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„Dann ist es auch für mich als Torwart einfacher, zu Null zu spielen“

Auch wenn es am Ende nicht für drei Punkte gereicht hatte, gegen den 1. FC Heidenheim spielten unsere Kiezkicker zum zweiten Mal in dieser Saison zu Null. Darüber freute sich natürlich auch Keeper Nikola Vasilj, er sprach nach dem Training am Mittwoch (5.10.) mit Medienvertreter*innen u.a. über...

...sein erstes Zu-Null-Spiel gegen Heidenheim: „Das war wichtig für mich und für das gesamte Team. Es tat nach langer Zeit richtig gut. Wir müssen kompakt stehen und zusammen fighten, so wie wir es gegen Heidenheim getan haben, um noch häufiger die Null zu halten. Dann ist es auch für mich als Torwart einfacher, zu Null zu spielen.“

...seinen kleinen Finger, den er sich in der Saisonvorbereitung gebrochen hatte: „Ich habe keine Probleme mehr und bin sehr glücklich darüber. Ich schütze den Finger zwar noch, es ist aber alles gut. Ich habe keine Schmerzen mehr. Anfangs war es für mich nicht leicht, ich wusste aber, dass ich geduldig sein muss. Das bin ich auch geblieben, auch wenn es nicht so lange gedauert hat, wie ich es erwartet habe. Ich habe aber hart gearbeitet, um vielleicht auch etwas stärker zurückzukommen.“

...die Sorge um den Verlust der Position als Nummer Eins im FCSP-Tor: „Ich denke positiv und habe immer daran geglaubt, dass ich die Nummer Eins bin, und habe gehofft, dass ich wieder im Tor stehen werde. Es lag aber nicht in meinen Händen, es war die Entscheidung von Timo Schultz. In der Ukraine war ich dritter Torwart und musste auf meine Chance warten. Damals wusste ich, dass ich die Qualität habe, und das wusste ich auch jetzt. Ich bin immer positiv geblieben, habe hart gearbeitet und daran geglaubt. Mehr konnte ich nicht machen.“

...die Arbeit mit Torwarttrainer Marco Knoop und die veränderte Spielweise: „Marco hat viel Neues mitgebracht, was ich so bislang noch nicht gemacht habe. Wir trainieren und simulieren viele Spielsituationen, bei denen alle Torhüter teilnehmen, um schneller Entscheidungen zu treffen. Auch weil wir nicht mehr lange Stürmer wie Simon Makienok haben, spielen wir nicht mehr so viele lange Bälle, sondern spielen noch mehr von hinten raus. Dadurch hat sich meine Position auch etwas verändert, ich stehe etwas höher. Wir müssen in manchen Situationen noch etwas ruhiger sein. Vielleicht brauchen wir noch etwas mehr Erfahrung, um zu wissen, wann wir einfacher spielen müssen oder Angriffe abbrechen.“

...das zurückliegende Länderspiel für Bosnien-Herzegowina beim 1:4 in Rumänien: „Vier Gegentore zu bekommen, ist nicht schön. Wir hatten gute Phasen im Spiel, haben die Tore aber zu einfach kassiert. Wir sind trotzdem Erster in der Gruppe geworden. Für mich war es aber eine schöne Erfahrung. Es ist immer schön, wenn ich spiele. Für sein Heimatland zu spielen, ist immer etwas Besonderes.“

...das kommende Spiel in Braunschweig: „Wir werden sie noch ausführlich analysieren. Klar ist, dass wir in Braunschweig voll da sein müssen. Wenn wir zuhause spielen, dann sind wir das, auswärts noch nicht. Wir haben wirklich lange nicht mehr auswärts gewonnen. Es wäre wichtig für uns, auswärts endlich auch mal wieder zu gewinnen. Gegen Teams wie Braunschweig müssen wir aggressiv sein und kämpfen. Wir alle wissen, in welcher Situation wir uns befinden. Wir müssen weiter an uns glauben und uns gegenseitig unterstützen. Das ist das Wichtigste. Ich sehe der restlichen Saison positiv entgegen.“

 

(hb)

Fotos: Witters

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