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Duell um Platz 15 - Kiezkicker empfangen den Karlsruher SC

Zum Abschluss des 22. Spieltages rollt das Leder im Millerntor-Stadion, am Montagabend (27.2., 20:15 Uhr) empfängt unser FC St. Pauli den Karlsruher SC. Im Duell der punktgleichen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt geht es um Platz 15, den ersten Nichtabstiegsplatz. Die Lienen-Elf will natürlich als Sieger vom nagelneuen Rasen des Millerntors gehen und erstmals seit Oktober die Abstiegsränge verlassen.

Arminia Bielefeld, eines von vier Teams, das mit 18 Zählern in den 22. Spieltag gestartet ist, hatte am Sonnabend (25.2.) vorgelegt und beim 2:2 gegen Aufstiegsaspirant Hannover 96 einen Zähler geholt. Erzgebirge Aue unterlag am Sonntag (26.2.) im Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden mit 1:4 und verpasste die Möglichkeit, in der Tabelle vorübergehend Plätze gutzumachen. Unsere Kiezkicker haben somit die Chance, mit einem Sieg gegen den KSC erstmals seit Mitte Oktober wieder die Abstiegsränge zu verlassen.

Helfen soll dabei auch der neue Rasen im Millerntor-Stadion. Im Gegensatz zur Lienen-Elf konnte das alte Grün in der Winterpause nicht genügend Kraft für die Rückrunde tanken und so wurde es eine Woche nach dem Heimsieg gegen Dynamo Dresden ausgetauscht. Montagabend, Millerntor, Flutlicht, neuer Rasen - perfekte Bedingungen also für ein packendes Zweitligaspiel.

„Jedes Heimspiel ist etwas Besonderes“, stellte Mittelfeldspieler Waldemar Sobota vor der Partie gegen den Karlsruher SC klar. Ob nun am Freitagabend, Sonnabend, Sonntag oder wie nun gegen den KSC am Montagabend - vor allem aufgrund der „jedes Mal tollen Unterstützung“ der FCSP-Fans seien die Heimspiele für unsere Kiezkicker etwas ganz Spezielles. Ganz speziell ist auch die sportliche Situation, gleichauf mit jeweils 18 Zählern und einer Tordifferenz von minus elf Toren sind der Karlsruher SC (15.) und unser FC St. Pauli (16.) als Tabellennachbarn in den Spieltag gestartet. Spannung - absolut garantiert.

Cheftrainer Ewald Lienen, der mit seiner Elf am Sonnabend das neue Millerntor-Grün getestet hatte, hat in personeller Hinsicht die Qual der Wahl. Lediglich Joel Keller (nach Oberschenkelverhärtung noch im Aufbautraining) steht gegen den KSC nicht zur Verfügung. Die beiden Offensivspieler Mats Möller Daehli (Wadenzerrung) und Kyoungrok Choi (Oberschenkelzerrung) meldeten sich nach zweiwöchiger Verletzungspause wieder zurück und könnten gegen die Badener wieder zum Einsatz kommen. „Der Konkurrenzkampf tut uns gut. Jeder gibt Vollgas, jeder will dabei zu sein“, betonte Christopher Buchtmann, Torschütze beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld in der Vorwoche.

Während die Braun-Weißen dank sieben von zuletzt neun möglichen Punkten ordentlich Selbstvertrauen tanken konnten, nur Spitzenreiter Stuttgart holte im Februar mehr Punkte, lief es bei den Badenern zuletzt nicht wie gewünscht. Nachdem Arminia Bielefeld beim Debüt des in der Winterpause verpflichteten Cheftrainers Mirko Slomka Ende Januar noch mit 3:2 gewonnen hatte, sprang nur ein Zähler aus den drei folgenden Partien gegen Bochum (1:1), 1860 München (1:2) und Union Berlin (1:2) heraus. In den vergangenen elf Ligaspielen konnte der KSC nur einen Dreier einfahren.

Die Badener wollen am Millerntor, wo sie zuletzt dreimal in Folge siegen konnte, zu gerne die Wende schaffen und sich Platz 15 zurückerobern. Unsere Kiezkicker wollen das natürlich verhindern, an ihre zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und selbst den Sprung auf Platz 15 schaffen.

 

(hb)

Foto: Witters

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