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Zahlen, Daten & Fakten - Karlsruher SC

Nach dem Derbysieg geht's für unsere Kiezkicker am Sonnabend (6.3., 13 Uhr) beim Karlsruher SC um die nächsten drei Punkte. Was erwartet unsere Boys in Brown im Wildpark? Wir haben unseren nächsten Gegner wie gewohnt ein bisschen unter die Lupe genommen.

Der Wendepunkt

Als unsere Kiezkicker den Karlsruher SC Anfang November am Millerntor zu Gast hatten, rangierte der KSC mit vier Zählern nach sechs Spielen noch auf dem vorletzten Platz. Der 3:0-Erfolg gegen unsere Boys in Brown war der Wendepunkt und der Anfang einer nur von zwischenzeitlich drei Niederlagen unterbrochenen Serie, die die Eichner-Elf in die Nähe der Aufstiegsplätze katapultiert hat. Seit dem Hinspiel konnte der KSC satte 35 Zähler holen. Kein Team holte mehr Punkte in den vergangenen 17 Partien und so haben die vor dem Hinspiel noch abstiegsbedrohten Karlsruher schon lange nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.

Der Aluminiumschütze

Mit inzwischen acht Saisontoren ist Guido Burgstaller unser treffsicherster Kiezkicker, beim KSC ist es Philipp Hofmann, der einen Treffer mehr bejubeln konnte. Beide hätten auch schon mehr Tore auf dem Konto haben können, denn Burgstaller traf drei Mal den Pfosten oder den Querbalken, Hofmann wiederum schon fünf Mal. Kein anderer Spieler in der 1. und 2. Bundesliga kommt auf mehr Aluminiumtreffer als Karlsruhes Goalgetter, der mit 58 Torschüssen ligaweit die viertmeisten abgegeben hat. Nur die SpVgg Greuther Fürth (14) traf noch häufiger Latte oder Pfosten als der KSC (10), auf Platz drei folgen unsere Kiezkicker (8).

Die Flanken-Spezialisten

In Karlsruhe wartet viel Arbeit auf unsere Kiezkicker vor allem in der Luft. Kein anderes Team schlägt so viele Flanken wie der Tabellenfünfte, bereits 352 Hereingaben stehen nach 23 Spieltagen zu Buche. Da ist auch wenig verwunderlich, dass der KSC die meisten Torschüsse er Kopf (78) zu Buche stehen hat, allerdings bedeuten die sechs Kopfballtore ligaweit nur Platz neun. Haupt-Flankengeber beim KSC sind Marc Lorenz (76), Philipp Heise (66), Marco Thiede (62) und Marvin Wanitzek (48). Die Hereingaben von Thiede fanden dabei am häufigsten einen Abnehmer, 35,5 Prozent seiner Flanken erreichten einen Mitspieler - ligaweit eine der besten Quoten.

Die Zweikämpfer

KSC-Stürmer Philipp Hofmann führt nicht nur die Aluminium-Rangliste an, sondern ist auch der Spieler, der ligaweit die meisten Zweikämpfe geführt hat. Bereits 674 Duelle waren es, das macht 29,3 Duelle pro Spiel. Teamkollege Jerome Gondorf belegt mit 665 geführten Zweikämpfen vor Sandhausen-Stürmer Kevin Behrens (664) Platz zwei. Auf braun-weißer Seite sind Rodrigo Zalazar (600 Zweikämpfe, ligaweit Platz sechs) und Daniel-Kofi Kyereh (570 Duelle, ligaweit Platz neun) die fleißigsten Zweikämpfer. Karlsruhes Gondorf ging dabei nicht immer mit fairen Mitteln zur Sache, nur Bochums Anthony Losilla (47) und Hannovers Jaka Bijol (44) foulten noch häufiger als Gondorf (41), der bereits neun Gelbe Karten gesammelt hat.

Die Ausdauer

Mit 2.577,8 zurückgelegten Kilometern und einem Schnitt von knapp 112,1 Kilometern pro Spiel belegen die Karlsruher den drittletzten Platz in der zweiten Liga. Die Elf von Trainer Christian Eichner legte knapp 129 Kilometer weniger zurück als der 1. FC Heidenheim (2.594,1 km). Sein Team legte bislang aber 98 Kilometer im Sprint zurück – das macht im Ligavergleich einen Platz in der oberen Tabellenhälfte (Platz sieben). Mit Jerome Gondorf (243,3 km, Platz sechs) und Marco Thiede (242,4 km, Platz sieben) rangieren aber gleich zwei Karlsruher in den Top10 der besten Läufer der Liga.

Der Ex-Kiezkicker

Im Sommer 2018 wechselte Kyoungrok Choi vom Millerntor zum Drittligisten Karlsruhe, im Sommer 2019 feierte er mit dem KSC die Rückkehr in die zweite Liga. Hier kam Choi über die Reservistenrolle und wenige Einsätze von Beginn an nicht hinaus. Im Dezember 2019 dann der Rückschlag: Im Training zog sich der Linksfuß einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und fiel mehrere Monate aus. Erst im Oktober 2020 feierte der technisch begabte Choi sein Comeback und stand in 18 der 21 folgenden Partien immer auf dem Rasen, 16 Mal von Beginn an. Dabei erzielte er vier Tore, zuletzt das Tor zum 1:0-Sieg bei Darmstadt 98, und steuerte zwei Vorlagen bei.

 

(hb)

Fotos: Witters

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