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Neue Wege im NLZ: FC St. Pauli plant Umstrukturierung der Teams

Der FC St. Pauli steht vor bedeutenden Veränderungen im Nachwuchsbereich und setzt damit den nächsten Schritt der Rebellution um. Die Veränderungen zielen darauf ab, die jahrgangsspezifische Teamorientierung zugunsten einer entwicklungsspezifischen Einteilung nach Entwicklungsstand aufzulösen. Das NLZ wird zur Spielzeit 2024/25 den Nachwuchsbereich neu strukturieren und meldet künftig keine U16 mehr zum Spielbetrieb an.

Mit der Einführung einer entwicklungsorientierten Ausbildungsstruktur nach Entwicklungsleveln bricht der Club mit traditionellen Methoden und setzt neue Maßstäbe in der Ausbildung junger Spieler. Ab der Spielzeit 2024/25 wird das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) eine zukunftsweisende Umgestaltung erleben, die auf einer flexiblen Einteilung in drei übergreifende Ausbildungslevel basiert: U12 und U13, U14 und U15, sowie U17 und U19. Diese innovative Herangehensweise betont individuelle Entwicklungspläne über starre Altersklassen, wobei die Förderung jedes einzelnen Talents im Vordergrund steht. Die Ausbildung in den Ausbildungsleveln ist somit nicht mehr jahrgangsabhängig. Training und Spieltage werden nach individuellem Entwicklungsstand organisiert. Somit wird das NLZ keine U16 mehr melden und verzichtet bewusst auf das Team in der höchstmöglichsten B-Junioren Regionalliga Nord.

Ziel ist es, die Spieler je nach individuellem Entwicklungsthema in unterschiedlichen Trainingsgruppen integrieren zu können – dabei setzt der Verein bewusst das Leistungs- und Entwicklungsprinzip über das Jahrgangsprinzip. 

Die Reorganisation erlaubt eine intensivere und persönlichere Betreuung der Spieler, indem der Fokus verstärkt auf die individuelle Entwicklung gelegt wird. Durch den Verzicht auf die Anmeldung eines U16-Teams, wird ein optimiertes Betreuungsverhältnis im Bereich U17/U19 erreicht, was den Trainern ermöglicht, noch gezielter auf die Bedürfnisse jedes Spielers einzugehen. Die Einführung von Mentorentrainer*innen wird das Ausbildungskonzept revolutionieren: In enger Zusammenarbeit mit den Spielern werden sie diese auf ihrem Weg zum Profisportler individuell unterstützen und fördern. Diese partizipative und ganzheitliche Ausbildungsmethode spiegelt den Willen des Clubs wider, junge Spieler bestmöglich auf eine erfolgreiche Karriere vorzubereiten.

„Die Neuausrichtung unseres Nachwuchsleistungszentrums ist ein wichtiger Schritt, um unsere Jugendspieler ganzheitlich und nachhaltig auszubilden. Zudem haben wir durch die Umstrukturierung einen noch besseren Betreuungsschlüssel, wodurch eine partizipativere Ausbildung hin zum Leistungssportler möglich gemacht wird. Wir sind fest davon überzeugt, dass diese Maßnahme die Ausbildung der Spieler verbessern wird“, betont Benjamin Liedtke, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. 

Sportchef Andreas Bornemann: „Mit der Umgestaltung der Mannschaftsstruktur im Nachwuchs setzen wir ein klares Signal für die Förderung unserer Nachwuchsspieler. Unser Ziel ist es, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie ihr volles Potenzial entfalten können und langfristig einen Beitrag zur Erfolgsgeschichte des FC St. Pauli leisten können.“

Mit dieser zukunftsorientierten Initiative bekräftigt der FC St. Pauli sein starkes Engagement für eine ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung seiner Nachwuchsspieler. Der Club beweist einmal mehr seine Vision, den Jugendfußball zu revolutionieren und setzt damit ein starkes Zeichen für eine positive Veränderung im Sport. Dieser mutige Schritt unterstreicht das Ziel des FC St. Pauli: Die Schaffung eines innovativen und inklusiven Jugendfußballs, der jedem Talent die Chance gibt, zu glänzen.

 

(lj)

Fotos: FC St. Pauli

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