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Zahlen, Daten & Fakten – MSV Duisburg

Endlich rollt der Ball in der 2. Bundesliga wieder für unsere Kiezkicker, am Montagabend (22.10., 20:30 Uhr) sind sie zu Gast beim MSV Duisburg. Unseren nächsten Gegner haben wir wie gewohnt unter die Lupe genommen.

Einwandfreier Einstand

Nach nur zwei Zählern aus den ersten acht Spielen reagierten die Verantwortlichen des MSV auf die sportliche Situation und beurlaubten Ilja Gruev am Montag (1.10.). Ein Nachfolger war in Torsten Lieberknecht noch am selben Tag gefunden. Der langjährige Cheftrainer von Eintracht Braunschweig unterschrieb einen Vertrag für alle drei Ligen, zur Laufzeit machten die Duisburger keine Angaben. Viel Anlaufzeit brauchte Lieberknecht nicht, um mit MSV den ersten Saisonsieg zu feiern. Vor der Länderspielpause siegten die Zebras beim Spitzenreiter 1. FC Köln mit 2:1.

Heikle Heimbilanz

Mit fünf Zählern belegen die Duisburger aktuell den Tabellenplatz 16, alle Punkte holte der MSV dabei in der Fremde. Die Heimbilanz könnte schlechter nicht ausfallen. Alle vier Heimspiele in der laufenden Saison gingen verloren: 0:2 gegen Bochum, 0:1 gegen Fürth, 1:2 gegen Aue und 1:3 gegen Regensburg.

Weiße Weste

Die oben erwähnten Heimspiele mit insgesamt acht Gegentreffern zeigen schon mal: Daheim konnte der MSV noch nicht zu Null spielen. Aber auch von ihren Auswärtsspielen kehrte die Duisburg nicht ohne Gegentreffer zurück. Gemeinsam mit dem FC Ingolstadt sind die Zebras das einzige Team, das weiterhin auf eine Weiße Weste wartet. Sechs Gegentore waren es in der ersten Halbzeit, zwölf Gegentreffer nach dem Seitenwechsel. Kein Team kassierte nach der Pause mehr Gegentore.

Verbesserungswürdige Verwertung

Mit neun Treffern an den ersten neun Spieltagen hat der MSV Duisburg gemeinsam mit dem FC Ingolstadt die zweitschwächste Offensive der Liga. Nur der SV Sandhausen (fünf Tore) jubelte noch seltener. Das liegt vor allem an der Chancenverwertung des MSV. 111 Schüsse gaben die Zebras ab, bei neun Treffern zappelten somit nur 8,1 Prozent aller Schüsse im gegnerischen Gehäuse. Auch hier ist die Quote nur beim SV Sandhausen (6,4 Prozent) schlechter. Zum Vergleich: Unsere Kiezkicker gaben 72 Schüsse ab und jubelten 15 Mal – das macht 20,8 Prozent. Nur der 1. FC Köln (96 Schüsse, 22 Tore, 22,9 Prozent) nutzt seine Chancen noch effizienter als unsere Jungs.

Duisburgs Dauerbrenner

Treffsicher war in der vergangenen Saison auch Duisburgs Kevin Wolze. Der Linksverteidiger war im Vorjahr mit neun Saisontoren der gefährlichste Abwehrspieler. In der laufenden Spielzeit hat der MSV-Kapitän auch schon zwei Treffer zu Buche stehen. Wolze ist beim MSV der einzige Akteur, der an den ersten neun Spieltagen noch nicht eine Minute gefehlt hat. Damit gehört er ligaweit zu einem Kreis von inzwischen "nur noch" 40 Spielern, darunter auch unsere Kiezkicker Robin Himmelmann, Philipp Ziereis und Marvin Knoll. Duisburgs Andreas Wiegel fehlte lediglich sieben Minuten, Lukas Fröde auch nur zehn Minuten.

Lange Leidenszeit

Mehr als 15 Jahre musste der MSV Duisburg auf einen Sieg gegen unseren FCSP warten. Am letzten Spieltag der Vorsaison war es dann soweit, der MSV siegte daheim mit 2:0. Zuvor hatten die Duisburger gegen unsere Kiezkicker zwölf Spiele in Folge nicht gewonnen, acht Niederlagen und vier Remis standen seit Dezember 2002 zu Buche.

 

(hb)

Fotos: Witters

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