werden wir bestraft.“ Dabei baute der Co-Trainer in Ostwestfalen auch auf die Unterstützung der braun-weißen Anhänger: „Die Mannschaft, die Fans, wir alle zusammen müssen uns der Aufgabe annehmen.“

 

(jes)

Foto: Witters

 

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