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„Ich versuche, über mich hinauszuwachsen und mehr als 100 Prozent zu geben“

Mehr Topspiel geht nicht: Am Freitagabend (23.2, 18:30 Uhr) sind die Kiezkicker zu Gast beim Tabellenzweiten Holstein Kiel. Vor der Partie gegen die Störche stand Außenverteidiger Philipp Treu den Medienvertreter*innen Rede und Antwort und sprach u.a. über...

…den Arbeitssieg gegen Braunschweig: „Es war eine starke Teamleistung. Die Basis ist, zu Null zu spielen. Dann reicht natürlich ein Tor. Die Willensleistung, in Unterzahl so zu verteidigen, ist bemerkenswert. Gefühlt haben wir in den letzten 25 Minuten am besten verteidigt. Ich versuche, in den Spielen immer über mich hinauszuwachsen und mehr als 100 Prozent zu geben. Es ist mein Spielstil, gegen den Ball immer alles zu geben. Mit einem Mann weniger bekommt man für einen gewonnenen Zweikampf auch mal tosenden Applaus. Das freut einen dann extrem.“

…die Gelb-Rote Karte gegen Elias Saad: „Direkt nach dem Platzverweis hat man gesehen, dass Elias ein bisschen geknickt war. Aber wir sind als Team direkt zu ihm und haben ihn aufgefangen. Das zeichnet uns auch einfach aus. Wir fangen es als Team auf und versuchen, das Beste daraus zu machen. Alle Spieler sind top vorbereitet.“

…den neuen Platz an der Kollaustraße: „Wir freuen uns extrem auf den neuen Rasen, auch wenn der zweite Platz ebenfalls besser wird. Ein großes Kompliment und Dankeschön an die Greenkeeper, die gefühlt Tag und Nacht arbeiten, um den Platz zu erneuern.“

…das Topspiel gegen Kiel: „Das haben wir uns erarbeitet. Für mich war die Partie gegen Braunschweig aber auch ein Topspiel. Jedes Spiel in der Liga ist eng, das hat man schon in Magdeburg gesehen. Kein Gegner ist einfach nur Laufkundschaft – im Gegenteil. Mit Kiel kommt jetzt ein harter Brocken, aber wir sind vorbereitet und wollen sie am Freitag schlagen. Gegen Fürth und den HSV war es auch das Spiel Erster gegen Zweiter. Das nehmen wir so an, es ist eine coole Momentaufnahme für uns. Wenn wir dann gewinnen, ist es umso besser. Trotzdem geht es danach ganz normal weiter und dann kommen die anderen Gegner, gegen die es genauso schwierig wird.“

Philipp Treu im Duell mit Kiels Philipp Sander.

Philipp Treu (l.) im Zweikampf gegen Philipp Sander beim deutlichen Hinspielsieg.

…seine eigene Entwicklung: „Manchmal ist es schon surreal. Meine Eltern sind auch unfassbar stolz und können es gar nicht realisieren. St. Pauli hat mir den Weg im Sommer aufgezeigt und ich versuche, tagtäglich an mir zu arbeiten, um mich weiterzuentwickeln. Wenn ich mich selbst einschätzen müsste, würde ich sagen, das ist mir auch schon ganz gut gelungen. Ich habe viel Neues gelernt und ich versuche, das umzusetzen. Für mich ist es ein Privileg, am Millerntor vor knapp 30.000 Fans zu spielen, die dich anfeuern. Da kann ich dann auch gerne die ganze Seite hoch und runter rennen. Es macht unfassbar viel Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten. Wenn ich mich da gut einbringen kann, freut es mich umso mehr. Ich spüre schon eine gewisse Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit. Aber man muss auch immer die anderen Spieler hervorheben, die einem auf dem Platz helfen. Als junger Spieler hilft mir das sehr.“

…seinen Traum von der Bundesliga: „Die Bundesliga ist schon irgendwann mal ein Traum. Mal schauen, ob es dann nächstes Jahr so weit ist. Das steht noch in den Sternen. Jetzt steht erst mal das schwierige Spiel gegen Kiel an.“

…die Vertragssituation von Fabian Hürzeler: „In der Mannschaft ist das überhaupt kein Thema. Es geht ganz normal weiter und es wird so akribisch gearbeitet wie immer.“

 

(mh)

Fotos: Witters / FC St. Pauli

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