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"Momentan greift ein Rädchen ins andere" - die Stimmen nach dem Spiel

Mit 5:0 besiegten die Kiezkicker am Montagabend (27.2.) den Karlsruher SC. Während die Gäste nach der Partie mit der eigenen Leistung haderten, war die Laune auf Seiten der Braun-Weißen nach dem Abpfiff natürlich bestens. Hier findet Ihr die Stimmen zum Spiel.

Bernd Nehrig: "Wir haben uns richtig rausgearbeitet und uns den Arsch aufgerissen. Man sieht einfach, dass das Selbstvertrauen von Woche zu Woche wächst. Dann sind auch solche Spiele wie heute möglich. Momentan greift ein Rädchen in das andere. Das wollen wir beibehalten. Wir haben spielerisch überzeugt, da kam uns auch der neue Rasen entgegen. Da muss man auch mal sagen, dass es nicht selbstverständlich, dass der Verein den hingelegt hat."

Waldemar Sobota: "Nach dem späten und ärgerlichen Remis in Bielefeld wollten wir es heute unbedingt besser machen, was uns gelungen ist. Wir haben als Mannschaft heute überragend gespielt, aber wir dürfen jetzt nicht abheben, sondern müssen genau da ansetzen und weitermachen. Heute können wir uns über diesen Sieg freuen, ab morgen muss der Fokus aber wieder klar auf das Training gerichtet sein."

Mats Möller Daehli: "Es war ein unglaubliches Spiel heute. Ich habe keine Schmerzen mehr in meiner Wade, sie hat im Spiel zwar einmal kurz gezogen, aber es ist alles gut. Im Moment spielen wir guten Fußball, da müssen wir anknüpfen und weitermachen. Das nächste Spiel steht jetzt an und auf das müssen wir fokussieren. Wenn wir genauso hart arbeiten, wie in dieser Woche sind wir auf einem guten Weg."

Cenk Sahin: "Die Abläufe klappen von Spiel zu Spiel immer besser - vor allem in der Offensive. Daran haben wir in den letzten Wochen intensiv gearbeitet. Wer die Tor erzielt und die Vorlagen gibt, ist nicht wichtig. Hauptsache wir holen drei Punkte. Wir haben als Mannschaft alles rausgehauen, wir können uns aber noch weiterentwickeln."

Christopher Buchtmann: "Wir hätten natürlich noch mehr Tore schießen können, doch mit einem 5:0 darf man am Ende auch zufrieden sein. Jetzt gilt es den Abend zu Genießen, mehr aber auch nicht. Die harte Arbeit trägt Früchte und es ist eine schöne Momentaufnahme. Doch bereits am Samstag in München wartet der nächste Brocken."

Moritz Stoppelkamp (KSC): "Das war ein Abend zum Vergessen, die Niederlage tut richtig weh. Das war nicht zweitligareif, schlechter kann man nicht spielen. Wir hatten Glück, dass es zur Halbzeit nur 0:1 stand und dann bekommen wir nach der Pause drei Tore in acht Minuten. Das war erschreckend schwach."

Dimitris Diamantakos (KSC): "Die erste Halbzeit war noch okay, da haben wir noch gut gepresst. Die zweite Halbzeit war dann eine Katastrophe. Die Niederlage müssen wir schnell aus den Köpfen kriegen. Wir haben einen schwierigen Weg vor uns."

Jonas Meffert (KSC): "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, das Gegentor kam zu früh. Ich habe keine Worte für dieses Spiel, die Tore fielen einfach viel zu leicht für St. Pauli."

Hiroki Yamada (KSC): "Es war für uns ein sehr wichtiges Spiel, am Ende ist es schwer zusagen, warum der Abend so gelaufen ist. Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten. Gegen Hannover 96 müsssen wir am Samstag Charakter zeigen und eine andere Mentalität an den Tag legen. Das ist wichtig."

 

(hb/jka/jes)

Foto: Witters

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