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U19 mit Remis an der Weser - U17 unterliegt Rostock - U16 und U15 gewinnen

+++ U19 mit leistungsgerechtem Remis bei Werder Bremen +++ U17 verliert Auswärtsspiel bei Hansa Rostock +++ U16 holt drei Zähler bei Hannover 96 +++ U15 erreicht nach Heimsieg Lübeck die Meisterrunde +++

 

Werder Bremen - FCSP U19 2:2 (1:1)

A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost

 

„Wir wollen mutig auftreten“, hatte U19-Coach Benny Hoose vor dem Spiel bei den zuletzt drei Mal ohne Gegentor siegreichen Bremern betont und das setzte sein Team in den ersten Minuten der Partie auch um. Und so waren keine 120 Sekunden gespielt, da gingen unsere Kiezkicker auch schon in Führung. Max Marie brachte den Ball von der rechten Seite in die Mitte und fand Bennet Winter. Der schüttelte seinen Gegenspieler ab und traf aus neun Metern halbrechter Position mit einem gezielte Flachschuss ins lange Eck (2.). Nachdem zwei Bremer Kopfbälle das FCSP-Gehäuse deutlich verfehlt hatten (9., 12.), bekamen die in der Offensive etwas zwingenderen Gastgeber nach Foul von Ezra Ampofo an Linus Urban einen Elfmeter. Ricardo-Felipe Schwarz trat an und verwandelte sicher ins linke untere Eck (21.). FCSP-Keeper Kevin Jendrzej verhinderte nach etwas mehr als einer halben Stunde dann den Rückstand, als er einen 14-Meter-Schuss von Leonint Mina parierte (34.). Mehr passierte im ersten Durchgang nicht, mit dem 1:1 ging's in die Kabinen.

War die Hoose-Elf mit dem frühen Führungstreffer noch richtig gut in die erste Hälfte gestartet, kassierte sie kurz nach Wiederbeginn ein schnelles Gegentor. SVW-Keeper Mio Backhaus schlug einen Ball fast vom eigenen Strafraum lang, die braun-weiße Defensive war einen Moment zu lang unsortiert und Leon Opitz bestrafte dies. Frei vor Jendrzej hob er das Leder über diesen hinweg ins Netz (48.). Wie reagierte unsere U19 darauf? Richtig gut! Til Kauschke legte den Ball links raus zu Maximilian Addai und der bediente den an ihm vorbei gestarteten Marc Dühring. Dessen Flachpass von der Grundlinie beförderte Winter aus neun Metern ins SVW-Gehäuse – 2:2 (49.)! Bremen kurz darauf mit der nächsten guten Chance: Schwarz kam aus 13 Metern frei zum Schuss, scheiterte aber Jendrzej (52.). Im Anschluss an eine selbst getretene und zu ihm abgewehrte Ecke kam Marc Dühring aus 15 Metern zum Abschluss, sein Schuss konnte Mathis Richter aber blocken (65.).

Binnen drei Minuten forderten beide Teams dann einen Strafstoß. Nach einem möglichen Handspiel eines Bremers ließ Schiedsrichter Luca Sambill jedoch weiterspielen (71.), auf der Gegenseite hatte Sambill bereits ein im Mittelfeld begangenes Foul abgepfiffen, bevor ein Bremer im FCSP-Strafraum zu Fall gekommen war (74.). Wenig später erzielte Eric da Silva Moreira nach einem Schuss von Kauschke die vermeintlche Führung, sein Treffer zählte aufgrund einer knappen Abseitsstellung aber nicht (78.). Beide Teams suchten in den Schlussminuten - in der Hoffnung, den Siegtreffer zu erzielen - immer wieder den Weg nach vorne. Urban zielte für den SVW aus dem Rückraum deutlich zu hoch (84.), während Kauschkes Volleyschuss auf der Gegenseite weit am Tor vorbeiging (88.). Jendrzej war dann noch mal zur Stelle, er parierte einen 15-Meter-Schuss von Kasper (89.). In der Nachspielzeit hatte Ampofo dann noch mal den Siegtreffer auf dem Fuß, nach einem Einwurf scheiterte er aus kurzer Distanz aber am stark reagierenden Backhaus (90.+1). So blieb es beim 2:2 – die Punkteteilung war am Ende auch leistungsgerecht. In der kommenden Woche ruht der Ball in den A-Junioren Bundesligen, unsere U19 spielt aber trotzdem. In einem Testspiel treffen die Braun-Weißen am Sonnabend (26.11., 12 Uhr) auf der Anlage des TV Dinklage (Schützenweg 40, 49413 Dinklage) auf den West-Bundesligisten Bayer Leverkusen.

