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„Ich möchte ein Faktor sein“

Scott Banks hat erste aufregende Wochen beim FC St. Pauli hinter sich. Zunächst feierte der schottische Leihspieler bei Greuther Fürth sein Zweitligadebüt für die Braun-Weißen - vergangenen Sonntag (27.8.) dann die Premiere am Millerntor, wo er nach seiner Einwechslung für ordentlich Schwung auf der rechten Flügelposition sorgte. Der 21-Jährige stellte sich im Pressegespräch einmal vor, dabei ging es unter anderem um...

...seine ersten Wochen beim FC St. Pauli: „Ich genieße es sehr, hier zu sein. Es war natürlich am Anfang erstmal eine Umstellung für mich, aber das Team hat es mir einfach gemacht, mich in den ersten Wochen hier einzugewöhnen. Ich wurde super aufgenommen. Die Jungs haben mir auch direkt geholfen, wo ich was am besten finde oder wir haben uns auch schon zum Kaffee trinken verabredet - es war wirklich ein sehr herzliches Willkommen.“

...die Spielidee von Cheftrainer Fabian Hürzeler: „Ich versuche, seine Spielidee so schnell es geht zu verinnerlichen. Ich denke, dass es in dem System auf den Außenpositionen gute Möglichkeiten für mich gibt, mich spielerisch einzubringen. Natürlich muss ich mich noch an die Abläufe und Laufwege meiner Mitspieler anpassen und an das Tempo gewöhnen. Das kommt aber und so denke ich, dass ich meine Stärken hier zeigen und dem Team helfen kann.“

...die ersten Spielminuten am Millerntor: „Es war wirklich großartig. Ich konnte es gar nicht abwarten, hier zu spielen. Die Fans waren unglaublich. Dann in der Schlussphase meine ersten Minuten hier erleben zu dürfen, habe ich wirklich sehr genossen. Leider haben wir den Siegtreffer am Ende nicht erzielt - für mich persönlich war es aber eine tolle Erfahrung, auch mit dieser Atmosphäre. Die Fans sind lauter als in Großbritannien und aktiver beim Support. Natürlich nimmt man das auf dem Platz etwas weniger wahr (lacht). Aber als ich von der Bank kam und kurz auf die Tribünen schaute, war ich von der Menschenmenge wirklich beeindruckt. Natürlich möchte man im Team dabei sein und nach einem Tor diese Atmosphäre aufsaugen.“

...die Unterschiede zu seinen vorherigen Stationen: „Wir sind eine sehr diverse Gruppe und es macht Spaß, ein Teil davon zu sein. Das Training hier ist intensiver. Aber auch da komme ich immer besser rein. Für mich ist es natürlich auch nochmal eine besondere Erfahrung, in einem ganz anderen Land zu sein und Fußball zu spielen. Hier sind viele Spieler, die aus unterschiedlichen Ländern kommen. Dazu einige, die auch Englisch als Muttersprache haben, das hat mir natürlich sehr geholfen.“

Scott Banks im Duell mit Magdeburgs Jean Hugonet.

Scott Banks im Duell mit Magdeburgs Jean Hugonet.

...seine Ziele als Leihspieler: „Ich möchte dem Team so gut es geht helfen. Egal ob mit Toren oder mit Vorlagen, ich möchte ein Faktor sein. Für mich persönlich ist es zudem eine tolle Möglichkeit, Erfahrungen in der 2. Bundesliga zu sammeln und ein großer Erfolg, beim FC St. Pauli diese Möglichkeit zu bekommen und mich weiterzuentwickeln. Ich kann in meinem gesamten Spiel besser werden und ich möchte auch immer besser werden. Fabian steht dafür, Spieler besser zu machen, das hat man bei Elias gesehen. Ich denke, dass ich einen ähnlichen Sprung schaffen kann. Die vierte Liga in England ist eine starke Liga, mit vielen Spielen und vielen guten Spielern. Natürlich ist der Schritt und der Sprung in die 2. Bundesliga in Deutschland groß, aber ich bin bereit dafür.“

...drei Ligaspiele in Folge ohne eigenen Treffer: „Das kann in einer Phase der Saison passieren. Natürlich müssen wir Tore schießen und wir erspielen uns auch sehr gute Chancen dafür. Wir haben eine starke Mannschaft, spielen einen guten Ball und müssen einfach kaltschnäuziger werden. Das wissen wir. Aber wir verzweifeln nicht, sondern bleiben dran, trainieren hart und ich denke, wenn wir uns weiter solche Möglichkeiten erspielen, dann fallen die Tore auch.“

...sein Wissen über den FC St. Pauli vor seinem Wechsel: „In Schottland und England sind der FC St. Pauli und seine Fans bekannt - sie haben auch dort eine große Fanbase. Ich persönlich kannte im Vorfeld aber niemanden, der hier gespielt hat.“

...die Eingewöhnung in Hamburg: „Ich vermisse tatsächlich nicht wirklich etwas (lacht). Ich habe mich sehr gut hier eingelebt. Meine Familie war für ein paar Tage da und wir haben einiges von der Stadt gesehen und auch einige Restaurants ausprobiert. Natürlich ist es immer schön, wenn man auch nach Hause kommt, aber ich genieße es, hier in Hamburg zu sein.“

 

(ch)

Fotos: FC St. Pauli / Witters

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