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"Ich habe nicht vergessen, wie man Fußball spielt"

Bereits am Sonntag (3.1., 13:30 Uhr) geht's für unsere Kiezkicker mit dem Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth um die ersten drei Punkte nach der sehr kurzen Winterpause. Mithelfen, wichtige Zähler zu holen, soll der zuletzt vereinslose Adam Dźwigała. Im Gespräch mit Hamburger Pressevertreter*innen sprach der wenige Tage vor dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf verpflichtete Abwehrspieler u.a. über...

…seine ersten Eindrücke vom FCSP und Hamburg: "Ich kann sagen, dass es der am besten organisierte Club in meiner Karriere ist, alle Leute hier sind zudem sehr freundlich. Weil ich noch nicht lange hier bin, hatte ich noch nicht viel Zeit, um die Stadt kennenzulernen."

…die vergangenen Tage: "Ich bin über Weihnachten in Hamburg geblieben und bin nicht zurück nach Hause geflogen. Ich habe hier trainiert und mein Bestes gegeben, um mich auf die anstehenden Spiele vorzubereiten."

…die Hilfe von Svend Brodersen, der polnisch spricht: "Bevor ich hergekommen bin, habe ich recherchiert und gesehen, dass es bei transfermarkt.de einen Spieler mit einer polnischen Flagge gibt. Ich war mir nicht sicher, ob Svend auch Polnisch spricht. Während des Trainings hat er mich dann auf Polnisch angesprochen. Ich war etwas überrascht, aber auch glücklich, dass er meine Sprache spricht. Er hilft mir, erklärt mir einfache Dinge beim Training und erzählt mir was über den Verein. Das hilft mir sehr für meinen Start."

...seine Stärken: "Als ich noch jung war, habe ich im Mittelfeld gespielt. Da habe ich gelernt, wie ich antizipieren muss. Ich denke, dass mir das hilft, viele Sachen auf dem Rasen zu erkennen. Ich habe eine gute Technik."

Adam Dzwigala spielt einen Pass beim Training.

…einen möglichen Einsatz in Fürth: "Mein letztes Spiel habe ich im Februar absolviert. Ich habe nicht vergessen, wie man Fußball spielt. Ich trainiere mit der Mannschaft und fühle mich bereit. Die Entscheidung, ob ich spielen werde, liegt beim Trainer."

…seine Zeit bei Desportivo Aves: "Ich hatte einen Vertrag bis August, solange habe ich mit dem Team auch in Portugal trainiert. Es gab einen Trainerwechsel und unter dem zweiten Trainer habe ich dann nicht mehr gespielt, weil er mich nicht mochte. Nach einem überzeugenden 3:0-Sieg saß ich auf der Tribüne und war abgesehen von einem Kurzeinsatz raus."

…die Zeit ohne Verein: "Die war nicht leicht für mich, denn es war das erste Mal in meiner Karriere, dass ich keinen Verein hatte. Ich war etwas überrascht, weil ich für Aves 17 Spiele in der ersten portugiesischen Liga absolviert hatte. Nach dem Vertragsende bin ich zurück nach Polen und habe beim Viertligisten Victoria Sulejowek trainiert und mich da fit gehalten. Da spielen auch zwei meiner Brüder. Ich habe nicht erwartet, dass ich so lange keinen Verein finden würde. Den habe ich nun aber gefunden und ich bin sehr glücklich, beim FC St. Pauli zu sein."

 

(hb)

Fotos: Witters

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