Cheftrainer Benny Hoose: „Nach dem frühen Führungstor sind wir zu passiv geworden, Bremen konnte sich einige Male bis in unsere Box spielen. Wir haben es nicht geschafft, früh und hoch Druck auf den Ball zu bekommen und so höhere Ballgewinne zu kreieren. Das 1:1 ist dann folgerichtig. Nch der Halbzeit bekommt Bremen dann das Geschenk durch ein schnelles Tor, wo wir uns cleverer verhalten müssen. Wir schaffen es dann aber mit starker Moral und einem tollen Angriff, sofort zurückzuschlagen. Nach dem 2:2 und einer etwas ruhigeren Phase kann das Spiel zum Ende auf beide Seiten kippen. Wir erzielen dann das 3:2, das kein Abseits war. Bremen hätte allerdings auch einen Elfmeter bekommen können. Den Punkt haben wir uns, mit einer guten Leistung gegen einen guten Gegner, am Ende erkämpft. Mit etwas glücklicheren Entscheidungen können wir das Spiel gewinnen, das Unentschieden ist aber leistungsgerecht.“

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FCSP U19

Jendrzej - Aktürk, Dühring, Merke, Kauschke, Dahaba, Winter, Ampofo, da Silva Moreira (62. Bazare Adam), Marie (62. Gramberg), Addai

 

Tore: 0:1 Winter (2.), 1:1 Schwarz (21., FE), 2:1 Opitz (48.), 2:2 Winter (49.)

Schiedsrichter: Luca Sambill

Fans: 277

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Hansa Rostock - FCSP U17 2:1 (2:0)

B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost

 

Nach dem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Viktoria Berlin ging's für unsere U17 in Rostock um die nächsten Zähler, an der Ostsse kassierte das Team von Trainer Malte Schlichtkrull aber die dritte Saisonniederlage. Von Beginn an agierten die Gastgeber mit Angriffspressing, womit unser Team Probleme hatte. Viele Ballverluste schon im Spielaufbau nutzten die Rostocker, die früh durch John Podeyn in Führung gehen konnten (7.). Claas Zanzow legte eine Viertelstunde später dann auch schon den zweiten Treffer nach (21.). Schlichtkrull stellte um und dann lief es besser, allerdings vergaben die Braun-Weißen, die in der Folge deutlich entschlossener nach vorne spielten und die Partie ausgeglichen gestalten konnten, noch vor der Pause gleich zwei Hochkaräter. Erst vergab Max-Adrian Mbodje (30.), ehe nicht viel später auch ein Strafstoß nicht zum Anschlusstreffer führen sollte (35.).

Nach dem Seitenwechsel war es ein offenes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Hansa vergab nach Ballgewinnen im Zentrum dabei zwei gute Chancen, den dritten Treffer nachzulegen. Die größte Chance zum Anschlusstreffer vergab dann Mbodje. Kevin Agyemang hatte sich zunächst stark durchgesetzt, sein Pass auf Mbodje am Ende aber etwas zu unpräzise, sodass dieser den Ball mit der Pike nicht im Tor unterbringen konnte (65.). Kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde, als die Rostocker ihrer intensiven Spielweise Tribut zollen mussten, gelang der Anschlusstreffer dann aber. Mbodje legte den Ball mustergültig in den Lauf des kurz zuvor eingewechselten Marvin Nzontcha und der traf aus elf Metern halblinker Position mit einem präzisen Flachschuss ins lange Eck (74.). In der Schlussphase hatte unser Team gegen leidenschaftlich verteidigende Gastgeber zwar viele Strafraumsituationen, der erhoffte Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen.

Cheftrainer Malte Schlichtkrull: „Das Spiel heute hat uns noch mal gezeigt, dass wir in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen und unsere persönlichen Duelle, defensiv wie offensiv, gewinnen müssen. An den Basics müssen wir weiter arbeiten, um bei allerhöchsten Druck auf einem nicht allzu guten Rasenplatz in der Lage zu sein, den Gegner immer wieder auch zu bespielen und zu knacken. Das haben wir heute mitgenommen. Wir haben Lust darauf, gemeinsam dran zu arbeiten und den nächsten Schritt zu machen.“

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FCSP U17

Tempel - Reiners (68. Nzontcha), Ogbemudia, Spieckermann, Schöning (68. Schöning), Hoffmann, Mbodje, Politz (88. Maboa Dibamba), Agyemang (79. Rai), Archard, Zschätzsch

 

Tore: 1:0 Podeyn (7.), 2:0 Zamzow (21.), 2:1 Marvin Nzontcha (74.)

Schiedsrichter: Jannek Hansen

Fans: 150

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Hannover 96 - FCSP U16 0:2 (0:2)

B-Junioren Regionalliga Nord

 

In der Vorbereitung auf die Partie in Hannover hatte unsere U16 mit personellen Problemen zu kämpfen. Neben einigen kranken und verletzten Spielern musste Coach Martin Stawowski im Trainingsbetrieb auch auf einige Auswahlspieler verzichten. Wenngleich die Vorbereitung damit nicht optimal war, lief es für unsere Kiezkicker bei der 96ern zu Beginn gut. Mit dem ersten Torschuss gingen die Braun-Weißen in Führung, Sadik Stalf überraschte den 96-Keeper Johan Spallek mit einem Schuss aus 20 Metern - der Ball schlug direkt neben dem linken Pfosten ein (5.). Stalf schnürte nach Pass von Aqulis Seidi nach etwas mehr als einer halben Stunde dann den Doppelpack. Erst setzte er sich gegen seinen Gegenspieler durch, ehe er das Duell mit Spallek für sich entscheiden konnte (35.).

