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„Wir wissen, dass wir noch Arbeit vor uns haben“

Es geht Schlag auf Schlag für unsere Kiezkicker, bereits am Freitagabend (3.3., 18:30 Uhr) geht's beim SC Paderborn 07 um die nächsten drei Punkte. Vor der Partie bei den Ostwestfalen stand Offensiv-Allrounder Lukas Daschner den Medienvertreter*innen Rede und Antwort und sprach dabei u.a. über...

...den Sieg gegen Rostock und das Thema Glück: „Der Sieg war glücklich, aber verdient. Wenn man unten drin steht, dann fällt unser Tor vielleicht nicht und die Chance von Kai Pröger, die Nikola stark vereitelt, geht dann vielleicht auch vom Innenpfosten rein.“

...den perfekten Rückrundenstart: „Mit dem Lauf, den wir im Moment haben, sind wir alle zufrieden. Wir wissen aber auch, dass wir noch Arbeit vor uns haben. Auch wenn wir vier der fünf Spiele zu Null gewonnen haben, hätten wir vieles noch besser machen können. Das hat der Trainer in der Videoanalyse auch gesagt. Wir können noch souveräner spielen. Wir haben das Bewusstsein dafür entwickelt, die persönlichen Duelle zu führen und zu gewinnen. Das verlangt der Trainer in jedem Training auch von uns. Dadurch ist die Intensität im Training auch sehr hoch. Man spielt so, wie man trainiert, deshalb können wir auch gegen physisch starke Mannschaften so gut mithalten.“

...seinen persönlichen Rückrundenstart und die aktuelle Saison: „Zufrieden sollte man nie sein, ich bin aber sehr glücklich, dass ich jedes Spiel gespielt habe und das auch fast über die volle Länge. Was der Trainer von mir erwartet, das mache ich. Ich bin mit ihm in einem guten Austausch und fordere immer auch ein Feedback, was gut und was nicht so gut war. Ich habe momentan ein gutes Gefühl und viel Selbstvertrauen, Dinge zu machen, die uns weiterhelfen. Das will ich beibehalten. Das schlimmste Gefühl für mich ist, wenn ich der Mannschaft nicht helfen kann. Auch als ich in der Hinserie der letzten Saison verletzt war, habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich das nicht mehr haben will. Jetzt bin ich sehr glücklich darüber, dass ich in jedem Spiel zur Stammformation gehöre. Ich denke, dass ich das mit guten Leistungen zurückzahle.“

...einen möglichen neuen Vereinsrekord mit sechs Siegen in Folge: „Es spielt für uns keine Rolle, mit dem sechsten Sieg in Folge einen neuen Vereinsrekord aufzustellen. Wir denken von Spiel zu Spiel und fahren nach Paderborn, um da wieder zu gewinnen. Nicht wegen der Serie, sondern weil es unser Anspruch ist, jedes Spiel gewinnen zu wollen.“

Lukas Daschner mit Ball am Fuß im Heimspiel gegen Hansa Rostock.

Lukas Daschner im Heimspiel gegen Hansa Rostock.

...das Thema Abstieg: „Bei mir persönlich war das nie so richtig ein Thema, weil ich die Mannschaft kenne und die Qualität gesehen habe. Wir haben einige Neuzugänge dazubekommen, die uns gut tun. Klar wussten wir, wo wir nach dem 17. Spieltag gestanden haben. Es war aber nicht so, dass ich mir Sorgen gemacht habe, dass wir absteigen. Über die aktuelle Serie sind wir froh und die war auch wichtig für unsere Köpfe.“

...vergebene Torchancen und sein Umgang damit: „Bei meiner Chance gegen Rostock kurz nach unserem 1:0 hätte ich den Ball auch direkt nehmen können. Am Tag selbst bin ich dann ziemlich angefressen und am Tag danach vielleicht auch noch mal. Ich bin sehr selbstkritisch. Ich schaue mir die Szenen an, spule vor und zurück und schaue, was ich hätte besser machen können.“

...das kommende Spiel in Paderborn: „Ich erwarte ein sehr hitziges Spiel, in dem es viel hin und her gehen wird. Paderborn ist eine Mannschaft, die Mann gegen Mann spielt und sehr hoch presst. Wir werden die Ruhe in unserem eigenen Spielaufbau brauchen, damit wir nicht so viele Fehler machen. Da tut es uns aktuell sehr gut, dass wir viel mit zwei Kontakten spielen, von hinten Ruhe ausstrahlen und ganz gut vor das gegnerische Tor kommen. Wir wollen uns mit den besten Teams messen und Paderborn zähle ich momentan zu besten Mannschaften in der Liga. Sie spielen einen sehr offensiven Fußball und schießen oft zwei, drei Tore. Es wird für unsere Defensive eine Herausforderung, wieder die Null zu halten. Wir dürfen die eigene Offensive aber nicht vernachlässigen. Wir wollen aggressiv und mutig aufspielen.“

...seinen im Sommer auslaufenden Vertrag: „Wir haben vor zwei Wochen erstmals mit Andreas Bornemann gesprochen und die Gespräche werden in den nächsten Wochen fortgesetzt. Ich fühle mich hier super wohl, meine Freundin auch. Ich verstehe mich mit allen Jungs richtig gut, Hamburg ist zudem eine schön Stadt. Es ist ein super Umfeld. Ich bin ein sehr Familien-verbundener Mensch und wäre gerne näher bei meiner Familie. Ich bekomme aber alle zwei Wochen Besuch und so passt es dann ja.“

 

(hb)

Fotos: Witters

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