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Der Führungstreffer löst den Knoten: U23 bezwingt den LSK Hansa

Der U23 ist im ersten Heimspiel der Abstiegsrunde ein wichtiger Dreier gelungen. Vor 250 Zuschauer*innen im Edmund-Plambeck-Stadion rangen die Kiezkicker den Lüneburger SK Hansa mit 4:0 (2:0) nieder. Franz Roggow hatt die St. Paulianer in Führung gebracht (20.), dann legten Max Brandt (36.) und Aurel Loubongo (62., 81.) nach.

Ein Blick auf den Platz verriet, dass Selbiger an diesem sonnigen Fußballnachmittag eine Rolle spielen könnte. Insbesondere auf der Tribünen-Seite war das Feld eher mit Sand als mit Rasen bedeckt, die Kugel schien aber dennoch ordentlich zu laufen. Aus personeller Sicht hatte Profi-Coach Timo Schultz schon im Vorfeld angekündigt, dass Dennis Smarsch den Kasten der U23 hüten wird. Außerdem kehrte u.a. Bennet van den Berg, der in der Vorwoche bei der 1:2-Niederlage beim HSC Hannover den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte, in die erste Elf zurück.

Den besseren Start erwischten jedoch die Lüneburger, die in den Anfangsminuten griffiger wirkten. Gleichzeitig stand die braun-weiße Defensive sehr kompakt und ließ keine klaren Möglichkeiten zu. Stattdessen waren es die St. Paulianer, die Torgefahr ausstrahlten. Ein Freistoß von Yiyoung Park streifte hauchzart über das Tordach (10.).

Die Boys in Brown mussten aber nicht mehr lange warten, bis sie jubeln durften. Max Brandt scheiterte mit seinem Abschluss noch an LSK-Schlussmann Roman Birjukov, doch Franz Roggow stand goldrichtig und beförderte die Kugel im Fallen über die Linie (20.).

Die Führung verlieh der Mannschaft von Cheftrainer Joachim Philipkowski jede Menge Rückenwind und fungierte als Dosenöffner. Nach weiteren guten Möglichkeiten tankte sich Aurel Loubongo einmal mehr bis auf die Grundlinie durch und fand Brandt, der das Spielgerät mit der Innenseite aus der Luft zum 2:0 einschob (36.).

Nach dem Seitenwechsel war die Partie sehr körperbetont, ohne dass Profi-Keeper Smarsch, der viel Ruhe ausstrahlte, ernsthaft eingreifen musste. Schließlich waren es die Braun-Weißen, die zum entscheidenden Schlag ausholten. Serhat Imsak setzte im gegnerischen Strafraum nach und eroberte die Kugel. Der Angreifer legte quer für Loubongo, der im Fünfmeterraum mit dem ersten Kontakt einschob (62.).

Dass am Ende keine Spannung mehr aufkam, lang auch daran, dass die Kiezkicker sich notfalls leidenschaftlich in die Bälle warfen. So retteten Yiyoung Park und Smarsch im Verbund gegen Ex-St. Paulianer Maximilian Zoch, der mit dem Leder beinahe ins Tor gerutscht war (75.). Auf der anderen Seite ließ Jakub Bednarczyk nach feinem Zuspiel von Tom Kankowski die Entscheidung noch liegen, er traf nur den Außenpfosten (80.). Nur wenige Sekunden später bediente Kankowski aber Loubongo, der mit seinem zweiten Treffer den Deckel endgültig draufmachte (81.). Am Sonntag (2.4.) empfängt die U23 zum nächsten richtungsweisenden Spiel dann den BSV Schwarz-Weiß Rehden. 

 

Cheftrainer Joachim Philipkowski: "Im Fußball ist es immer ein Auf und Ab. Wir hatten uns in den ersten Spielen der Abstiegsrunde mehr ausgerechnet, deswegen fällt heute schon eine kleine Last. Es war unter der Woche zu merken, wie sehr die Jungs wollten. In der ersten Viertelstunde hatten wir unsere Probleme, nach dem Tor haben wir es aber super gemacht, die Tore waren alle sehr gut herausgespielt. Das war ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten, den wir nächste Woche bestätigen wollen."

 

FCSP U23

Smarsch – Günther (85. Mohr), Dogan, Schütt, Park – Münzner – Brandt (68. Bednarczyk), Roggow (46. Sejdija) – van den Berg – Loubongo (85. Steiger Borrero), Imsak (77. Kankowski)

Cheftrainer: Joachim Philipkowski

 

Lüneburger SK Hansa

Birjukov – Otte, Pägelow, Correia Ca – Kunze, Pauer, Wolk, Barajas (46. Abdul Rauf), Hübner (85. Yagmur) – Meyer (64. Filimonov), Zoch (89. Seidel)

Cheftrainer: Qendrim Xhafolli

 

Tore: 1:0 Roggow (20.), 2:0 Brandt (36.), 3:0 Loubongo (62.), 4:0 Loubongo (81.)

Gelbe Karten: Roggow, van den Berg / -

SR: Patrick Schwengers

Fans: 250

 

(ms)

Fotos: FC St. Pauli

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