Trotz der beiden Tore waren die Gastgeber nicht nur in der ersten Halbzeit, sondern die komplette Spieldauer über die dominantere und auch bessere Mannschaft. Allerdings vergaben die Gastgeber mehrfach gute Torchancen. Nach dem Seitenwechsel überließ die Elf von Trainer Martin Stawowski den 96ern das Spiel, setzte immer wieder auf Konter und verteidigte leidenschaftlich die Führung. Die eigenen Konter führten zwar nicht zum Erfolg, aber die Stawowski-Elf konnte hinten die Null halten und nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge endlich wieder drei Punkte bejubeln.

Cheftrainer Martin Stawowski: „Es war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison. Wir hatten heute das Spielglück, das wir in den vergangenen Wochen nicht hatten, auf unserer Seite. In den vergangenen Spielen konnten wir uns für gute Leistungen nicht belohnen und hatten mitunter Pech. Die Jungs haben heute leidenschaftlich verteidigt und bis zum Ende daran geglaubt, das Spiel heute zu gewinnen.“

 

FCSP U16

Weitze - Gierth, Aseisu Addo, Seidi, Schmitz, Schmidt, Lemcke (50. Stüven), Adu-Yeboah, Yanda, Najmi (50. Adjege), Stalf (75. Petri)

 

Tore: 0:1 Stalf (6.), 0:2 Sadik Stalf (35.)

Schiedsrichter: Julian Laurin Krisp

Fans: 50

 

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FCSP U15 - VfB Lübeck 3:1 (1:0)

C-Junioren Regionalliga Nord - Staffel Nord

 

Für unsere U15 stand gegen den VfB Lübeck ein wichtiges Spiel an, konnten die Braun-Weißen mit einem Sieg den Vorsprung auf die Lübecker bei dann nur noch einem ausstehenden Spiel auf fünf Zähler ausbauen und sich damit vorzeitig für die Meisterrunde qualifizieren. Von Beginn an kontrollierte die Elf von Trainer Max Janta, der gleich fünf U14-Spieler im Kader hatte, von denen vier auch zum Einsatz kommen sollten, die Partie. Sein Team ließ aber ein, zwei gute Chancen zur Führung ungenutzt. Bis zur 22. Minute, als Paul Schultz Ajdin Ibrahimović per Steckpass auf die Reise schickte und der aus halblinker Position traf ins lange Eck (22.). Bis zur Pause hatten die Gäste dann ihre beste Phase, dabei hatten sie Pech bei einem Lattentreffer (30.).

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Kiezkicker die Partie aber wieder, auch dank vieler hoher Ballgewinne konnten sie sich doe eine oder andere Chance herausspielen. Im Anschluss an eine Ecke der Gäste konterten die Kiezkicker, Johann Jaensch legte vor Lübecks Keeper rüber zu Ibrahimović und der schob ein (52.). Der kurz nach dem 2:0 eingewechselte Sverre Schilling legte nach einer Flanke von Mirac Duman dann das dritte Tor nach (65.). Lübecks Mehmet Yildirim sorgte mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss in den linken oberen Winkel dann dafür, dass unsere U15 nach zuletzt drei Zu-Null-Spielen dann doch mal wieder einen Gegentreffer kassierte (66.). Mehr passierte nicht und so stand am Ende ein verdienter Heimsieg und die damit verbundene Qualifikation für die Meisterrunde zu Buche.

Cheftrainer Max Janta: „Wir sind richtig gut in die Partie reingekommen und haben das Spiel von Anfang an gut kontrolliert. Nach unserem 1:0 wurde Lübeck zwar stärker, aus der Pause sind wir dann aber mit viel Power gekommen und haben das Spiel souverän und überlegen gestaltet. Insgesamt war es ein guter Auftritt der Mannschaft. Wir freuen uns, dass wir einen Haken hinter dem Erreichen der Meisterrunde setzen können.“

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FCSP U15

Liebich - Mirac Duman, Raubold, Paul Schultz, Ibrahimović (69. Abtah), Afriyie (53. Schilling), Agyemang, Danyel Mohamad (65. Becker), Faghir Afghani (69. Kellegöz), Heiduk, Jaensch (53. Amidou)

 

Tore: 1:0 Ibrahimović (22.), 2:0 Ibrahimović (52.), 3:0 Sverre Schilling (65.), 3:1 Mehmet Yildirim (66.)

Schiedsrichter: Sohrab Fardash

Fans: 40

 

(hb)

Foto: FC St. Pauli

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