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fußball

Nahaufnahme von St. Paulis Neuzugang Sam Klein. Er trägt ein braunes Trikot und hat den Blick leicht nach unten gesenkt.

Profis

„Ich hatte eine Menge Spaß und freue mich auf mehr“

09.07.26

09:00 Uhr

Seit inzwischen zwei Wochen bereiten sich unsere Kiezkicker auf die kommende Saison vor, vom ersten Tag an ist Neuzugang Sam Klein dabei. Der Australier stand den Medienvertreter*innen nach dem Training am Mittwoch (8.7.) Rede und Antwort und sprach dabei über...

...die ersten beiden Wochen in Hamburg: „In der ersten Woche war es richtig heiß, das war wie zuhause. Die Teamkollegen haben mich super aufgenommen, Hamburg ist zudem eine tolle Stadt. Alles bestens also! Ich war zunächst im Hotel, habe inzwischen aber eine Wohnung gefunden. In die bin ich auch schon eingezogen, dadurch fühle ich mich noch mehr angekommen.“

...die ersten beiden Testspiele: „Ich habe die Atmosphäre bei beiden Partien genossen, die Fans waren unglaublich. Das habe ich bei Vorbereitungsspielen so noch nicht erlebt. Das gibt dir Energie. Die Spiele waren intensiv, ich hatte aber eine Menge Spaß und freue mich auf mehr.“

...die frühzeitige Entscheidung für den FC St. Pauli trotz der Unklarheit über die Ligazugehörigkeit: „Ich habe Ende April mit den Verantwortlichen des FC St. Pauli gesprochen, als die Saison in Australien beendet war. Da habe ich mir Gedanken über meine Zukunft gemacht. Es war zu dem Zeitpunkt nicht klar, ob der Verein nächste Saison in der Bundesliga oder zweiten Liga spielen wird. Mich haben beide Optionen überzeugt. Die Verantwortlichen haben mir ein klares Bild aufgezeigt, wie es für mich als junger Spieler aussehen wird. In der Phase meiner Karriere will ich spielen und mir wurde gesagt, dass ich auf Spielzeit kommen kann, wenn ich hart arbeite.“

...den Wechsel nach Europa: „Ich war in Australien immer sehr ambitioniert und habe den Fußball dort geliebt. Ich wollte in Europa gegen die besten Spieler spielen. Das ist etwas, was ich immer wollte.“

...seine Landsmänner Jackson Irvine und Connor Metcalfe: „Ich habe beide noch nie getroffen. Jackson kenne ich schon lange von der Nationalmannschaft. Wir haben ein bisschen geschrieben, seit ich hier unterschrieben habe. Ich freue mich schon sehr, beide kennenzulernen, wenn sie wieder zurück sind. Dass sie hier sind, hat bei meiner Entscheidung auch eine Rolle gespielt. Es zeigt, dass Australier hier erfolgreich sind, viel spielen und Erfahrungen sammeln. Es ist ein Weg, dem ich folgen will.“

...seine Spielweise und seine ersten Eindrücke vom Fußball hier: „Ich bin ein Box-to-box-Spieler. Ich mag es, wenn ich ins Spiel involviert bin. Ich spiele mit viel Energie, laufe viel und schalte mich gerne in der Offensive ein. Ich bin weiter dabei, den Style und das System des neuen Trainers zu verinnerlichen. Die Intensität ist hier viel höher, die erste Woche war schon ein kleiner Schock für mich. Ich komme aber immer besser klar und gewöhne mich immer mehr daran.“

...das zweite Halbjahr 2023, wo er für keinen Verein gespielt hat: „Ich habe in Australien in der Jugend gespielt, wollte aber etwas anderes probieren und bin nach Norwegen gegangen. Ich bin halb Norweger und habe eine große Familie in Norwegen. Dort habe ich bei ein paar Teams mittrainiert, ich hatte aber ein paar Probleme mit Verletzungen. Deshalb habe ich nirgends einen Vertrag unterschrieben. Nach einem halben Jahr ohne Verein habe ich mich entscheiden, wieder nach Australien zurückzukehren und dort wieder zu spielen.“

...den typisch deutschen Nachnamen: „Woher der kommt, weiß ich nicht genau. Mein Vater ist Norweger, mein Großvater und Ur-Großvater meines Wissens nach auch. Vielleicht besteht irgendwo eine deutsche Verbindung, von der ich bis heute nichts mitbekommen habe.“

...die Nationalmannschaft Australiens: „Ich will natürlich irgendwann zu gerne für die Nationalmannschaft spielen. Mein Fokus liegt aber voll und ganz hier beim FC St. Pauli. Wenn ich Einsatzzeiten bekomme und gut spiele, dann werden die Dinge folgen.“

 

(hb)

Fotos: FC St. Pauli / Witters

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