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St. Pauli Team HEAT bei der WM der Melges32 World League

Bei der Auftaktregatta erreichte das St. Pauli Team HEAT vor der Küste Villasimius südlich von Sardinien die selbstgesteckten Ziele und schraubte diese für die folgende Weltmeisterschaft weiter nach oben. Ein folgerichtiger Schritt, hatte das Team seine Stärken und Schwächen sorgfältig analysiert und war dabei, die bisherigen Fehler abzustellen. Auch der Tagessieg am zweiten Tag der Vorregatta trug zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein der jungen Crew bei, die in Italien in der Profiklasse der Melges World League angetreten war.

Aber auch die anderen Teams legten eine Schippe drauf. Nach dem ersten Tag der Weltmeisterschaft fand sich das Team HEAT in guter Gesellschaft am unteren Ende des Rankings wieder. Der amtierende Weltmeister von 2019 und Gewinner der Pre-Worlds – La Pericolosa – hatte nach drei Rennen gerade einmal zwei Punkte Vorsprung. Das Wetter zeigte sich augenscheinlich von seiner besten Seite. Tagsüber um die 30 Grad, blauer Himmel und leichte bis mittlere Winde. Aber genau hier lag die Crux, die leichten Winde sind weit weniger stabil in Richtung und Stärke, was die Seitenwahl sehr schwierig macht.

Beim Blick auf die Ergebnisliste zeigt sich ein interessantes Bild: Fast alle Teams hatten sich mindestens einen Patzer geleistet. Einzig der neue Weltmeister aus Italien fuhr eine konstante Serie (ohne einen einzigen Tagessieg) und sicherte sich bereits ein Rennen vor Schluss den Titel. Es hat sich wieder gezeigt: Konstanz zahlt sich in dem hoch kompetitiven Feld aus! Dem St. Pauli Team HEAT gelang am vorletzten Tag im zweiten Rennen nach einem verpatzen Start immerhin ein kleiner Geniestreich, der mit einem zweiten Platz belohnt wurde. Unterm Strich ist das Team mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, aber die essentiellen Grundlagen stimmen. Trotz des älteren Materials, speziell bei den Segeln, kann das Team beim Speed der Top-Teams mithalten. Auf dieser Basis lässt sich aufbauen.

Das nächste Event und damit die nächste Chance für die Crew, ihr Können unter Beweis zu stellen, wird entgegen der ursprünglichen Planung nicht in Puntaldia stattfinden. Aufgrund steigender Covid19-Fallzahlen auf Sardinien und der Befürchtung, die Insel könnte geschlossen werden, wurde kurzerhand entschieden, im September vor Scarlino und damit vor dem italienischen Festland zu regattieren. Die Weitsicht sowie der verantwortungsvolle und dynamische Umgang mit Situation setzen sich zur Freude der Sportler*innen weiter fort. Wir werden berichten.

Ahoi! Euer St. Pauli Team HEAT

 

(ma)

Fotos: Felix Diemer

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